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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,73 von 10 (73x bewertet)
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Milliardär Edward Cole (Jack Nicholson) und Mechaniker Carter Chambers (Morgan Freeman) lernen sich im Krankenhaus kennen und müssen sich damit abfinden, unheilbar an Krebs erkrankt zu sein. Als Cole einen Zettel entdeckt, auf dem Carter Dinge notiert hat, die er vor seinem Ableben noch erleben will, vervollständigt er die Liste und schlägt vor, gemeinsam auf eine Reise zu gehen, um ebene jene Dinge abzuarbeiten. Schließlich willigt Carter ein und die beiden begeben sich in Coles Privatjet rund um die Welt und lernen einander dabei immer besser verstehen.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Tiefgreifende Analysen, warum Rob Reiners Tragikomödie zu den sehenswertesten Hollywood-Filmen des vergangenen Jahrzehnts gehört, lohnen sich nur bedingt. Denn sowohl das an Überraschungen arme Drehbuch als auch die standardisierte Inszenierung taugen kaum, um den nächstbesten Cineasten ergriffen aus seinem Heim-Kino-Sessel springen zu lassen. Vielmehr liegen die Qualitäten von „Das Beste kommt zum Schluss“ auf der Hand und heißen Jack Nicholson und Morgan Freeman.

Mit ungebremster Spielfreude heben die beiden Alt-Stars den Film schier ganz nebenbei auf eine ganz eigene Stufe und sorgen nicht zuletzt mit kleinen Gesten für die ganz große Unterhaltung. Dabei zeichnen die schlagfertig ausgetragenen Wortgefechte zwischen den beiden für die erinnerungswürdigen Momente verantwortlich und erweisen sich den gesamten Film über als das geeignete Mittel, um den melancholisch-traurigen Grundtenor des Films aufzulockern. Die üblichen sentimentalen Auswüchse zum Ende des Films halten sich in durchaus erträglichen Grenzen und runden „Das Beste kommt zum Schluss“ zu einem waschechten Rob-Reiner-Film ab: Kein Meisterwerk, doch uneingeschränkt empfehlenswert!

Während Morgan Freeman auch in diesen Tagen noch vor der Kamera steht und die Schauspielkarriere noch längst nicht an den Nagel gehängt hat, bedeutete „Das Beste kommt zum Schluss“ für Jack Nicholson tatsächlich einen Schlusspunkt. Schließlich hat Nicholson seitdem keine Hauptrolle mehr übernommen und mit „Woher weißt du, dass es Liebe ist“ überhaupt nur einen weiteren Film gedreht.


Daten:

USA 2007, 93 Minuten, FSK: 0
Regie: Rob Reiner
Genre: Abenteuer| Komödie | Drama
Darsteller: Jack Nicholson, Morgan Freeman, Sean Hayes, uvm.


Für Fans von:

Ziemlich beste Freunde, 50/50 – Freunde fürs ÜberLeben, Another Earth


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,4 von 10
moviepilot.de: 6,0 von 10
Filmstarts.de: 3,0 von 5


Filmzitate:

„Ah, ich liebe den Geruch von Chemo am Morgen!“

„Die Sterne – die sind Gott außerordentlich gut gelungen.“

„Ich habe noch nie in einer Wanne ohne Ecken gesessen.“



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Rob Reiner (Auszug):

1986: Stand by Me
1989: Harry und Sally
2010: Verliebt und ausgeflippt
2012: The Magic Belle Of Isle – Ein verzauberter Sommer