Userwertung:

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,07 von 10 (761x bewertet)
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Shaun of the DeadShaun (Simon Pegg) und sein bester Kumpel Ed (Nick Frost) verbringen die meiste Zeit in ihrem Lieblingspup Winchester. Auch deshalb hat sich Liz (Kate Ashfield) von Shaun getrennt. Als sich plötzlich alle um Shaun und Ed herum in angriffslustige Zombies verwandeln, machen die beiden sich auf den Weg, um im Winchester Zuflucht zu suchen. Auf dem Weg dorthin sammeln sie u. a. Shauns Mutter und Liz auf. Doch bevor die Gruppe im Winchester ankommt, müssen sie sich der Zombie-Angriffe erwehren, was nicht ohne Verluste bleiben kann.

Wer George A. Romeros Zombie-Klassiker kennt und schätzt, der wird mit „Shaun of the Dead“ seine helle Freude haben. Die Parodie auf Romeros „Dawn of the Dead“ ist nämlich quasi eine einzige Anspielung auf diverse Zombie-Film-Klassiker und dürfte daher insbesondere kundigen Cineasten so manchen Insider-Gag servieren. Aufgrund zahlreicher perfekt getimter Slapstick-Einlagen funktioniert die Komödie aber auch ohne großes Vorwissen. Denn vor allem das Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller Simon Pegg und Nick Frost sorgt für unzählig skurril-witzige Momente, die „Shaun of the Dead“ fraglos zu einer der unterhaltsamsten Komödien des vergangenen Jahrzehnts werden lassen. Dass die Späße in Anlehnung an das Zombie-Genre nicht ohne Massen von Kunstblut samt Splatter-Übertreibungen auskommen, versteht sich dabei natürlich von selbst. Denn in Edgar Wrights bisher erfolgreichstem Film geht es erwartungsgemäß unsanft zur Sache, so dass die eine oder andere abgetrennte Gliedmaße verschmerzt werden muss – sehr zur Freude des Zuschauers.

Dass sich selbst der sonst eher kritische George A. Romero äußerst positiv über „Shaun of the Dead“ geäußert hat, ist als Ritterschlag zu bewerten. Aber auch ohne diesen wäre die Komödie der perfekte Film für einen ausgelassenen Filmabend unter Freunden. Als Zweitfilm sei an dieser Stelle mit „Hot Fuzz“ der zweite Teil der sog. „Blood and Ice Cream”-Trilogie empfohlen. Die Action-Film-Parodie (ebenfalls mit Pegg und Frost) ist nämlich nicht minder unterhaltsam.


Daten:

GB 2004, 95 Minuten, FSK: 16
Regie: Edgar Wright
Genre: Komödie | Horror
Darsteller: Simon Pegg, Nick Frost, Dylan Moran, uvm.


Für Fans von:

Hot Fuzz, Zombieland, 28 Days Later


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,0 von 10
moviepilot.de: 7,0 von 10
Filmstarts.de: 4 von 5
moviemaze.de: 70 von 100%


Filmzitate:

„Meinst du die kommen durch?“ – „Ja.“ – „Wieviel Patronen haben wir noch?“ – „Zwei… n paar von denen können wir noch fertigmachen, wenn sie sich hintereinander stellen.“

„Na, bedankst du dich bei mir?“ – „Wofür?“ – „Fürs aufräumen.“ – „So sauber siehts hier garnicht aus.“ – „Naja, ich habn paar Bier getrunken als ich fertig war.“

„Wir nehmen das Auto, fahren zu meiner Mam, töten Phil, holen Liz ab, fahren ins Winchester, trinken ein schönes kaltes Bier und warten, bis alles vorbei ist. Wenn das keine gute Idee ist, was meinst du?“

„Glaubst du Alles, was du im Fernsehen siehst?“



Auszeichnungen:

  • 2004 – British Independent Film Award – Bestes Drehbuch (Simon Pegg und Edgar Wright)
  • 2005 – Saturn Award (USA) – Bester Horrorfilm
  • 2005 – Bram Stoker Award – Bestes Drehbuch
  • 2005 – Peter Sellers Award for Comedy – Simon Pegg



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Edgar Wright:

1994: A Fistful of Fingers
1999-2001: Spaced
2007: Hot Fuzz – Zwei abgewichste Profis
2010: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt


Trailer zum Film (deutsch):