Lucky Number Slevin

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,59 von 10 (1.621x bewertet)
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Lucky Number SlevinEigentlich wollte Slevin Kelevra (Josh Hartnett) nur seinen Freund Nick Fisher treffen, doch stattdessen bekommt er es mit zwei verfeindeten Mafia-Oberhäuptern (Morgan Freeman als Boss und Ben Kingsley als Rabbi) zu tun, die ihn für Fisher halten, der den Gangstern Geld schuldet. Um seine Schulden zu begleichen, soll Kelevra für den Boss den Sohn des Rabbis umbringen, der Rache für seinen getöteten Filius sucht. Doch bald stellt sich heraus, dass Kelevra sein ganz eigenes Spiel spielt, in dem nicht zuletzt der Killer Mr. Goodkat (Bruce Willis) eine entscheidende Rolle spielt.

„Lucky # (Number) Slevin“ reiht sich zweifellos in die Riege jener Art von Filmen ein, die aus dem Nichts kommen und schneller als man sich umschauen kann zum Mini-Kultfilm avancieren. Denn trotz namhafter Besetzung gehörte der Film 2006 keineswegs zu den groß angekündigten Produktionen, deren Plakate bereits Wochen vor Kinostart an jeder Litfasssäule prangern. Vielmehr war Paul McGuigans doppelbödiges Kunststück plötzlich einfach da und begeisterte jeden, der es zu Gesicht bekam. Denn lange musste man zurückdenken, wann der Zuschauer das letzte Mal derart gekonnt hinters Licht geführt worden war. Geradezu vorbildlich führt „Lucky # Slevin“ das Publikum an der Nase herum und offenbart erst mit einem Paukenschlag das wahre Gesicht des Protagonisten. Dass das Werk der bisher einzige Spielfilm von Drehbuchautor Jason Smilovic ist, stellt beinahe schon ein Kuriosum dar. Man sollte doch meinen, dass sich Produzenten und Regisseure darum reißen würden, ein neues Skript von Smilovic in die Hand zu bekommen – in der Hoffnung, es sprühe in ähnlicher Art und Weise vor Witz und Intelligenz wie sein Debüt. Ohne in die Kiste des ganz großen Kinos oder der absurden Trash-Komödien zu greifen: Es gibt so manche Filme, mit denen man nichts falsch machen kann – „Lucky # Slevin“ gehört ohne Abstriche dazu. Und dass der milchbubige Josh Hartnett mit diesem Film auch bei eher hartgesottenen Cineasten punkten konnte, spricht umso mehr für die besondere Qualität dieses virtuos erzählten Krimi-Thrillers.


Daten:

USA 2006, 109 Minuten, FSK: 16
Regie: Paul McGuigan
Genre: Krimi | Thriller
Darsteller: Josh Hartnett, Bruce Willis, Morgan Freeman, Ben Kingsley, uvm.


Für Fans von:

Revolver, Pulp Fiction, Departed, Smokin´ Aces


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,8 von 10
Filmstarts.de: 4 von 5
moviepilot.de: 8,0 von 10
moviemaze.de: 95 von 100%


Auszeichnungen:

  • Der Film wurde 2006 für den Directors Guild of Canada Award nominiert
  • 2007 Publikumspreis des Film Festivals Internazionale di Milano



Zitate:

„Die kaufen Cops wie Cops Donuts“

„Tut mir leid, Kleiner. Aber Leben ist nicht alles im Leben. Davon abgesehen, ohne Leiche läuft ein Kansas City Shuffle nun mal nicht.“

„Charlie Chaplin hat auf ner Charlie-Chaplin-Doppelgängerveranstaltung in Monte Carlo den dritten Platz erreicht. Das ist ne Geschichte.“



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Weitere Filme von Paul McGuigan:

1998 The Acid House
2000 Gangster No. 1
2003 The Reckoning
2004 Sehnsüchtig (Wicker Park)
2009 Push


Weitere Filme mit:



Trailer zum Film:

Kommentare zu Lucky Number Slevin

18 Kommentare bisher. Sag auch was dazu!


  1. Marcel am 27. September 2010 09:45

    Ein ganz schlechter Film. Wurde dem Hype nicht gerecht und schaffte es in Deutschland noch nicht mal ins Kino.

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    lolmarcel am 1. November 2010 22:00

    deine logik ist wirklich mehr als naiv. kein wunder, dass du diesen wirklich tollen film nicht gut findest. ist halt kein monsterAG.

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  2. Gökhan am 29. September 2010 23:35

    Ich behaubte genau das Gegenteil, einer der besten Crime-Gangster-Thriller Filme die ich je gesehen habe, mit sehr sehr spannendem und überraschendem Ende. 10/10

    @Marcel,
    da du zu 99% den Film nicht verstanden, ist es normal das du den Film nicht verstehst.

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  3. Adam am 20. Oktober 2010 22:23

    Das ist doch kein Argument. Wie kann man behaupten ein Film der in die deutschen Kinos von Amerika aus gelangt, wird bestimmt nicht schlecht sein. Ich glaube es gibt den umgekehrten Fall, dass irgendwelche schlechten Libeskomödien es bis auf Platz 1 in Amerika und Deutschland schaffen. Ist das nun ein Maß für Qualität? Ich bezweifle das ernsthaft.

    Zu Lucky Number Slevin:

    Die Story wird bis zuletzt spannend erzählt, so dass sich nicht sofort herleiten lässt, was der Anfang nun mit dem gestrandeten Josh Hartnett in New York zu tun hat. Es werden nach und nach immer mehr Details freigegeben die das Puzzle doch aufklären. Die Schauspieler machen dabei ihre Sache wirklich hervorragend. Man merkt ihnen an, dass sie zu diesem Projekt stehen, von Halbherzigkeit also keine Spur. Ein wirklich sehr gelungener Film, ich kann ihn nur weiterempfehlen.

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    Keyroyal am 3. November 2010 21:42

    Da geb ich meinen Vorredner recht.

    Und zu den Schauspielern Bruce Willis macht eben *keine halben Sachen*

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  4. LaSanja am 1. März 2011 16:39

    ein wundervoller film, er zählt nicht nur zuletzt wegen einem hervorragenden josh hartnett zu meinen lieblingsfilmen. die story ist sehr amüsant erzählt, die dialoge voller wortwitz, die witze nicht plump und die handlung sehr verstrickt, aber bis zum schluss logisch erzählt.
    für mich ist es einer der besten geheimtips der letzen jahre gewesen. das der film es nicht in die kinos geschafft hat ist für mich eher ein riesiges pro statt ein kontra.

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  5. zandermax am 26. Mai 2011 13:04

    Ich hatte noch nie was von dem Film gehört und stoß eines Abends im Fernsehen auf ihn.
    Ich hatte den Anfang verpasst, bei dem ich doch schlucken musste, als ich den Film dann ganz sah. Leider konnte ich auch das Ende im Fernsehen nicht mehr anschauen.
    Doch der Film hatte mich mit seinen Dialogen so von sich überzeugt, dass ich ihn mir kaufte.
    Als ich ihn dann ganz sehen konnte, war ich richtig überrascht. Der Film ist von vorn bis hinten durchdacht. Es wird immer so viel gezeigt und verschwiegen wie nötig. Echt klasse!
    Aber auch die Zitate sind der absolut spitze, wie z.B.

    „So ein bisschen wie ein Rabbi der lieber ein Gangster wär oder ein Gangster der lieber ein Rabbi wär. Was steckt dahinter? Die Nummer, dass das Gras auf der anderen Seite des Zauns immer grüner ist. Ich meine wie rechtfertigen sie das, Rabbi zu sein und Gangster?“ – „Gar nicht, ich bin ein böser Mensch der sich nicht damit aufhält was wohl gewesen wäre, wenn ich bin was ich geworden wäre und nicht geworden wäre. Ich lebe auf beiden Seiten des Zaunes, mein Gras ist immer grün. Denken sie daran Mr. Fischer. Es sind zwei Männer die ihnen gegenüber sitzen und vor einem sollten sie verdammt viel Angst haben… wo ist mein Geld?“

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  6. Jofrie am 5. Juni 2011 18:56

    9/10
    Slevin Kelevra der ein super scheiß Tag hat.^^

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  7. Peter am 29. Dezember 2011 22:36

    Ich machs kurz:
    Genialer Film, unbedingt anschauen!

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  8. Susje am 7. Januar 2012 22:13

    Warum schafft es eigentlich ein so genialer Film nicht in die Kinos? Wer entscheidet das?

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    arcticfly am 19. Mai 2012 19:20

    versteh ich auch nicht total unterscheatzt healt mit jeden tarantino filom mit………

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    Sanane am 6. Januar 2013 22:02

    Hat kein vertrieb in Deutschland gefunden, da er sehr schwer zu vermarkten gewesen wäre. Deutsche mögen es eben einfach..

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  9. Chaoz am 21. September 2012 02:22

    Habe ihn mir schon mehr als 3 mal angeschaut und die dialoge und die komplette story faszinieren mich immer wieder aufs neue.
    Wer Filme mit viel logik und etwas köpfchen mag sollte diesen unbedingt gesehen haben!

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  10. Jo am 21. Oktober 2012 13:56

    Ansich ein guter Film
    gute Schauspieler
    gute Umsetzung
    angenehme Atmosphäre
    Allerdings hat der Film mich nicht beeindruckt er war einfach nur gut
    7/10

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  11. Felix am 2. Januar 2013 13:01

    sehr interessante story. mal was anderes als diese mittlerweile immer mehr gestellten wirkenden kommerz-blockbuster. empfehlenswert!

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  12. Nsch am 17. Januar 2013 16:25

    Der Film Lucky Number Slevin (auch Lucky # Slevin) kam 2006 in die Kinos. In dem Mystery-Drama mit Tendenz zum Thriller geht es um eine Verwechslungsgeschichte, die mit Verbrechen in Verbindung steht. Josh Hartnett, Bruce Willis, Lucy Liu, Morgan Freeman und Ben Kingsley spielen unter der Regie von Paul Mc Guigan, nach dem Drehbuch von Jason Milovic. Was den meisten Betrachtern während des Films nicht bewusst auffallen dürfte, ist die Maximierung des Filmerlebnisses durch den Soundtrack.

    Joshua Ralph komponierte den Original Soundtrack (OST) für diesen Film. Ralph war vorher überwiegend im Werbegeschäft tätig, mit diesem Projekt gewann er Ansehen im Filmgeschäft. Ganz gleich, ob der OST den persönlichen Geschmack trifft, lässt sich nicht bestreiten, dass ihm eine Intensivierung der Films gelungen ist.

    Ralph hat ein gutes Gefühl für die filmerische Situation, wie die Emotion durch Musik gesteigert werden kann. Er arbeitet mit orchestralen Sounds, wie Streichern, Pauken, Bläsern, Flöten oder auch Klavier und Gongs. Gleichzeitig schafft er es, mit diesen Sounds low-frequency-effects ähnliche Zustände beim Zuhörer zu wecken. Hier hat eine bewusste Abmischentscheidung für basslastige Streich-und Blasinstrumente stattgefunden. Lediglich in 2 Stücken sind Sänger und Sängerinnen zu hören. In manchen Passagen kommen Sounds zum Einsatz, die stark an Sounddesign grenzen.

    Die Anlehnung des OST an die jüdisch geprägte Klezmer Musik ist auffällig. Das ist zurückzuführen auf einen Hauptcharakter des Filmes, den Rabbi (gespielt von Ben Kingsley). Dieser verkörpert auf eine skurrile Art und Weise einen gläubigen Rabbi und gleichzeitig einen skrupellosen Verbrecher. Dieser faszinierende Charakter hat den Soundtrack massgeblich beeinflusst.

    Von fröhlich über aufregend bis hin zu bedrohlich und mystisch gelingt es Ralph den Film zu unterlegen. Trotzdem bleibt er der Hauptmelodie treu. Durch schwerfällige Rhythmen gelingen immer wieder Passagen mit Spannungsaufbau. Aber auch leichte, jazzige Lieder finden ihren Einzug in den OST. Nicht nur Fans des Films und Tonschaffenden ist es empfehlenswert, sich dieses Album anzueignen oder zumindest mal reinzuhören.

    Der OST zum Film Lucky Number Slevin erschien am 28. März 2006 auf dem Label Rumor Mill Records in den Vereinigten Staaten. Das Album enthält 20 Musikstücke. Erhältlich ist es als Compact Disc oder Download für ca. 10,- Euro.

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  13. inga am 28. Februar 2013 22:26

    einfach gesagt: genial

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  14. Andre am 10. Januar 2014 23:02

    Für mich einer der TOP 10 der besten Filme überhaupt! Von Anfang bis Ende spannend!

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