Big Fish

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,91 von 10 (66x bewertet)
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Big FishIm Film erzählt Edward Bloom (Albert Finney, Ewan McGregor) seinem Sohn Will (Billy Crudup) seine Lebensgeschichte, beginnend mit seiner Geburt bis hin zu seinem Tod. Auf seinem Weg durch sein fantastisches und unglaubliches Leben begegnen ihm viele Menschen, angefangen mit dem Riesen Karl (Matthew McGrory) über seine Frau Sandra (Alison Lohman, Jessica Lange) bis hin zu einem abgedrehten Zirkusdirektor namens Amos Calloway (Danny DeVito). Dabei spielt der eigentliche Wahrheitsgehalt der einzelnen Erzählungen bald keine Rolle mehr.

Ohne lange Vorrede ist klar, dass es sich um einen Film von Tim Burton („Charlie und die Schokoladenfabrik“, „Edward mit den Scherenhänden“) handelt. Charmante Verrücktheit, gepaart mit der Liebe zum Fantastischen lässt den Zuschauer unvermittelt in die Burton’sche Welt eintauchen. Es wird erzählt von Riesen und Zirkusdirektoren, die sich in Hunde verwandeln, von der glücklichsten Stadt der Welt und Siamesischen Zwillingen aus Korea. Aber eines haben all die (nicht immer wahren) Geschichten auf kuriose Art und Weise gemeinsam: sie zeigen das Leben, wie es ist. Dabei eröffnen sich mit jeder weiteren Filmminute skurrilere Perspektiven. Ein besonderes Augenmerk wird jedoch auf die komplexe Beziehung zwischen Vater und Sohn gelegt. Auf der einen Seite der Vater, der immer schon seine Geschichten auszuschmücken wusste und auf der anderen sein Sohn, der sich seit seiner Geburt auf der Suche nach jenem Menschen befindet, der sich hinter all den Erzählungen und verrückten Einfällen verbirgt. Perfekt in das gelungene Gesamtbild fügt sich dabei der spielfreudige Cast, der sich wohltuend in den Dienst der Geschichte stellt und Tim Burtons Filmkonzept die eigentliche Hauptrolle überlässt. Fans von kreativen Fantasy-Filmen kommen demnach genauso auf ihre Kosten wie klassische Burton-Anhänger. Denn auch wenn „Big Fish“ nicht zu den ganz großen Würfen des Meisters zählt, bleibt Edward Blooms Lebensgeschichte ein erinnerungswürdiges Film-Erlebnis. Wir setzen uns daher schon mal in den Schneidersitz und lauschen gespannt.


Daten:

USA 2003, 120 Minuten, FSK: 6
Regie: Tim Burton
Genre: Abenteuer | Drama | Fantasy
Darsteller: Ewan McGregor, Albert Finney, Jessica Lange, uvm.


Für Fans von:

Lemony Snicket, Hugo Cabret, Die Karte meiner Träume


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,0 von 10
moviepilot.de: 7,8 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5
moviemaze.de: 95 von 100%


Filmzitate:

„Es gibt Fische, die kann man nicht fangen. Nicht das sie schneller oder stärker wären als andere, sie stehn einfach unter einem gewissen Zauber.“

„Du bist wie der Weihnachtsmann und der Osterhase zusammen, genauso liebenswert und genauso falsch!“



Auszeichnungen:

  • Vier Nominierungen bei den Golden Globe Awards 2004
  • Eine Nominierung bei der Oscarverleihung 2004



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Weitere Filme von Tim Burton (Auszug):

1994: Ed Wood
1999: Sleepy Hollow
2005: Charlie und die Schokoladenfabrik
2010: Alice im Wunderland
2012: Dark Shadows
2012: Frankenweenie


Trailer zum Film (englisch):

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