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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,57 von 10 (355x bewertet)
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Ellen Ripley (Sigourney Weaver) befindet sich nach den Geschehnissen auf dem Raumschiff Nostromo immer noch im Kälteschlaf. Beinahe 60 Jahre später wird sie entdeckt und kann von der Begegnung mit dem Alien auf Planet LV-426 berichten. Doch sie muss erfahren, dass genau dort eine Kolonie gegründet wurde. Gemeinsam mit einer Gruppe von Soldaten wird sie beauftragt, die Kolonie aufzusuchen, um zu überprüfen, was geschehen ist. Auf dem Planeten trifft die Gruppe abgesehen von nur wenigen Überlebenden auf eine ganze Horde von Aliens, die es zu vernichten gilt.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Hatte Ridley Scott den ersten Teil der „Alien“-Saga noch wie einen klaustrophobischen Horrorfilm inszeniert, nutzt James Cameron in „Aliens – Die Rückkehr“ die Chance, um einen schießwütigen Trupp von Soldaten auf eine Unzahl von Aliens loszulassen. Was sich in der Theorie anhört wie das überflüssige Sequel eines Genre-Klassikers, ist in Wahrheit längst ein Klassiker für sich. Denn Cameron gelang das Kunststück, sein Action-Spektakel derart mitreißend zu gestalten, dass dem Zuschauer das Staunen förmlich im Halse stecken bleibt.

Zwar verliert der Film durch die Vielzahl von Action-Sequenzen etwas an der komplexen Atomsphäre des Vorgängers, allerdings gibt es neben dem ebenfalls von James Cameron gedrehten „Terminator 2“ wohl nur wenige Actionfilme, die einen derart guten Ruf genießen wie „Aliens“. Dabei fällt es nicht sonderlich ins Gewicht, dass das Drehbuch wenige Überraschungen aufweist. Vielmehr ist es als besondere Qualität zu bewerten, wenn ein Film in dramaturgischer Hinsicht nicht äußergewöhnlich anmutet, aber dennoch das gewisse Etwas besitzt.

In einer Zeit, in der CGI-Monster in jedem zweitklassigen Horror-Actionfilm für das große Gruseln sorgen sollen, erinnert sich der geneigte Film-Fan mit Freuden an die 80er Jahre zurück, in denen die Aliens noch in echter Handarbeit gefertigt werden mussten. Das hat die Filme zwar nicht unweigerlich besser gemacht, doch hat es den Ausmaßen des Spektakels zumindest engere Grenzen gesetzt. Und das ist manchmal gar nicht mal so schlecht.


Daten:

Vereinigte Staaten 1986, 137 Minuten, FSK: 16
Regie: James Cameron
Genre: Action | Abenteuer | Sci-Fi | Thriller
Darsteller: Sigourney Weaver, Michael Biehn, Lance Henriksen, uvm.


Für Fans von:

Predator, Event Horizon, Starship Troopers


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,5 von 10
moviepilot.de: 8,2 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5


Filmzitate:

„Für einen Menschen – nicht übel.“

„In 19 Minuten ist das ganze Areal eine Dampfwolke in der Größe Nebraskas!“

„Meine Mutter sagte mir immer, es gibt keine Monster – keine echten jedenfalls. Aber es gibt sie.“

„Ich möchte nicht so sterben wie die anderen … sie werden dafür sorgen, wenn es soweit ist.“ – Hicks: „Wenn es soweit ist, töte ich uns beide.“



Auszeichnungen:

  • Nominiert in sieben Kategorien bei der Oscarverleihung 1987 und Gewinner in 2 Kategorien (Bester Tonschnitt und Beste Visuelle Effekte)
  • Hugo Award in der Kategorie Beste dramatische Präsentation
  • 8 Saturn Awards des Jahres 1987



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Weitere Filme von James Cameron (Auszug):

1984: Terminator
1989: Abyss – Abgrund des Todes
1997: Titanic
2003: Geister der Titanic
2005: Aliens der Meere
2009: Avatar – Aufbruch nach Pandora