127 Hours

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,51 von 10 (441x bewertet)
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127 HoursBergsteiger Aron Ralston (James Franco) klettert in einem Nationalpark in Utah durch einen Canyon. Als er an einem Felsbrocken Halt sucht, geschieht das Unglück: Der Stein löst sich und quetscht Arons rechten Arm ein. Ohne die Möglichkeit, den Felsen zu bewegen, sitzt Aron fest und droht in der Einöde zu sterben. Von Dehydration, Schlafmangel und Schmerzen gematert, verfällt er zeitweise in halluzinierende Erinnerungen an seine Kindheit und seine Freunde. Schließlich beschließt er, seinen Arm zu amputieren, um sich zu befreien. Doch ohne das passende Werkzeug scheint selbst dies unmöglich.

Regisseur Danny Boyle hat in seiner Karriere mehr als einmal bewiesen, dass er mit seinen Filmen gerne einmal unkonventionelle Wege bestreitet. Filme wie „Trainspotting“ oder „Slumdog Millionaire“ sprechen dabei eindrucksvoll für sich. In „127 Hours“ hat sich Boyle der wahren Geschichte Aron Ralstons gewidmet und stand damit vor der nicht unproblematischen Aufgabe, einem Film, in dem ein einzelner Mensch in einer Felsspalte gefangen ist, das besondere Etwas zu verleihen. Dass dieses Unterfangen als gelungen zu bezeichnen ist, liegt vor allem an zwei Dingen: James Franco und die abwechslungsreich inszenierten Rückblenden. Während Hauptdarsteller Franco die schier unmenschlichen Leiden seiner Figur erinnerungswürdig zum Ausdruck bringt, hat sich Danny Boyle bei der Inszenierung selbst übertroffen. Dank immer stimmig getimten Split-Screen-Einblendungen versprüht „127 Hours“ nämlich eine Dynamik, die man dem Film auf den ersten Blick nicht zugetraut hätte. In diesem Sinne gehört Dany Boyles ganz besondere Interpretation eines Ein-Mann-Stückes fraglos zu den interessantesten Filmen des angebrochenen Jahrzehnts.

Obwohl James Franco mittlerweile schon eine ganze Weile im Geschäft ist und in Blockbustern wie „Spider Man“ Rollen bekleidete, hatten den in Kalifornien geborenen Schauspieler lange Zeit nur die wenigsten auf der Rechnung. Doch spätestens mit seinem fantastischen Auftritt in „127 Hours“ dürfte sich Franco in das Bewusstsein aller Cineasten gespielt haben. Und dass Danny Boyle eine Nase für zukünftige Stars hat, ist kein Geheimnis. Schließlich verhalf er Ewan McGregor mit der Besetzung in „Trainspotting“ zu einer Weltkarriere.


Daten:

Vereinigte Staaten 2010, 94 Minuten, FSK: 16
Regie: Danny Boyle
Genre: Abenteuer | Biographie | Drama | Thriller
Darsteller: James Franco, Amber Tamblyn, Kate Mara, uvm.


Für Fans von:

Sieben Jahre in Tibet, Into the Wild, Vertical Limit


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,7 von 10
moviepilot.de: 7,6 von 10
Filmstarts.de: 4,0 von 5
moviemaze.de: 84 von 100%


Filmzitate:

„Denkt immer daran, alles wird gut.“

„Es ist mir eine Ehre hier zu sein.“

„Und stimmt es, dass du niemandem gesagtt hast wohin gu gehst?“

„Ich hab noch etwa 150ml Wasser. Das sollte mich am Leben halten bis morgen Nacht, wenn ich Glück hab.“



Auszeichnungen:

  • 2011: Sechs Oscar Nominierungen
  • 2011: Drei Golden Globe Award 2011 Nominierungen



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Weitere Filme von Danny Boyle:

1994: Kleine Morde unter Freunden
1996: Trainspotting – Neue Helden
1997: Lebe lieber ungewöhnlich
2000: The Beach
2002: 28 Days Later
2005: Millions
2007: Sunshine
2008: Slumdog Millionär



Trailer zum Film (deutsch):

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