Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm

JazzclubTeddy Schu (Helge Schneider) hält sich mit mehreren Nebenjobs wie Fischverkäufer, Callboy und Zeitungsausträger über Wasser, findet seine wahre Erfüllung aber beim Musizieren in einem Jazzclub, der davon bedroht ist pleitezugehen.

Liebhaber des Schneiderschen Humors kommen um diesen gewohnt abgedrehten und mit vielseitiger Musik bestückten vierten Film des Allround-Talents nicht herum. Helge Schneider ist verantwortlich für Drehbuch, Regie und Musik und übernimmt, einmal mehr, zusätzlich gleich mehrere Rollen. „Jazzclub“ ist ein tiefer Griff in Helge Schneiders schier unerschöpfliche Ideenkiste der Albernheiten, der sich in so gefälligen Namen wie der Agentur Señora Fuck, für die Teddy Schu u.a. tätig ist, oder auch der Nebenrolle des Pflasterverkäufers (Peter Thoms) mit dem Werbeslogan „Zwei Meter – zwei Mark!“ manifestiert. Ruhepol im chaotischen Leben des Teddy Schu bildet – neben dem amnestischen Obdachlosen Charly (Charlie Weiss) – der Jazzclub, in dem er sich gemeinsam mit seinen Freunden, dem Schlagzeuger Howard Risk (Pete York) und dem Bassisten Steinberg (Jimmy Woode), dem Traum verschrieben hat, einmal mit dem Jazz-Schlagzeuger Earl Mobileh zu spielen. Kehrt der Film mit dem Alkohol-Tod des Clubbesitzers Willi (Horst Mendroch) für einen kurzen Moment auf den Boden der Tatsachen zurück, folgt mit dem anschließenden Schlussteil gleich wieder der Gipfel der übersteigerten Absurdität: Ein UFO mit grünen Aliens lädt das Jazz-Trio zusammen mit dem Bruder des verstorbenen Clubbesitzers und dem Obdachlosen zum Mitkommen und Musizieren ein, woraufhin letzterer, überraschend seiner Amnesie entledigt, seine wahre Identität erkennt: Earl Mobileh. Eine bizarre wie musikalische Komödie in bester Helge Schneider-Manier.


Daten:

Dt. 2004 – 80 Minuten – FSK 0
Regie: Helge Schneider
Darsteller: Helge Schneider, Jimmy Woode, Pete York, Susanne Bredehöft
Musik: Helge Schneider
Genre: (Jazz-)Komödie
Für Fans von: 00 Schneider, Das Leben des Brian


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Weitere Filme von Helge Schneider:

1986 Johnny Flash (mitwirkend)
1991 Manta – Der Film (mitwirkend)
1993 Texas
1994 00 Schneider
1996 Praxis Dr. Hasenbein
2004 7 Zwerge – Männer allein im Wald (mitwirkend)
2006 7 Zwerge – Der Wald ist nicht genug (mitwirkend)
2007 Mein Führer (mitwirkend)
2008 Chaostage (mitwirkend)



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Leser-Kommentare zu “Jazzclub – Der frühe Vogel fängt den Wurm”

Ein Kommentar

  1. Mick am 11. März 2010 23:03

    Der erste Film von Helge Schneider ist meines Wissens “Johnny Flash”. Also ist “Jazzclub” der fünfte Film ;-) Schöne Seite hast du hier.

    VA:F [1.9.3_1094]
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