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Anwalt Mick Haller (Matthew McConaughey) verbringt die meiste Zeit damit, seinen vornehmlich kleinkriminellen Klienten aus der Patsche zu helfen. Dabei bewegt er sich zumeist am Rande der Legalität und schreckt auch nicht davor zurück, moralische Grenzen auszuloten. Als er die Möglichkeit erhält, den wegen Vergewaltigung angeklagten Yuppie Louis Roulet (Ryan Phillippe) zu verteidigen, glaubt er an einfaches verdientes Geld. Doch bald stellt sich heraus, dass Roulets Fall wesentlich komplexer ist als zunächst gedacht. Als Haller die Ausmaße der Verschwörung begreift, ist es beinahe schon zu spät.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Obwohl Matthew McConaughey einst zum attraktivsten Menschen männlichen Geschlechts dieser Erde gewählt wurde und so mancher Vertreter seiner (und unserer) Spezies beim Anblick des liebreizenden Matthew in weitschweifende Träumereien verfallen dürfte, bleibt zu konstatieren, dass der schöne Mr. McConaughey – bei aller nötigen Objektivität – nicht unbedingt zu den allercharismatischsten Schauspielern Hollywoods zu zählen ist. Dass der reizende Mime in „Der Mandant“ einen gewieften Anwalt darstellt, der über einen vermeintlich nichtssagenden Fall in ernste Bedrängnis gerät, könnte den einen oder anderen nicht so sehr auf Äußerlichkeiten bedachten Cineasten daher gelangweilt mit den Schultern zucken lassen. Jener ignorante Reflex wäre allerdings ein Fehler – und ein großer dazu.

Der hübsche McConaughey liefert in Brad Furmans großartig komponiertem Gerichts-Thriller nämlich wohl die eindrucksvollste Leistung seiner bisherigen Karriere ab und beeindruckt weder durch sein anmutiges Lächeln noch durch die wohlgeformte Physiognomie seiner strahlenden Visage, sondern allein durch die eindringliche Authentizität seines leidenschaftsvollen Spiels. Wie einnehmend sich die immer bedrohlicher werdenden Verwicklungen des Plots in McConaughey physischer und psychischer Verfassung widerspiegeln, ist nämlich mehr als ansehnlich. Wir können den Film daher auch denjenigen empfehlen, die ansonsten eher einen Bogen um den sinnlichen-grazilen Matthew machen. Neben der spannenden Dramaturgie, der atmosphärischen Inszenierung und den starken Nebendarstellern (u. a. noch Marisa Tomei und William H. Macy) hat „Der Mandant“ nämlich auch einen charismatischen Hauptdarsteller zu bieten, dem man gerne bei der Arbeit zuschaut: Matthew McConaughey.


Daten:

USA 2011, 119 Minuten, FSK: 12
Regie: Brad Furman
Genre: Crime | Drama | Thriller
Darsteller: Matthew McConaughey, Marisa Tomei, Ryan Phillippe, uvm.


Für Fans von:

The Ides of March, Whistleblower, Der Ghostwriter, Die Jury


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,3 von 10
moviepilot.de: 6,8 von 10
Filmstarts.de: 3 von 5


Filmzitate:

„Das ganze ist eine abgekartete Sache.“

„Sind Sie sich ganz sicher, dass es nichts gibt, was Sie mir noch sagen müssen?“



Der Mandant bei Amazon:

auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Brad Furman:

2002: Fast Forward
2003: The Stranger
2003: Unbroken
2005: Buried Alive in the Blues
2007: The Take