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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,91 von 10 (44x bewertet)
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Die Cops Jimmy Doyle (Gene Hackman) und Buddy Russo (Roy Scheider) kommen durch einen Zufall dem zwielichtigen Salvatore Boca auf die Spur, der in New York einem großangelegten Drogenring anzugehören scheint. In der Folge finden Doyle und Russo heraus, dass der aus Marseille stammende Alain Charnier (Fernando Rey) Unmengen von Heroin aus Europa in die USA einschleust und über Boca verteilen lässt. Als Charnier bemerkt, dass seine Leute beschattet werden, nimmt er Doyle und Russo ins Fadenkreuz. Doch er hat die Rechnung ohne deren Hartnäckigkeit gemacht.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Stellt sich die Frage nach der filmhistorischen Bedeutung von „The French Connection“, lässt sich nur schwerlich ein Anfang finden. Neben den stilbildenden New-Hollywood-Bildern, der für damalige Verhältnisse neuartigen Charakterisierung Popeye Doyles und der legendären Autoverfolgungsjagd hat William Friedkins Action-Thriller nämlich noch so manchen Kniff, so manche Idee und so manche eigenwillige Szene zu bieten, die der Produktion einst fünf Oscars einbrachten und heute zum Kult-Film machen. Wenn man so will, ist „The French Connection“ also so etwas wie der Archetypus des coolen, harten, schmutzigen Cop-Thrillers, in dem jenseits von fiesen Gangstern auch die Gesetzeshüter nicht immer den redlichsten Eindruck machen. Dabei wandert der Film stets an der Grenze zum zynischen Neo-Noir, verbleibt letztlich aber dann doch im Umland des klassischen Cop-Films. Im Kern behandelt „The French Connection“ nämlich durchaus den klischeebehafteten Kampf des Guten gegen das Böse. Nur hier sind die Drogen-Gangster eben noch etwas böser und die Guten müssen mit ihren ganz eigenen Mitteln darauf reagieren. Nicht umsonst ist Friedkins Welterfolg ein Meilenstein des New Hollywood und bis heute ein cineastisches Highlight.

Wer „The French Connection“ sagt, muss auch „French Connection II“ sagen. Der Nachfolger verfügt zwar nicht mehr über den rauen Charme des Originals, sollte waschechten Cineasten allerdings dennoch einen Blick wert sein. Doyles Drogentrip im zweiten Drittel des Films entschädigt jedenfalls für so manche Länge.


Daten:

USA 1971, 104 Minuten, FSK: 16
Regie: William Friedkin
Genre: Action | Krimi | Thriller
Darsteller: Gene Hackman, Roy Scheider, Tony Lo Bianco, uvm.


Für Fans von:

Bullitt, In der Hitze der Nacht, Mississippi Burning


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,9 von 10
moviepilot.de: 7,8 von 10
Filmstarts.de: 5,0 von 5


Auszeichnungen:

  • Fünf Auszeichnungen und vier weitere Nominierungen bei den Academy Awards 1972
  • Ausgezeichnet als bester ausländischer Film bei den David di Donatello Awards, 1972
  • Vier Auszeichnungen und eine weitere Nominierung bei den Golden Globe Awards, 1972



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Weitere Filme von William Friedkin (Auszug):

1973: Der Exorzist
1977: Atemlos vor Angst
1978: Das große Dings bei Brinks
1980: Cruising
1993: Blue Chips
1995: Jade
2000: Rules – Sekunden der Entscheidung
2003: Die Stunde des Jägers
2006: Bug
2011: Killer Joe