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Trevor (Christian Bale) ist Maschinenarbeiter und gehört nicht zu den geselligsten seiner Spezies. Dass er unter Schlaflosigkeit leidet und in der Folge stark an Körpergewicht abgenommen hat, macht ihm zu schaffen. Als er vor seiner Arbeitsstelle Ivan (John Sharian) kennen lernt, der sich als Arbeitskollege ausgibt, nehmen sonderbare Vorfälle ihren Lauf. Schließlich verursacht Trevor einen Unfall in seiner Firma, bei dem ein Arbeiter seinen Arm verliert. Trevor beschwört, Ivan habe ihn abgelenkt und sei der eigentlich Schuldige. Doch sein Boss hat noch nie etwas von besagtem Ivan gehört.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Wer noch nie etwas von „The Machinist“ gehört und gesehen hat, der wird sich zunächst einmal erschrecken. Vor Christian Bale. Bale hat es für Brad Andersons Film nämlich bis an die Grenzen des Method Acting getrieben. Abgemagert bis auf die Knochen gibt der Batman-Mime ein derartig erschreckendes Bild ab, dass es selbst dem abgehärteten Cineasten mulmig zu Mute wird. Und „mulmig“ ist womöglich dann auch gleich der korrekte Begriff, um die unterschwellig mysteriös-bedrohliche Atmosphäre zu umreißen, die „The Machinist“ auszeichnet wie nur wenige Filme vergleichbaren Genres.

Denn was beginnt wie die bedrückende Geschichte eines heruntergekommenen Depressiven, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Mystery-Thriller, in dem die vermeintliche Realität auf den Prüfstand gestellt wird. Das starke Drehbuch ist letztendlich dann auch dafür verantwortlich, dass von „The Machinist“ sehr viel mehr übrig bleibt als ein abgemagerter Christian Bale, dessen verstörender körperlicher Zustand im ersten Moment die alles überstrahlende Attraktion zu sein scheint.

Aufgrund des Batman-Hypes um „Batman Begins“ und „The Dark Knight“, der so manchen unbedarften Kino-Fan glauben machte, Christian Bale habe in seiner Karriere bisher allein dem dunklen Rächer sein Antlitz geliehen, hat es so manche Film-Perle, in der Bale die Hauptrolle spielt, nicht vollbracht, sich im allgemeinen Filmbewusstsein zu verewigen. Neben „The Machinist“ seien daher noch Werner Herzogs Kriegsdrama „Rescue Dawn“ und Lisa Cholodenkos Selbstfindungsballade „Laurel Canyon“ empfohlen, in denen Bale die verschiedenen Facetten seines Könnens zeigt.


Daten:

Spanien 2004, 98 Minuten, FSK: 16
Regie: Brad Anderson
Genre: Drama | Mystery | Thriller
Darsteller: Christian Bale, Jennifer Jason Leigh, Aitana Sanchez-Gijon, uvm.


Für Fans von:

Verblendung, Number 23, Sieben


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,8 von 10
moviepilot.de: 7,3 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5


Filmzitate:

„Stevie, ich kann bereits seit einem Jahr nicht schlafen.“

„Irgendetwas läuft da gegen mich Stevie, irgendeine Verschwörung.“



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Weitere Filme von Brad Anderson:

1996: The Darien Gap
1998: Next Stop Wonderland
2000: Happy Accidents
2001: Session 9
2008: Transsiberian