O brother, where art thou?

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,01 von 10 (556x bewertet)
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O Brother Where Art ThouUlysses, Pete und Delmar sind auf der Suche nach einem großen Schatz, den einer von ihnen vorher irgendwo im Staat Mississippi versteckt haben soll. Das Problem: Ulysses und seine Weggefährten sind flüchtige Sträflinge, und das Tal, in dem der Schatz liegt, soll in wenigen Tagen überflutet werden. Auf ihrer turbulenten Odyssee quer durch den Süden begegnen sie allerlei merkwürdigen Gestalten, die ihnen abwechselnd an den Kragen wollen.

Die Coen-Brüder haben es mal wieder geschafft, einen Film mit kauzigem Charme und schwarzem Humor zu schmieden. Dabei bedienen sie sich der griechischen Sage von Odysseus, der, ganz wie die drei schrägen Knastvögel, eine Irrfahrt durchstehen muss, um zu seiner Liebsten zurückzukehren. Im Falle von „O Brother, Where Art Thou?“ treibt es den eitlen Ulysses (George Clooney) zur Ex-Frau zurück, die ihn allerdings für einen totalen Versager hält. Um sie vom Gegenteil zu überzeugen, lassen er und seine trotteligen Gefährten Pete und Delmar sich auf fragwürdige Machenschaften ein, so z.B. mit dem monströsen einäugigen Bibelverkäufer (John Goodman), der Beziehungen zum Ku-Klux-Klan unterhält, oder mit dem cholerischen Bankräuber „Babyface“ Nelson. Selbst vor Wäsche waschenden Sirenen müssen sich die drei in Acht nehmen. Klar, dass das nicht lange gut geht, vor allem, da ein hartnäckiger Sheriff ihnen immer dichter auf die Pelle rückt.

Mit einer fetten Portion Slapstick, Südstaaten-Kauderwelsch und stimmungsvoller Country ’n’ Blues-Musik stecken die Coen-Brüder Homers Odyssee in ein neues Gewand und versetzen ihr einen augenzwinkernden Klaps auf den Hintern. Achtung: Neue Lachfalten garantiert!


Daten:

USA 2000, 103 Minuten, FSK 12
Regie: Ethan und Joel Coen
Genre: Komödie | Abenteuer | Krimi | Musik
Darsteller: George Clooney, John Turturro, John Goodman, usw.


Für Fans von:

Straight Story, Forrest Gump, Juno


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb.de: 7,9 von 10
moviepilot.de: 7,3 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5
Moviemaze.de: 85 von 100%



Filmzitate:

„Also sobald wir wieder sauber sind und n`bisschen Pomade im Haar haben werden wir uns 100% besser fühlen.“

„Die Frau ist das mit Abstand teuflischste Folterinstrument, das erdacht wurde um den Männern das Leben zur Hölle zu machen“

„Ich musste gestern Nacht auf dieser Kreuzung sein, um dem Teufel meine Seele zu verkaufen.“

„Das Nest hier muß eine geographische Kuriosität sein, es ist von allem 2 Wochen entfernt.“



Auszeichnungen:

  • 2001: Nominierung für den Golden Globe Award in der Kategorie Bester Film
  • George Clooney gewann für seine Rolle den Golden Globe als Bester Hauptdarsteller
  • 2 Nominierungen bei den Oscars 2001 in der Kategorie beste Kamera und das beste adaptierte Drehbuch



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Weitere Filme von Joel und Ethan Coen:

1984: Blood Simple
1987: Arizona Junior
1990: Miller’s Crossing
1991: Barton Fink
1994: Hudsucker – Der große Sprung
1996: Fargo
1998: The Big Lebowski
2001: The Man Who Wasn’t There
2003: Ein (un)möglicher Härtefall
2004: Ladykillers
2006: Paris, je t’aime
2007: No Country for Old Men
2008: Burn After Reading
2009: A Serious Man


Weitere Filme mit:



Trailer zum Film:

Kommentare zu O brother, where art thou?

2 Kommentare bisher. Sag auch was dazu!


  1. Gast am 13. Februar 2012 22:15

    George Clooney in seiner wahrscheinlich besten Rolle. Das schöne, es ist ein minimalistischer Film und das können der Schauspieler sowie die gesamte Story, wird dadurch wunderbar hervorgehoben. Bemerkenswert: die Musik im Film;) Also, unbedingt ansehen!

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  2. cms am 5. Januar 2013 00:38

    Märchen, Abenteuer, Roadmovie, Gesellschafts-Satire, Tragikomödie – von allem etwas. Ansonsten muss ich meinem Vorredner absolut recht geben.
    Der Soundtrack ist übrigens von den Soggy Bottom Boys. Wer sich auf Trucker-Festivals herumtreibt, dürfte die kennen. 🙂

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