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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,17 von 10 (426x bewertet)
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Ted Crawford (Anthony Hopkins) findet heraus, dass seine Ehefrau Jennifer mit dem Cop Rob (Billy Burke) ein Verhältnis hat. In der Folge schießt er Jennifer in den Kopf und verständigt die Polizei. Als Rob am Tatort eintrifft, ist er geschockt, verhaftet Ted und erzwingt von ihm ein Geständnis. Vor Gericht versucht schließlich Rechtsanwalt Willy Beachum (Ryan Gosling), Ted für seine Tat zur Verantwortung zu ziehen. Doch nachdem das Geständnis aufgrund der besonderen Umstände vor Gericht nicht anerkannt wird und auch von der Tatwaffe jede Spur fehlt, hat Beachum ein Problem.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Dass moralische Verantwortlichkeit und Verantwortung vor dem Gesetz zwei gänzlich verschiedene Angelegenheiten sind, ist ein alter, zerkauter Schuh. Dennoch ist es nicht zuletzt dieser Gegensatz, aus dem „Das perfekte Verbrechen“ seine Spannung zieht. Denn dass Crawford auf seine Frau geschossen hat, steht nicht zur Debatte. Dieses Wissen reicht allerdings bei weitem nicht dazu aus, ihn ins Gefängnis zu stecken.

Beachums verzweifelte Suche nach Beweisen ist dabei derart interessant inszeniert, dass es selbst dem kundigen Cineasten förmlich die Sprache verschlägt. Dank des ungemein unterhaltsamen Katz-und-Maus-Spiels zwischen den beiden (eloquenten) Protagonisten, die sich auf höchstem Niveau duellieren, gehört „Das perfekte Verbrechen“ zu den Highlights des Genres, wenngleich der Film mehr zu den Geheimtipps zählt, als sich an der Krimi-Thriller-Speerspitze hervorzutun. Dass zudem Anthony Hopkins seiner diabolischen Ader seit „Das Schweigen der Lämmer“ zum ersten Mal wieder ernstzunehmenden Ausdruck verleiht, sollte dann letztes Indiz für die beeindruckende Qualität von Gregory Hoblits Film sein.

Obwohl Ryan Gosling auf den ersten Blick nicht unbedingt der profilsicherste Schauspieler unter all den jugendhaft wirkenden Hollywood-Schauspielern zu sein scheint, konnte er bereits in der Vergangenheit in ähnlicher thematischer Umgebung auf sich aufmerksam machen. In „Mord nach Plan“ spielt er nämlich an der Seite von Michael Pitt einen auf philosophisch fragwürdigen Pfaden wandelnden Jugendlichen, der sich an einem perfekten Mord versucht, welcher wiederum an die Konstellation in Hitchcocks „Cocktail für eine Leiche“ erinnert. Futter für den nächsten Krimi-Thriller-Abend mit dem besonderen Etwas gibt es demnach genug.


Daten:

USA 2007, 112 Minuten, FSK: 12
Regie: Gregory Hoblit
Genre: Krimi | Drama | Mystery | Thriller
Darsteller: Anthony Hopkins, Ryan Gosling, David Strathairn, uvm.


Für Fans von:

Die üblichen Verdächtigen, Zodiac – Die Spur des Killers, Sleepers


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,1 von 10
moviepilot.de: 6,5 von 10
Filmstarts.de: 3,5 von 5


Filmzitate:

„Ich werde keine Spielchen mit Ihnen spielen.“ – „Ich fürchte Sie müssen alter Freund.“

„Auch eine kaputte Uhr geht zweimal am Tag noch richtig.“

„Formulieren Sie die Frage so lange neu, bis Sie die Antwort kriegen, die Sie hören wollen?“ – „Schätze ja, das ist mein Job.“



Auszeichnungen:

  • Ryan Gosling wurde 2007 für den Teen Choice Award als bester Darsteller in der Kategorie „Horror/Thriller“ nominiert.



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Gregory Hoblit:

1996: Zwielicht
2000: Frequency
2002: Das Tribunal
2004: NYPD 2069
2008: Untraceable