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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 6,77 von 10 (69x bewertet)
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Iron ManRüstungsmogul Tony Stark (Robert Downey Jr.) wird bei einer Waffenpräsentation in Afghanistan entführt. Um fliehen zu können, baut er den Prototypen eines Kampfanzuges. Nach geglückter Flucht beschließt er, sich aus der Rüstungsindustrie zurückzuziehen, was seinem Geschäftspartner Stane (Jeff Bridges) allerdings so gar nicht in den Kram passt. Während Stane versucht, die Geschäfte an sich zu reißen, kommen Stark seine Assistentin Pepper (Gwyneth Paltrow) und sein Freund Lt. Col. James Rhodes (Terence Howard) zu Hilfe. Bald geht es auch außerhalb des Konferenztisches mächtig zur Sache.

Einst als abgehalftertes Hollywood-Drogenwrack abgeschrieben, kehrte Robert Downey Jr. mit der Hauptrolle in „Iron Man“ zurück in den Film-Olymp. Nicht zufällig scheint die Rolle des schneidigen Tony Stark dabei wie gemacht für den stets etwas lausbübisch wirkenden Charme des New Yorkers. Und das zahlt sich am Ende vor allem für den Zuschauer aus. „Iron Man“ ist im Grunde nämlich eine umfassend-unterhaltsame One-Man-Show des Robert Downey Jr. Die fantastische musikalische Untermalung von Ramin Djawadi („Game of Thrones“) sowie die gewohnt selbstironische Inszenierung von Regisseur Jon Favreau treten dabei schon beinahe in den Hintergrund. Jener Hintergrund bietet im Übrigen ebenso ausreichend Platz für mögliche Anspielungen auf politische oder gesellschaftsrelevante Themen. Wer jedoch auch erwartet, dass einem Thema wie Waffenhandel in einem Hollywood-Blockbuster über Gebühr Aufmerksamkeit gewidmet wird, ist ohnehin an der falschen Adresse. Schließlich ist „Iron Man“ als Unterhaltungsmaschine konzipiert und funktioniert nach den entsprechenden Vorgaben. Wir sagen daher: Wer Robert Downey Jr. in Bestform sehen will und Lust auf ein waschechtes Popcorn-Movie hat, der wird mit „Iron Man“ (und den ebenfalls sehenswerten Fortsetzungen) eine launige Zeit verbringen. Eben genauso, wie es sein soll!

Obwohl Robert Downey Jr. in diesen Tagen für großangelegte Hollywood-Produktionen steht und etwa mit „Sherlock Holmes“ eine weitere Erfolgsreihe ähnlichen Geschmacks zu bieten hat, lohnen nicht zuletzt die kleineren Filme seiner Filmographie. Mit Filmen wie „Wonder Boys“ oder „A Scanner Darkly“ gibt es schließlich noch so manch andere cineastische Entdeckung zu machen.


Daten:

USA 2008, 123 Minuten, FSK: 12
Regie: Jon Favreau
Genre: Action | Abenteuer | Sci-Fi
Darsteller: Robert Downey Jr., Terrence Howard, Gwyneth Paltrow, uvm.


Für Fans von:

X-Men, Watchmen, Marvel’s The Avengers


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,9 von 10
moviepilot.de: 7,2 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5
moviemaze.de: 78 von 100%


Filmzitate:

„Ach kommen sie, sie haben mich schon bei viel schlimmerem erwischt…“

„Gebet dem Kaiser was des Kaiser ist. Bitte schön.“

„Wehe, Du löscht mich noch einmal, wenn ich nicht brenne!“



Auszeichnungen:

  • Bester bisheriger Sommefilm bei den MTV Movie Awards 2008
  • Vom American Film Institute als einer der besten ausländischen Filme 2008 ausgezeichnet.
  • Acht Nominierungen und drei Auszeichnungen bei den Saturn Awards 2009



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Weitere Filme von Jon Favreau:

2003: Buddy – Der Weihnachtself
2005: Zathura – Ein Abenteuer im Weltraum
2010: Iron Man 2
2011: Cowboys & Aliens
2014: Chef


Trailer zum Film (deutsch):