Fight Club

Sie finden keinen Schlaf, arbeiten als Gutachter für einen Automobilhersteller, ihr leben dreht sich im Kreis. Die zahlreichen Möbel eines schwedischen Herstellers in ihrer Wohnung sowie der Besuch von Selbsthilfegruppen, die ihnen zeigen, dass es anderen weitaus schlechter geht, scheinen sie nicht aus dem Sog der Leere und Trostlosigkeit zu retten. Das Leben des Protagonisten und Ich-Erzählers (Edward Norton) ist alles andere als beneidenswert, bis er eines Tages auf Tyler Durden (Brad Pitt), einen Seifenverkäufer und Anarchisten, trifft.

Wieso nicht kämpfen, Fleisch spüren, Gewalt ausüben? An wem ist egal. Brutalität als Mittel zur Selbsthilfe, als Versuch aus der gesellschaftlichen Einöde zu entkommen – zu erwachen! Der Fight Club, erst eine Schlägerei zwischen den beiden Hauptdarstellern, findet mit der Zeit immer mehr Anhänger, Männer aus allen Gesellschaftsschichten, die sich nachts auf Parkplätzen oder in Kellern von Kneipen die Zähne ausschlagen und Knochen brechen. Regeln gibt es nicht viele. Wer kämpfen will, der kämpft. Was David Fincher uns hier mit seinem Film von 1999 mitzuteilen vermag, ist mehr als eine große obszöne Gewaltorgie. Die Gespräche der beiden Darsteller sowie die inneren Monologe zeigen, dass der Film eine tiefgründige und durchdachte Gesellschaftskritik beinhaltet, die in ihrer Sprache nicht roher und direkter sein könnte und im Finale einen entlarvenden Showdown findet. Den nötigen Feinschliff gibt diesem einzigartigen Film das grandios agierende Schauspieler-Duo.


Daten:

USA 1999, 139 Minuten, FSK: 16/18
Regie: David Fincher
Genre: Thriller-Drama
Darsteller: Brad Pitt, Edward Norton, Helena Bonham Carter, uvm.

Für Fans von:

Dobermann, Crank, Pulp Fiction , Sin City, American History X


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,8 von 10
moviepilot.de: 8,7 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5
moviemaze: 96 von 100%


Auszeichnungen:

  • Oscarverleihung 2000 (Nominierung in der Kategorie: Bester Tonschnitt)
  • Brit Awards 2000 (Nominierung in der Kategorie: Bester Soundtrack)
  • Empire Awards 2000 (Award in der Kategorie: Beste britische Darstellerin)
  • MTV Movie Awards 2000( Nominierung in der Kategorie: Beste Kampfszene)
  • Online Film Critics Society Awards 2000 (diverse Nominierungen)



Filmzitate:

“Alles, was du hast, hat irgendwann dich…”

“Die alte Redensart, dass man immer dem weh tut, den man liebt… naja, die gilt auch umgekehrt.”

“Diese Woche kriegt jeder von euch eine Hausaufgabe: Ihr zieht los und fangt mit `nem völlig Fremden `ne Prügelei an. Ihr fangt `ne Prügelei an. Und ihr verliert.”

“Du musst vergessen, was du weißt und das ist dein Problem. Vergessen, was du glaubst zu wissen über das Leben, Freundschaft und besonders über dich und mich.”



Fight Club bei Amazon:

Amazon auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von David Fincher:

1992: Alien 3
1995: Sieben
1997: The Game
2002: Panic Room
2007: Zodiac
2008: Der seltsame Fall des Benjamin Button


Weitere Filme mit:



Trailer zum Film:




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Kommentare zu Fight Club

17 Kommentare


  1. Matthias am 16. Januar 2010 01:46

    Kann man sich an Fightclub eigentlich Satt gesehen haben? Klasse Film mit sehr guten Schauspielern. Edward Nortons großer Aufstieg!

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  2. Lily am 1. Februar 2010 13:11

    unglaublich guter film! Für jeden zu empfehlen, der nicht nur eine dumme Story steht sondern auch sein Hirn arbeiten lassen möchte ;)

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  3. Raul Duke am 3. Februar 2010 06:53

    Das ist mein absoluter Favorit!!! Dieser Film schafft es, neben einer guten Story, herausragenden Darstellern und einem finalen “AHA-Effekt”, uns stetig in fast jeder Szene des Films auf eine essenzielle und schmerzhafte Wahrheit zu stossen. UNSERE GESELLSCHAFT IST KRANK!!! Und obwohl “Jack” in diesem Film unter einer Schizophrenie leidet und jede Nacht zu einem völlig anderen Menschen wird müsste man ihn eigentlich beneiden, weil ihm diese Krankheit, in Form von Tyler Durden, einen Weg aus dieser Gesellschaft des Massenkonsums, des Kapitalismus, des Materialismus….gezeigt hatt in Richtung “NULLPUNKT”. Und somit war er ironischerweise in viellerlei Hinsicht gesünder und klarer in der Birne als ich es bin(hehe). Das einzigste was ich an dem Film bereue ist das ich nicht im Kino war und diese geniale Schlussszene auf der grossen Leinwand verpasst hab. Explodierende Wolkenkratzer und “where is my mind” von den Pixies…welch ein Finale.

    P.S.: Ich denk die meisten von euch wissen das schon aber an all die die es noch nicht bemerkt haben: Im Film bekommt man doch mit das Tyler mit Vorliebe einzelne Bilder von männlichen Genitalien in die Rollen der Kinderfilme die er im Kino einlegt reingeschnitten hatt. Es war immer so kurz das es das menschliche Auge fast nicht wahrgenommen hatt. Und diesen Spass haben sich die Filmemacher auch mit uns gemacht, bloss ist es da Tyler der immer nur ganz kurz eingeblendet wird. Aber erst wenn ihr mal drauf achtet fällt euch auf wie oft das eigentlich passiert.

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    awesome am 19. Dezember 2010 00:15

    ich habe den film zwar schon gesehen aber wäre nett, wenn du dein gehirn benutzen würdest und das nächste mal davor warnst, dass du die pointe des films verraten wirst.
    im interesse derer, die den film noch genießen wollen.

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    Raul Duke am 30. April 2011 04:26

    upps…tut mir leid…ich wollt natürlich nicht das ende verraten, aber ich dachte das hier wäre ein forum für menschen, die den film schon gesehen haben, ihre gefühle, eindrücke und gedanken niederzuschreiben und zum ausdruck zu bringen. Also ich denk mal jeder halbwegs intelligente mensch( dazu gehöre ich natürlich nicht) liest sich erstmal die kritik ganz oben durch und entscheidet dann ob er den film schaut oder nicht. Die kommentare ganz unten schaut er sich natürlich nicht an weil er weiss das da immer so ein hirnloser knaller seine fresse nicht halten kann und den ganzen film verrät! Abgesehen davon weiss er das manche leute sogar bei nem ” steven segal film” den kommentar” Grosse schauspielerische Leistung! Anspruchsvolle Handlung!” reinschreiben würden und gibt dementsprechend wenig auf dessen meinung. Nein, er verlässt sich auf seine intuition und geschmack und entscheidet dann ob er den film sehen will oder nicht. er braucht niemand der ihm sagt ob er einen film unbedingt sehen muss oder nicht. haste das schon mal probiert? Einfach mal n film ansehen ohne das dir 2000 leute in ihren kommentaren sagen ” SUUUUPER FILM!!!!”. Sorry…hatte heut nen schlechten tag…bin n bissl bissig…werd jetzt mein gehirn benutzen in 3…2…1…

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    Content am 15. August 2011 14:57

    Am Ende des Films kurz vor dem Abspann wird man auch Zeuge eines unglaublich kurz eingeblendeten Penis, wollte ich jetz nur mal so sagen, weil du oben meintest sie schneiden nur teiler kurz rein …
    aber unglaublicher film, wirklich super gemacht!

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  4. Philipp am 7. Februar 2010 15:09

    Also mir ist das relativ oft aufgefallen, dass er da immer für ganz kurze zeit im Bild aufgetaucht ist ;)

    Ich hab den Film gestern zum ersten mal gesehen und fande ihn großartig. Allerdings war ein wenig verwirrt, als ihm klar wurde, dass tyler durden er selbst ist. :lol:

    Trotzdem war es der beste Film seit langem…

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  5. Sonja am 17. März 2010 17:19

    Mein absoluter Lieblingsfilm… übrings auch ein sehr sehr gutes Buch. Den Film kan man gar nicht oft genug sehen, es ist immer wieder schön – obwohl natürlich der Überraschungseffekt beim ersten Mal einmalig ist^^
    Übrings, Fans von Fight Club mögen vielleicht THe Mechanist mit Christian Bale, sehr empfehlenswert. Oder Wanted mit Angelina Jolie.

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  6. Felix am 22. April 2010 22:22

    Meine Güte Philipp musste das sein?
    Du verdirbst den Leuten die den Film noch sehen wollen ja alles..
    Großartiger Film…

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  7. watch am 14. Mai 2010 08:26

    ein schlichtweg brillianter film. grandiose dialoge und monologe gepackt in verstörende bilder. unvergesslich, unnachahmlich, unausweichlich.

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  8. MauseKönig am 4. September 2010 14:15

    es ist6 ne woche her das ich den film geseheen habe und ich denke immernoch über eingie sache nach die ich noch nciht richtig versteh… bzw. wo ich mir noch nicht eing bin was ich davon halten soll…

    was ich allerding ein bisschen schade finde ist die tatsache das es ein paar kleine ungereimtheiten giebt…
    also dinge im film die so nicht ffunktionieren…bezüglich der schizophrenie

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  9. AFLEX am 4. September 2010 16:48

    ganz am ende wird auh ein penis eingeblendet :D

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  10. Lösung am 10. September 2010 18:20

    nur zur Klarstellung: Schizophrenie ist keine Persönlichkeitsspaltung, sondern eine verschobene Wahrnehmung!
    immer wieder falsch verstanden, bitte richtig informieren.

    Der Hauptdarsteller in Fightclub leidet dagegen an multipler Persönlichkeitsstörung.

    Das gibts, das heißt er hat verschiedene Perrsönlichkeiten, die nebeneinander her existieren und die eine weiß von der anderen nicht, dass sie da ist und was sie gemacht hat.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Dissoziative_Identitätsstörung

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    MauseKönig am 2. Oktober 2010 20:31

    so sehr ich dich um dein fachwissen beneide, komme ich doch nicht umher mich zu fragen ob es notwenidig, oder viel mehr sinnvoll ist sich in solch haarspalterischen kleinigkeiten zu verlieren.

    um auf dein angesprochenes themer zurück zu greifen:
    schizophrenie kann sich ebenfalls in einer persönlichkeitsspaltung äussern….
    zwar sind es unterschliedliche arten von persönlichkeits störunegen, und ohne frage handelt es sich in deisem film um die multiple persönlichkeitsstörung, aber das endscheidende ist das der gemeine bildungsbürger nicht zwischen diesen unterschiedlichen, psychischen karnkheiten unterscheidet und es nicht zum verständnis beitragen würde, wenn man diesen teil des textes ersetzen würde.
    ich bin fest davon überzeugt davon, dass die meissten menschen bei schizophrenie zu erst an eine persönlichkeitsspaltung denken. und das war was ich sagen wollte. ich hatte in keinster weise vor ein urteil über taylors geisteszustand zu fällen, sondern lediglich das es einige ungereimt hieten giebt, situationen zu denen es nicht hätte kommeen können wenn es sich um einen menschen mit gespaltener persönlichkeit hadenlt.

    ich denke des weiteren das eine solche diskutation, so unterhaltsame sie auch sein mag, nicht in ein film forum gehört. sondern eher auf einen kongres der internationa association of pychoanaltics.

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  11. n relznak am 3. März 2011 02:39

    Ich liebe Brad Pitt in diesem Film nach seinen GoodGuy Rollen war diese dringend nötig.12Monkeys gab einem schon eine Kostprobe von einem einzigartig verrücktem Spiel!Genialer Film,geniales Buch

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  12. Jofrie am 5. Juni 2011 18:28

    Selten einen Film mit solchen Dialogen gesehen. Der Film fasziniert mich. Super Schauspieler. Kein Wunder das dieser Film zu meinen Lieblingsfilmen gehört. Zitate: “Wir sind die Zweitgeborenen der Geschichte, Leute. Männer ohne Zweck, ohne Ziel. Wir haben keinen großen Krieg, keine große Depression. Unser großer Krieg ist ein spiritueller, unsere große Depression ist unser Leben.”

    “Du bist nicht dein Job, du bist nicht das Geld auf deinem Konto, nicht das Auto, das du fährst, nicht der Inhalt deiner Brieftasche und nicht deine blöde Cargo-Hose. Du bist der singende, tanzende Abschaum der Welt.”

    Must see 10/10

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  13. Christian am 19. Januar 2012 00:12

    Ein wirklich sehr sehr guter Film. Die Story, die Schauspieler und das wirklich überraschende Ende machen den Film zu einem absoluten Highlight!

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