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Userwertung:

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,57 von 10 (1.785x bewertet)
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Im Film „Into the Wild“ wird das Leben des anfangs 22-jährigen Christopher McCandless dokumentiert. Dieser verschenkt nach seinem Universitätsabschluss seinen materiellen Besitz und macht sich mit einem Rucksack ausgestattet auf die Reise durch die USA. Nach mehreren Jahren des Vagabundenlebens landet er schließlich an seinem Ziel: Alaska. Dort versucht er in der Wildnis zu überleben und haust in einem Buswrack.

Sean Penn hat mit dem Film „Into the Wild“ sein bisheriges Regie-Meisterwerk abgeliefert. Die Grundlage des Films ist ein Buch von Jon Krakauer, der das Leben des tatsächlich existenten Christopher McCandless alias Alexander Supertramp dokumentiert hat. Wie auch in der wahren Begebenheit bezahlt Christopher seine Suche nach Lebenssinn und Freiheit am Ende mit dem Leben. Im Film blendet Penn am Ende ein Foto des Aussteigers ein, das letzte Bild, welches Elchjäger unentwickelt in seiner Kamera gefunden haben. Der Film lebt von atemberaubenden Naturaufnahmen und bis dato recht unbekannten Schauspielern, die ihre Rollen mit Bravour zum Leben erwecken. Emile Hirsch, der Christopher spielt, hatte eigens für die Schlussszenen etliche Kilos abgenommen. Jena Malone und Vince Vaughn glänzen in Nebenrollen als Schwester des Aussteigers und Farmer, bei dem Christopher lange Zeit jobbt. Alles in allem ist „Into the Wild“ ein eher ruhiger Film. Den melancholischen Soundtrack liefert Eddie Vedder, dessen tiefe, rauchige Stimme perfekt zur rauen Schönheit Alaskas passt. „Into the Wild“ richtet sich besonders an solche Filmfreunde, die dem Materialismus unserer Welt nichts abgewinnen können und von Freiheit träumen.


Daten:

USA 2007, 148 Minuten, FSK: 12
Regie: Sean Penn
Genre: Abenteuer-Drama
Darsteller: Emile Hirsch, Marcia Gay Harden, William Hurt, uvm.


Für Fans von:

The Beach, So weit die Füsse tragen, Unterwegs nach Cold Mountain


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,2 von 10
moviepilot.de: 8,0 von 10
Filmstarts.de: 4 von 5


Auszeichnungen:

Sean Penn gewann 2007 den Gotham Award als bester Film für die Regie. Der Filmsong „Rise“ von Eddie Vedders (Pearl Jam) bekam 2007 eine Nominierung bei den Satellite Awards und Filmsong „Guaranteed“ 2008 den Golden Globe.


Filmzitate:

„Wenn wir zugeben, daß das menschliche Leben vom Verstand gelenkt
werden kann, zerstören wir die Möglichkeit zu Leben.“

„Es ist nicht wichtig stark zu sein, sondern sich stark zu fühlen.“

„Das, was vor uns liegt, kann gestaltet werden. Es ist nicht unser unabänderliches Schicksal.“

„Anstatt Liebe, Berühmtheit oder Geld oder Vertrauen oder Fairness…gebt mir Wahrheit.“



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Amazon auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Sean Penn:

1991: Indian Runner
1995: Crossing Guard
2001: Das Versprechen
2002: 11’09″01 – September 11