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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,79 von 10 (24x bewertet)
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In Nepal führt die Älteste (Tilda Swinton) eine Lehrstätte für Magier. Diese wird von Kaecilius (Mads Mikkelsen) überfallen, welcher verbotene Schriften aus der Bibliothek entwendet. In der Folge flieht Kaecilius mit seinem Gefolge nach London. Indes wird Chirurg Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) bei einem Autounfall verletzt und erleidet einen schweren Nervenschaden an den Händen, woraufhin er seine Karriere abrupt beenden muss. Auf der Suche nach einem Heilmittel gerät er über Umwege an die Älteste, die sich letztlich bereit erklärt, Strange in die magischen Künste einzuweihen. Bald drauf tritt erneut Kaecilius auf den Plan fordert Dr. Stranges neue Fähigkeiten heraus.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Superheldenfilme und kein Ende. 2016 schickte Marvel „Doctor Strange“ ins Fantasy-Rennen und begab sich damit auf durchaus unbekanntes Terrain. Schließlich gehörte der eigenwillige Doktor bis dato nicht unbedingt zur ersten Riege der Marvel-Helden und musste sich seine Sporen beim Mainstream-Publikum erst noch verdienen. Dank einer Reihe Hollywoodstars (u. a. noch Chiwetel Ejiofor und Rachel McAdams) ließ der Erfolg an den Kinokassen allerdings nicht lange auf sich warten. Der namhafte Cast ist allerdings nicht die einzige Trumpfkarte von Regisseur Scott Derrickson. In erster Linie überzeugt nämlich die visuelle Inszenierung des Films. In ungewöhnlich düster gehaltenen Bildern verzichtet „Doctor Strange“ beinahe vollends auf die bunte Farbenwelt der meisten Genre-Kollegen und wirkt auf angenehme Art und Weise wie ein Superheldenfilm für Erwachsene.

Die eigentlich obligatorischen Slapstickeinlagen treten dabei ebenso in den Hintergrund wie die Sympathiewerte für den Protagonisten. Gemäß der Comic-Vorlage entwickelt Benedict Cumberbatch seine Figur als kantigen Anti-Helden, der in bester „Dr. House“-Manier kaum einen Beliebtheitswettbewerb für sich entscheiden würde. Wir können das wuchtige Epos daher nur allen Cineasten empfehlen, die im Superhelden-Einerlei eine neue Note entdecken wollen, ohne sich von üblicher Superhelden-Unterhaltung allzu weit zu entfernen. Wir sagen: Neugierig gebliebene Genre-Kenner kommen voll auf ihre Kosten!

Superheldenfilme und wahrlich kein Ende. Bis ins Jahr 2019 hinein hat Marvel zahlreiche Filme in der Pipeline und versorgt alle Genre-Fans auch zukünftig mit ausreichend Nachschub.



Daten:

USA 2016, 115 Minuten, FSK: 12
Regie: Scott Derrickson
Genre: Fantasyfilm | Actionfilm
Darsteller: Benedict Cumberbatch, Tilda Swinton, Chiwetel Ejiofor, uvm.


Für Fans von:

Iron Man, Guardians of the Galaxy, Marvel’s The Avengers


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7.5 von 10
moviepilot.de: 7.3 von 10
Filmstarts.de: 4.1 von 5


Auszeichnungen:

  • Eine Auszeichnung bei den Annie Awards.
  • Drei Nominierungen bei den British Academy Film Awards.
  • Eine Nominierung bei den Academy Awards.



Weitere Filme von Scott Derrickson:

2005: Der Exorzismus von Emily Rose
2008: Der Tag, an dem die Erde stillstand
2012: Sinister
2014: Erlöse uns von dem Bösen