Die Unglaublichen – The Incredibles

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 6,88 von 10 (201x bewertet)
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Die Unglaublichen – The IncrediblesSuperheld Mr. Incredible sorgt stets für Recht und Ordnung und steht kurz vor der Heirat mit Superheldin Elastigirl. Als er nach einem Rettungseinsatz auf Schadensersatz verklagt wird, nimmt das Unheil jedoch seinen Lauf. Aufgrund der finanziellen Belastung wird das Superhelden-Paar dazu gezwungen, seine Kräfte im Zaum zu halten. Jahre später lebt die mittlerweile fünfköpfige Familie unter einem Decknamen in der Stadt. Als Mr. Incredible das Angebot erhält, auf einer entlegenen Insel nach dem Rechten zu sehen, nimmt er begeistert an – und findet sich bald in einer Falle wieder.

Achja, die Superhelden. In den letzten Jahren konnte man als Cineast nicht mal irgendwo gemütlich einen Kaffee trinken gehen, ohne gleich von drei oder vier Superhelden überwältigt und ins Kino gezerrt zu werden. Angesichts der überbordenden Überzahl von übertalentierten Schurken-Jägern auf den weltweiten Kino-Leinwänden blieb irgendwann sogar die Frage nach dem Qualitätsbewusstsein auf der Strecke. Ganz nach dem Motto: Hauptsache irgendwer hat irgendwelche Superkräfte und weiß sie effektvoll einzusetzen. Dass mit „The Incredibles“ ausgerechnet ein satirisch angehauchter Animationsfilm zu den eigentlichen Highlights des besonderen Sub-Genres gehört, dürfte selbst Genre-Gegnern ein leises Lächeln ins Gesicht zaubern. Dabei versteht sich das Pixar-Werk jedoch keinesfalls als Anti-Superheldenfilm. „The Incredibles“ setzt vielmehr auf das augenzwinkernde Spiel mit üblichen Zuschauererwartungen und präsentiert mit seiner zur Zurückhaltung gezwungenen Superhelden-Familie erinnerungswürdige Protagonisten, die Witz und Charme für gleich drei oder vier Superheldenfilme versprühen. Die Rechung ist daher auch für Nicht-Superhelden mehr als einfach: Wer gute Erfahrungen mit Pixar-Filmen gemacht hat, der wird auch mit „The Incredibles“ einen großen Spaß erleben. Wer auf Superheldenfilme steht, wird ebenso begeistert sein. Und wer sowohl etwas für Pixar als auch für Superhelden übrig hat, der wird mit Brad Birds Geniestreich einen der unterhaltsamsten Filme vor Augen haben, die das vergangene Film-Jahrzehnt zu bieten hatte. Und hierfür kann man dann auch mal getrost auf einen Kaffee verzichten.


Daten:

USA 2004, 111 Minuten, FSK: 6
Regie: Brad Bird
Genre: Animation | Action | Adventure | Family
Darsteller: Craig T. Nelson, Holly Hunter, Samuel L. Jackson, uvm.


Für Fans von:

Rango, Ich – Einfach unverbesserlich, Toy Story


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,0 von 10
moviepilot.de: 7,5 von 10
Filmstarts.de: 4,0 von 5
moviemaze.de: 83 von 100%


Filmzitate:

„Bob, hilfst du unserem Raubtier beim Fleisch klein schneiden?“

„Der einzige Normalo hier ist Jackjack und der ist noch nicht mal stubenrein!“

„Es ist an der Zeit, dass ihre geheimen Identitäten ihre einzigen Identitäten werden! Entweder passen sie sich an oder verschwinden!“



Auszeichnungen:

  • Zwei Auszeichnungen und zwei weitere Nominierungen bei der Oscarverleihung 2005
  • Nominiert in der Kategorie Bester Film bei den Golden Globe Awards 2005
  • Zehn Auszeichnungen bei den Annie Awards 2005



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Weitere Filme von Brad Bird:

1987: Family Dog
1999: Der Gigant aus dem All
2005: Jack-Jack Attack
2007: Ratatouille
2011: Mission: Impossible – Phantom Protokoll


Trailer zum Film (deutsch):

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