96 Hours

96 HoursGeheimagent Bryan Mills (Liam Neeson) geht nach Jahren beim CIA seiner 17-jährigen Tochter Kim (Maggie Grace) zuliebe in den Ruhestand. Doch als Kim gemeinsam mit ihrer Freundin Amanda (Katie Cassidy) nach Paris fliegt, werden beide von Mädchenhändlern verschleppt. Bryan begibt sich auf die Suche nach den Mädchen und setzt alles daran, den Aufenthaltsort der Kriminellen ausfindig zu machen. Dabei sind ihm alte CIA-Kontakte hilfreich, durch die er bald eine erste heiße Spur erhält. 96 Stunden bleiben ihm, um seiner Tochter und ihrer Freundin das Leben zu retten.

Bei Erscheinen von „96 Hours“ herrschte ein geteiltes Medienecho, das dem Film zum einen sinnfreie Action unterstellte, zum anderen jedoch das Potenzial zum B-Movie-Kulthit sah. Fest steht, dass Liam Neeson eine One-Man-Show abliefert, die alle Action-Fans mit der Zunge schnalzen lässt. Denn mit packend choreographierten Kampfszenen geizt das von Luc Besson produzierte Werk wahrlich nicht. Dass die Story um albanische Mädchenhändler, die ihre Gefangenen mittels Heroin gefügig machen wollen, weitestgehend in den Hintergrund rückt, spielt hierbei keine außerordentliche Rolle. Denn „96 Hours“ ist ein spannender Reißer, der sich allein auf die Figur des Bryan Mills konzentriert, der sich ohne Rücksicht auf Verluste durch Paris kämpft. Luc Bessons Handschrift, der ebenfalls am Drehbuch mitwirkte, ist demnach unverkennbar und sollte jedem Film-Interessierten Fingerzeig genug sein, mit welcher Gattung Film man es bei „96 Hours“ zu tun bekommt. Bryan Mills’ aufreibende Suche nach seiner verschleppten Tochter wird sicherlich nicht in die Filmhistorie eingehen. Dennoch ist „96 Hours“ genau das Richtige für einen packenden Filmabend, bei dem es um Action und eine Portion Nervenkitzel geht. Denn nimmt man den Film erst einmal für das, was er ist, nämlich ein sich selbst nicht allzu ernstnehmender Action-Thriller, dann gehört er zweifelsfrei zu den besseren Action-Streifen der letzten Jahre. Für beste Unterhaltung à la Luc Besson ist folglich gesorgt.


Daten:

Frankreich 2008, 93 Minuten, FSK: 16
Regie: Pierre Morel
Genre: Action | Krimi | Drama | Thriller
Darsteller: Liam Neeson, Maggie Grace, Famke Janssen, uvm.


Für Fans von:

Im Körper des Feindes, Nicht auflegen!, The International


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,9 von 10
Filmstarts.de: 4 von 5
moviepilot.de: 6,4 von 10
moviemaze.de: 90 von 100%

Filmzitate:

“Gib mir was ich brauche oder das letzte was du siehst, bevor ich deine Kinder zu Waisen mache, ist der Schuss in den Kopf mit dem ich deine Frau erledige!”

“Was ich habe, sind einige ganz besondere Fähigkeiten. Fähigkeiten, die ich mir im Laufe vieler Jahre angeeignet habe. Fähigkeiten, die mich zum Albtraum machen für Typen wie sie.”

“Aufgrund der Erkenntnisse über diese Gruppen hast du vom Moment der Entführung an gerechnet ein Zeitfenster von 96 Stunden.” – “Und dann?” – “Ist sie nicht mehr zu finden.”



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Weitere Filme von Pierre Morel:

2004 : District 13
2010 : From Paris with Love


Weitere Filme mit:

Liam Neeson


Links zum Film:

96 Hours auf film-zeit.de


Trailer zum Film:



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Kommentare zu 96 Hours

6 Kommentare


  1. Ingo RockADisco am 20. Juli 2011 10:01

    Ein wirklich schwacher Film in dem ein langsam in die Jahre gekommender LIAM NEESON den unverwundbaren Superdad mimt.
    Wäre dies ein Drama geworden, hätte ich dem Film gute Chancen eingeräumt gut zu werden.
    Aber mit dem Ende voller übertriebener Einzelkämpfer Action, in der man dauernd hofft, dass der Dad jetzt endlich drauf geht weil er doch sowieso keine Chance hätte und somit der Film ein Stück weit realistisch bleibt, hat sich der Film komplett unglaubwürdig gemacht. Schade – guter Anfang, mieses Ende.

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  2. Fflint am 25. Juli 2011 19:47

    also ich find ein super film, die story reisst einen wirklich mit.

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  3. tez am 20. November 2011 16:49

    Sehr cooler Film wer was anderes sagt hat keine Ahnung!

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    aha! am 28. November 2011 18:35

    ja genau, sehr gut beobachtet! man wie lächerlich…

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    Jofrie am 29. November 2011 22:02

    Was ist denn so lächerlich?

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  4. Wolf am 1. Dezember 2011 00:09

    Ein wirklich sehr guter Film!
    Auch wenn hier die Ein-Mann-Action bemängelt wurde, so finde ich sie hier sehr gut gelungen, da sie nicht wie in 0815 Actionfilmen gnadenlos übertrieben daher kommt!

    Sehr zu empfehlen!

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