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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,04 von 10 (232x bewertet)
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Die in vier Kapitel unterteilte Handlung beginnt in der Ur-Zeit, in der eine Gruppe von Ur-Menschen einen Monolithen entdeckt und in der Folge Waffen zu benutzen versteht. Im zweiten Teil geht es um Dr. Floyd, der im Jahre 1999 auf dem Mond eine ungeheuerliche Entdeckung macht. Zwei Jahre später begeben sich Frank Poole und Dave Boweman in einem Shuttle zum Jupiter, um wissenschaftliche Arbeiten durchzuführen. Doch sie ahnen nicht, dass es in Wirklichkeit um den Monolithen und die Geschehnisse auf dem Mond geht. Einzig Bordcomputer HAL weiß Bescheid.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Was „Citizen Kane“ für die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts war, kann für Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ für die zweite Hälfte behauptet werden. Beide Filme veränderten das Filmwesen ihrer Zeit nämlich in ihren Grundfesten und gehören aus diesem Grund bis zum heutigen Tage zu den wichtigsten Filmen aller Zeiten. Kubrick revolutionierte dabei wie beiläufig das Genre des SciFi-Films, das bis dahin angefüllt mit albernen Weltraummonstern und fragwürdigen Ideen kein besonders ernstzunehmendes Bild abzugeben pflegte. Abgesehen von vereinzelten Ausnahmen hatten sich die Filmschaffenden noch nicht ernsthaft mit den Möglichkeiten des Genres auseinandergesetzt.

Stanley Kubricks Meisterwerk ist demnach als das wegweisende Werk zu bezeichnen, das den erwachsenen SciFi-Film in den Mainstream hievte, ohne dabei sich gängiger Genre-Klischees zu bedienen. Dank epischer Grundhaltung und des Kubrick-eigenen Stils mutet „2001“ daher an wie der Versuch, sich mittels eines Films philosophischen Fragen zu nähern, die – ausdiskutiert – ansonsten vielleicht nicht so viele Menschen vom buchstäblichen Stuhl gerissen hätten.

Fragt man gemeinhin nach Filmen, die man als Cineast gesehen haben sollte, bevor sich der Vorhang auf ewig schließt, sind Antworten wie „Citizen Kane“ oder „Der Pate“ nicht weit. Dass hierbei auch gerne mal „2001: Odyssee im Weltraum“ Erwähnung findet, sollte dann auch dem letzten Skeptiker klar machen, dass Stanley Kubricks fraglos wichtigstes Werk kein Film wie jeder andere ist.


Daten:

USA 1968, 143 Minuten, FSK: 12
Regie: Stanley Kubrick
Genre: Abenteuer | Sci-Fi
Darsteller: Keir Dullea, Gary Lockwood, William Sylvester, uvm.


Für Fans von:

Solaris, Blade Runner, Contact


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,4 von 10
moviepilot.de: 8,2 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5


Filmzitate:

„Die Besatzung der Discovery 1 besteht aus fünf Männern und einem der modernsten Elektronengehirne, einem HAL 9000 Computer.“

„Haben Sie jemals darunter gelitten, dass Sie, trotz Ihrer enormen Intelligenz, von Menschen abhängig sind, um Ihre Aufgaben ausführen zu können?“

„Vor 18 Monaten wurde der erste Beweis für die Existenz von bewußtem, intelligenten Leben außerhalb der Erde entdeckt.“



Auszeichnungen:

  • Eine Auszeichnung für Stanley Kubrick bei den Oscars 1969
  • Drei Auszeichnungen bei den Society of Film and Television Arts Awards 1969
  • Zahlreiche Auszeichnungen vom American Film Institute



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Stanley Kubrick (Auszug):

1971: Uhrwerk Orange
1975: Barry Lyndon
1980: Shining
1987: Full Metal Jacket
1999: Eyes Wide Shut