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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,57 von 10 (1.060x bewertet)
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Die mathematische Koryphäe John F. Nash, gutaussehend aber sozial minderbegabt, rüttelt schon in jungen Jahren die Fachwelt durch eine außergewöhnliche wissenschaftliche Entdeckung auf. Der Aufstieg, der darauf folgt – Nash erhält ein Jobangebot vom USVerteidigungsministerium –, entpuppt sich als Pyrrhussieg, denn der Protagonist versinkt zusehends und unaufhaltsam in der Schizophrenie. Der auf der wahren Geschichte des John Forbes Nash (brillant dargestellt von Russell Crowe) basierende Film besticht sowohl durch seine Darsteller als auch durch die von Regisseur Ron Howard meisterhaft inszenierte Spannung.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Der Zuschauer findet sich zunächst im Unklaren über den Zustand Nashs, den Howard nach und nach auflöst – und nicht zuletzt daraus bezieht „A Beautiful Mind“ seine Spannung. Auch wenn sich die im Film erzählte Geschichte von der realen etwas löst, um künstlerisch interessant zu bleiben, findet Howard doch die Stilmittel, um dem Betrachter die diffusen Ängste vor der eigenen Wahrnehmungsunfähigkeit zu implantieren. Zuvorderst in jenen Szenen, die vom – eingebildeten – Konterpart Nashs erzählen, namentlich vom Trugbild, das ihn in Gestalt des CIA-Manns William Parcher (dargestellt von Ed Harris) aufsucht und Zeit seines Lebens nicht mehr loslässt.

Jennifer Connelly schafft es als Nashs Frau Alicia zudem, die Konflikte, die bedingt durch die fortschreitende Paranoia Nashs ihre Ehe bedrohen, glaubwürdig auf die Leinwand zu transportieren. Liebe und Karriere bleiben dem Helden Nash in erster Linie wegen seiner Frau erhalten, und das macht die Geschichte letztendlich glaubwürdig. Die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten, und das Happy End im Film ist von dem der Wirklichkeit gar nicht so weit entfernt.


Daten:

USA 2001, 135 Minuten, FSK: 12
Regie: Ron Howard
Genre: Biographie | Drama
Darsteller: Russell Crowe, Ed Harris, Jennifer Connelly, uvm.


Für Fans von:

Good will Hunting, The Cube, Pi


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb.de: 8,0 von 10
moviepilot.de: 5,9 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5


Filmzitate:

„Es könnte eine mathematische Erklärung dafür geben, dass ihre Krawatte so hässlich ist.“

„Das ist der Albtraum bei der Schizophrenie. Nicht zu wissen, was wahr ist. Stellen sie sich vor, sie würden plötzlich erfahren, dass die Menschen und die Orte und die Momente, die ihnen am wichtigsten sind, nicht nur weg, nicht tot wären, sondern noch viel schlimmer: nie existiert hätten. Was für eine Hölle wäre das?“

„Der Mensch ist in dem Maße zu Gräueltaten fähig, wie es seine Phantasie zulässt.“



Auszeichnungen:

  • 4 Oscars in den Kategorien Film, Drehbuch, Regie und Beste Nebendarstellerin
  • Auszeichnungen in den Kategorien Bester Film, Bester Hauptdarsteller, Beste Nebendarstellerin, Bestes Drehbuch bei den Golden Globes 2002



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Weitere Filme von Ron Howard:

1988: Willow
1995: Apollo 13
1996: Kopfgeld
2000: Der Grinch
2005: Das Comeback
2006: The Da Vinci Code – Sakrileg
2008: Frost/Nixon
2009: Illuminati