Die Truman Show
Stellen sie sich vor, ihr Leben ist eine einzige Illusion, etwas Inszeniertes und das Schlimme: Sie wissen nichts davon. Sein ganzes Leben lang lebt Truman (Jim Carrey) in einem kleinen idyllischen Städtchen und verkauft Versicherungen. Er besitzt ein Haus, ist mit einer hinreißenden Frau verheiratet und scheint glücklich zu sein – auf den ersten Blick. Doch merkwürdiges passiert um ihn herum und lässt ihn Nachforschungen anstellen, die zu einer erschreckenden Erkenntnis führen: Nichts in seinem Leben ist echt.
Das, was für Truman Realität ist, ist für Millionen von Zuschauern das Ergebnis einer gigantischen TV-Produktion, die ganztägig und weltweit ausgestrahlt wird. Tausende von Kameras begleiten ihn seit seiner Geburt und bieten einen voyeuristischen Einblick in alle Facetten seines Lebens. Doch im Gegensatz zu „Big Brother“, wo sich die Gäste, in einem Container sitzend, schon mal gezielt ins Rampenlicht drängen, ist hier alles falsch: das Wetter, die Stadt, die Menschen, ja sogar die Gefühle. Was übrig bleibt und die Sendung zum Erfolg macht, ist der Hauptdarsteller, der allerdings als einziger von seiner Rolle nichts weiß: Truman. Mit nahezu perfiden Mitteln versuchen die Macher der Fernsehshow durch gezieltes Lenken Hollywood-reife Aufnahmen von seinem Leben zu ergattern. Jim Carrey macht in seiner „Doppel-Rolle“ – als unwissender Truman, einem ahnungslosen passiven Kleinstadtbürger auf der einen Seite, einem neugierigen Entdecker auf der anderen – einen äußerst überzeugenden Eindruck.
Daten:
USA 1998, 99 Minuten, FSK: 12
Regie: Peter Weir
Genre: Mediensatire
Darsteller: Jim Carrey, Laura Linney, Natascha McElhone, uvm.
Für Fans von:
Der seltsame Fall des Benjamin Button, Täglich grüsst das Murmeltier, K-Pax
Dieser Film wurde bewertet von:
IMDb: 8 von 10
moviepilot.de: 7,4 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5
Auszeichnungen:
Peter Weir wurde 1999 für die „Beste Regie“ und Andrew Niccol für das „Beste Original-Drehbuch“ mit dem Oscar nominiert.
Filmzitate:
“Es ist nicht immer Shakespeare, aber es ist echt. Es ist das Leben.”
“Guten Morgen … und falls wir uns nicht mehr sehen, guten Tag, guten Abend und gute Nacht!”
“War garnichts echt?” – “Du warst echt! Deshalb hat man dir so gern zugesehen.”
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auf DVD oder Blu-Ray
Weitere Filme von Peter Weir:
1974: Die Autos, die Paris auffraßen
1975: Picknick am Valentinstag
1977: Die letzte Flut
1981: Gallipoli
1982: Ein Jahr in der Hölle
1985: Der einzige Zeuge
1986: Mosquito Coast
1989: Der Club der toten Dichter
1990: Green Card
1993: Fearless – Jenseits der Angst
2003: Master & Commander
Weitere Filme mit:
Trailer zum Film:
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Kommentare zu Die Truman Show
Ein Kommentar
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Klasse Film. Jim ist so ein genialer Schauspieler, einfach unglaublich. Sehenswertes Material.
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