The Game

schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,47 von 10 (816x bewertet)
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The GameAls Nicholas van Orton (Michael Douglas) von seinem Bruder Conrad (Sean Penn) zum Geburtstag ein Spiel geschenkt bekommt, nimmt er es nur widerwillig an. Doch da van Orten nur erfährt, dass jenes Spiel von der Firma CRS veranstaltet wird, die damit wirbt, Leben zu verändern, wird er neugierig. Er begibt sich in die CRS-Zentrale, lässt physische und psychische Tests über sich ergehen, nur um am nächsten Tag zu erfahren, dass er nicht für das Spiel geeignet sei. Doch bald muss er einsehen, dass das Spiel längst begonnen hat.

„The Game“ als einen Film mit doppeltem Boden zu bezeichnen, wäre wohl etwas untertrieben – hier verliert der Zuschauer nämlich gleich einen Boden nach dem anderen unter den Füßen. Denn spätestens, wenn Deborah Kara Unger als vermeintlich hilfsbereite CRS-Mitarbeiterin Christine sich auf die Seite von Nicholas schlägt, ist der Zuschauer dazu verdammt, auf das verblüffende Finale (samt Auflösung) zu warten. Die Qualität von „The Game“ besteht nämlich vor allem darin, dass der Zuschauer genauso Teil des Spiels wird wie der Protagonist selbst. Denn wie Nicholas van Orton, der im Laufe der zuweilen lebensbedrohlichen Verstrickungen bald seinen eigenen Bruder als Teil des Spiels vermutet, werden ebenso die Zuschauer dazu animiert, hinter jeder neuen Entwicklung einen Auswuchs des scheinbar außer Kontrolle geratenen Spiels zu sehen. Dass „The Game“ (1997) mit „Sieben“ (1995) und „Fight Club“ (1999) zu den in Reihe gedrehten „Großen Drei“ von Regisseur David Fincher gehört, ist dabei bereits Qualitätsmerkmal genug. Ende der 1990er Jahre ging schließlich Finchers Hollywood-Stern auf – und bis heute nicht mehr unter.

Selbst wenn man „The Game“ bereits mehrfach gesehen hat und man im Grunde weiß, wo der berühmte Hase lang läuft, bleibt der Film dennoch mehr als sehenswert. Und ein größeres Kompliment für einen Film, der auf den finalen großen „Aha-Effekt“ hinarbeitet, könnte man wohl kaum geben. Ergo: Ein Spiel(-Film) für die ganze (Cineasten-)Familie.


Daten:

USA 1997, 123 Minuten, FSK: 12
Regie: David Fincher
Genre: Action | Abenteuer | Mystery | Thriller
Darsteller: Michael Douglas, Sean Penn, Deborah Kara Unger, uvm.


Für Fans von:

Vanilla Sky, Magnolia, A Beautiful Mind


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,7 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5
moviepilot.de: 7,3 von 10
moviemaze.de: 95 von 100%


Auszeichnungen:

  • Der Film „The Game“ war 1998 für den Saturn Award als Bester Thriller/Abenteuer-/Actionfilm nominiert



Zitate:

„Da verabschieden sich gerade 1000 Dollar.“ – „Ihre Schuhe kosten 1000 Dollar ?“ – „Ja, der eine.“

„Ich musste was tun. Du warst gerade im Begriff ein Riesenarschloch zu werden.“

„Wenn man nicht über die Gesellschaft bescheid weiß, hat man nicht die Befriedigung, sich ihrer zu entziehen.“

„Ich wurde unter Drogen gesetzt und fast tot in Mexico zurückgelassen, und alles was ich bekam war dieses blöde T-Shirt.“



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Weitere Filme von David Fincher:

1992 Alien 3
1995 Sieben
1999 Fight Club
2002 Panic Room
2007 Zodiac – Die Spur des Killers
2008 Der seltsame Fall des Benjamin Button
2010 The Social Network
2011 Verblendung


Weitere Filme mit:



Trailer zum Film (englisch):

Kommentare zu The Game

3 Kommentare bisher. Sag auch was dazu!


  1. mindsetstore am 5. Juli 2010 16:08

    Danke für die Kritik, ich werde schauen, dass ich mir den Film die Tage mal ausleihe.

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  2. Rossonieri am 13. Juli 2010 13:57

    Der Film ist schnell und rasant, nur das Ende ist so debil…
    Alles in allem empfehlenswert, aber nur wenn man weiß, wann man ausschalten muss.(Und zwar dann wenn Nicolas das Dach verlässt, zwinker, zwinker)

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  3. Consumer Recreation Services am 24. Juli 2010 05:08

    Der Film ist echt gelungen und etwas ganz anderes als der Zuschauer erwarten könnte. Der Zuschauer wird außerdem fordlaufen zum Narren gehalten und erfährt nicht was wirklich Sache ist. Wie schon in der Kritik löst erst das Ende alle Fragen, die sich dem Zuschauer bis dahin gestellt haben. Man sollte nicht schon beim Verlassen das Daches ausschalten, sondern erst bei seiner Ankunft… 👿

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