Shutter Island

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,60 von 10 (1.551x bewertet)
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Shutter Island 1954. US-Marshal Teddy Daniels (Leonardo DiCaprio) begibt sich gemeinsam mit seinem Partner Chuck (Mark Ruffalo) in das Gefängnis für geistesgestörte Schwerverbrecher auf der Insel Shutter Island. Dort soll er das Verschwinden einer Patientin aufklären. Von Albträumen geplagt, glaubt Teddy bald, auf der Spur einer großangelegten Verschwörung zu sein. Er vermutet, dass im Gefängnis Menschenversuche durchgeführt werden, und sammelt Beweise, die ihn immer misstrauischer werden lassen.

„Shutter Island“ ist der vierte gemeinsame Film von Kult-Regisseur Martin Scorsese und Leonardo DiCaprio. Nach den Gangsterfilmen „Gangs of New York“ und „Departed“ sowie dem Biopic „Aviator“ wagt sich „Shutter Island“ allerdings auf gänzlich neues Terrain. Teddy Daniels mysteriöser Aufenthalt auf der gleichnamigen Insel wirkt nämlich auf den ersten Blick so gar nicht wie ein typischer, geradliniger Scorsese-Film. Der 2010 erschienene Psycho-Thriller stellt es sich nämlich zur Aufgabe, seinen zunehmend paranoider werdenden Protagonisten zu charakterisieren – mit all seiner Verwirrung, Furcht und Vorahnung, die sich nach und nach auf den Zuschauer übertragen und „Shutter Island“ mit zunehmender Dauer immer gefährlicher wirken lassen. Denn Teddy Daniels Ermittlungen sind derart atmosphärisch in Szene gesetzt, dass es nicht wenige Cineasten zum Gruseln bringen wird. Zwar könnte man einwenden, der Film übertreibe in seinen schlechteren Momenten das düstere Säbelrasseln etwas, allerdings liegt es nicht zuletzt an einem grandiosen Leonardo DiCaprio, dass der Film zu keinem Zeitpunkt aus der Spur gerät.

Angesichts der tollen Regie, dem tollen Hauptdarsteller und der tollen Atmosphäre könnte „Shutter Island“ ein nahezu perfekter Film sein. So manch ein kundiger Cineast dürfte allerdings zumindest in Teilen die Nase rümpfen. Denn die Schlusswendung – ohne zu viel zu verraten – ist keine besonders originelle und wurde so oder so ähnlich bereits in einer Vielzahl von Psycho-Thrillern aus dem Hut gezaubert. Besser als die meisten Genre-Kollegen ist „Shutter Island“ insgesamt aber alle Male. Ein Scorsese verlernt es eben nie.


Daten:

USA 2010, 138 Minuten, FSK: 16
Regie: Martin Scorsese
Genre: Drama | Mystery | Thriller
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Mark Ruffalo, Ben Kingsley, uvm.


Für Fans von:

Der Maschinist, Inception, Number 23


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,0 von 10
moviepilot.de: 7,0 von 10
Filmstarts.de: 3,5 von 5
moviemaze.de: 66 von 100%


Filmzitate:

„An diesem Ort frage ich mich…“ „Was denn Boss?“ „Was wäre schlimmer, zu leben wie ein Monster, oder als guter Mann zu sterben?“

„Ist ne Irrenanstalt, mehr weiß ich nicht.“ – „Für kriminelle Geisteskranke.“ – „Heh, tja wenn das nur Leute wären die gelegentlich Stimmen hören und sonst nur Schmetterlinge jagen würden die uns wohl nicht holen.“

„Sie sind cleverer als sie aussehen, Marshal. Nicht unbedingt von Vorteil.“



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Weitere Filme von Martin Scorsese (Auszug):

1976: Taxi Driver
1980: Wie ein wilder Stier
1990: Good Fellas – Drei Jahrzehnte in der Mafia
1991: Kap der Angst
1993: Zeit der Unschuld
1995: Casino
1997: Kundun
1999: Bringing Out the Dead – Nächte der Erinnerung
2002: Gangs of New York
2004: Aviator
2006: Departed – Unter Feinden
2011: Hugo Cabret


Weitere Filme mit:



Trailer zum Film (deutsch):

Kommentare zu Shutter Island

6 Kommentare bisher. Sag auch was dazu!


  1. globe194 am 25. März 2011 20:08

    Der Film ist hier definitiv überbewertet. Ein Freund von mir studiert Film, er hatte eine Vorlesung die sich mit Shutter Island befasste. Es ging darum die schlechten Dinge des Films zu analysieren, und die Vorlesung ging lange. Ich denke, das sagt genug aus. Dumm, dass so ein (entschuldigung) Mist in diese sonst so hochkarätige Datenbank aufgenommen wurde.

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    AlphaStylez am 25. März 2011 22:49

    Es wäre durchaus interessant gewesen mal die Kritik auch hier preis zu geben und die Fehler bzw. „schlechten Dinge“ die analysiert worden sind. Darüber hinaus sagt die Tatsache das jemand „Film“ studiert nichts über sein Verständnis oder seinen GEschmack aus, eine neutrale meinung ist sehr schwer in solchen Dingen. Der Film ist sehr wohl inhaltlich wie auch technisch sehr gut gemacht, besitzt eine dichte Atmosphere, eine durchdachte Geschichte…natürlich ist es wie mit der Musik oder einem Buch eben GEschmackssache, ihn als „Mist“ zu bezeichnen ist einfach nur flach und plump, vielleiht aber auch ein Indiez dafür warum dieser Fil einem gewissen Publikum nicht zusagen könnte 😉

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  2. shabbi am 25. März 2011 23:08

    Noja, ist halt immer Geschmackssache. Da kann man studieren wie man will eine objektive Meinung kann man dazu nicht geben.

    Ich fand den Film gut, bis auf die Klippensequenz und den Schluss (für meinen Geschmack, hab da was anderes erwartet).

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    Mr.Right am 7. Juni 2011 01:22

    Eindeutig überbewertet. Der Film ist der absolute Reinfall. Die Handlung des Films ist Schwachsinn³.

    Wer zuviel Zeit und langeweile hat, kann sich den Film gerne anschauen, ich jedoch hab nach 1:30Std ausgemacht, weil einfach keine Spannung reinkam und wie schon oben genannt der Sinn gefehlt hat.

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    Laura am 17. Oktober 2011 21:54

    eben Geschmackssache nä;)

    Ich fand den Film klasse (für meinen Geschmack einer der besten die ich je gesehen hab). Grade die Wende am Ende fand ich klasse und spannend.

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  3. bourgeoisee am 7. August 2011 23:40

    objektiv ist doch die durchschnittliche meinung von über 300 filminteressierten…

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