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Ellen Ripley (Sigourney Weaver) und ihre Crew befinden sich in ihrem Raumschiff Nostromo im Kälteschlaf und reisen zurück zur Erde. Doch als der Bordcomputer das Signal eines entfernten Planeten aufnimmt, ändert er selbstständig den Kurs. Auf dem Kleinplaneten findet die aufgetaute Crew das Wrack eines Raumschiffs vor. Als Crewmitglied Kane (John Hurt) von einem Alien angegriffen wird, das sich um seinen Kopf wickelt, beschließt die Besatzung, zur Erde zu reisen. Auf dem Heimflug stirbt das Alien und Kane scheint zunächst gesund. Doch der Albtraum hat erst begonnen.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Wenn man einmal von hinten beginnt und „Alien – Die Wiedergeburt“ als reichlich misslungenes Sequel des Sequels des Sequels außen vor lässt, dann erinnert David Finchers „Alien 3“ fraglos am ehesten an Ridley Scotts Alien-Erstling, in dem es darum geht, einem einzigen fiesen Alien beizukommen. James Cameron hatte hingegen 1986 in „Aliens – Die Rückkehr“ die Idee, gleich eine Horde der menschenvernichtenden Außerirdischen auf eine bis zu den Zähnen bewaffnete Gruppe um Ellen Ripley loszulassen. Und obwohl Camerons Baller-Spektakel bis heute fraglos zu den besten Action-Filmen überhaupt gehört, ist es doch allein Ridley Scotts „Alien“ vorbehalten, ein atmosphärisches Meisterwerk zu sein.

Denn sowohl das – natürlich ohne CGI-Effekte – modellierte Alien-Monster als auch die schaurig-unheimliche Atmosphäre auf der Nostromo lassen bis zum heutigen Tage allen SciFi- und Horror-Fans die Haare zu Berge stehen. Denn mit Elementen der Dystopie und des Film Noirs, gepaart mit Perspektiven eines David Lynch-Altraumes, gehört „Alien“ zum Eindrucksvollsten, was das SciFi-Genre zu bieten hat.

Ridley Scott hat als Regisseur von „Blade Runner“ oder „Gladiator“ wahrlich einen beachtenswerten Beitrag zur modernen Filmgeschichte geleistet. Sein Frühwerk „Alien“ bleibt allerdings unangefochten die Nr. 1 in Scotts Filmografie, was die geradezu bahnbrechende Qualität des Films beweist. Dass Scott mir Sigourney Weaver das erste Mal überhaupt einer Frau in einem Action-Film zur einer Hauptrolle verhalf, gerät dabei schon beinahe zur Nebensache.


Daten:

GB, USA, 1979, 116 Minuten, FSK: 16
Regie: Ridley Scott
Genre: Abenteuer | Horror | Sci-Fi | Thriller
Darsteller: Sigourney Weaver, Tom Skerritt, Veronica Cartwright, uvm.


Für Fans von:

Aliens – Die Rückkehr , Das Ding aus einer anderen Welt


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8.5 von 10
moviepilot.de: 8,2 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5


Filmzitate:

„Sie scheinen immer noch nicht zu begreifen, womit Sie es zu tun haben: Mit einem perfekten Organismus.“

„Ich bewundere die konzeptionelle Reinheit. Geschaffen, um zu überleben. Kein Gewissen beeinflusst es. Es kennt keine Schuld, oder Wahnvorstellungen ethischer Art.“

„Doch, wenn wir nicht in 10 Minuten hier heraussen sind, brauchen wir keinen Raumgleiter mehr um ins All zu fliegen!“



Auszeichnungen:

  • Oscar: Ausgezeichnet in der Kategorie Beste Spezialeffekte
  • BAFTA Awards: Auszeichnung in den Kategorien Best Production Design sowie Best Sound Track
  • Saturn Awards: Auszeichnung für Ridley Scott als Bester Regisseur



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Weitere Filme von Ridley Scott (Auszug):

1982: Blade Runner
1989: Black Rain
2000: Gladiator
2001: Black Hawk Down
2001: Hannibal
2007: American Gangster
2008: Der Mann, der niemals lebte
2010: Robin Hood