Abenteuerfilme

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Das Dschungelbuch kehrt zurück! Mit „The Jungle Book“ serviert Regisseur Jon Favreau eine gelungene Mischung aus Real- und Animationsfilm und zeigt die Geschichte des kleinen Mogli, der im Dschungel unter Tieren aufwächst, im neuen Gewand. Zwar kommt das Abenteuer dabei nicht an die naiv-schöne Ausstrahlung des Zeichentrick-Originals von 1967 heran. Insgesamt ist die moderne Version jedoch mehr als sehenswert!

Alte Bekannte treten ebenfalls in „Findet Dorie“ auf. In der Fortsetzung zu „Findet Nemo“ steht die vergessliche Dorie im Mittelpunkt, die versucht, ihre Familie ausfindig zu machen. Nemo, Marlin und Co. sind natürlich mit von der Partie und beweisen, dass Pixar auch im Jahre 2016 für CGI-Abenteuer die erste Adresse ist. Wir sagen: Fans des ersten Teils kommen von der ersten Minute an voll auf ihre Kosten!

Befremdlich hingegen wirkt die Rückkehr von Tarzan. In David Yates „Legend of Tarzan“ kehrt der Lianenschwinger (Alexander Skarsgård) über Umwege in den Urwald zurück und muss sich gegen einen skrupellosen Schurken zur Wehr setzen. Dabei oszilliert der Film zwischen hilflosem Superhelden-Gewürge und unentschlossener Genre-Satire. Trotz starker Besetzung ist der Film daher für uns der Abenteuer-Flop des Jahres.

Interessant könnte 2016 hingegen noch „The Train of Salt und Sugar“ werden. Im Film aus Mosambik (!) steht eine Zugfahrt im Mittelpunkt, die im vom Bürgerkrieg zerstörten Land eine besondere Herausforderung für den Zug und die Fahrgäste darstellt. Auf der Fahrt treffen Soldaten, Passagiere und Zugbedienstete aufeinander und haben verschiedenste Abenteuer zu berichten, welche die gefährliche Fahrt etwas erträglicher werden lassen. Wir sagen: Das Zug-Abenteuer könnte der exotische Überraschungshit des Jahres werden.

2015 kehrt niemand Geringeres als Mad Max in „Fury Road“ zurück auf die Bildfläche. 30 Jahre nach dem dritten Teil stürzt sich Tom Hardy als Max Rockatansky in ein dystopisches Abenteuer, das mit wohltuend altmodisch inszenierten Action-Sequenzen aufwartet. Die Story orientiert sich dabei an den Vorgängern. Über Umwege gerät Max nämlich in die Hände einer Schurken-Gang, die mit Immortan Joe einen verrückten Anführer an ihrer Spitze haben. Mit einigen Mitstreitern fasst Max schon bald die Flucht ins Auge. Schlichtweg: Furios!

Hoch hinaus geht es in „Everest“ von Baltasar Kormákur. Das auf wahrer Begebenheit beruhende Abenteuer-Drama erzählt die Geschichte der Bergsteiger Rob Hall (Jason Clarke) und Beck Weathers (Josh Brolin), die mit ihren Gruppen den Mount Everest besteigen und dabei in tödliche Gefahr geraten. Die eindringlichen Bilder überzeugen dabei genauso wie die beinahe dokumentarisch wirkende Inszenierung.

2015 schlagen zudem die Avengers wieder zu. „Marvel’s The Avengers 2: Age of Ultron“ ist das unmittelbare Sequel zu „Marvel’s The Avengers“ (2012) und erzählt die Geschichte um die Superhelden um Iron Man (Robert Downey jr.), Thor (Chris Hemsworth) und Co. weiter. Dabei ist das Drehbuch ähnlich komplex wie das des ersten Teiles und verlangt dem geneigten Kino-Fan allerhand an Konzentration ab. Wer am Ball bleibt, wird jedoch mit einem fantastisch inszenieren Superhelden-Abenteuer belohnt.

Ebenfalls am Start: Krieg der Sterne! „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ schließt an „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“ an und erzählt die Geschichte von Luke Skywalker (Mark Hamill) und Prinzessin Leia (Carrie Fisher) weiter. Zudem mit an Bord: Harrison Ford als Han Solo und Kult-Zottel Chewbacca. 2017 und 2019 sollen die beiden übrigen Teile der modernen Trilogie erscheinen!

Den Anfang 2014 macht das Weltraum-Abenteuer „Guardians of the Galaxy“. Im mit zahlreichen Slapstick-Einlagen unterfütterten Film von James Gunn erhält Großmaul Peter Quill (Chris Pratt) die Möglichkeit, als Star Lord von sich reden zu machen. Gemeinsam mit einer Gruppe von fragwürdigen Verbündeten (u. a. ein Waschbär) gerät er in einen Zivilisationskonflikt und sorgt in der Folge für allerhand Schutt und Asche.

Im dritten Teil von Peter Jacksons Hobbit-Reihe geht es wesentlich actionreicher zur Sache als noch in den Vorgängern. „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ ist letztlich ein einziges Schlachtengemälde und übertrifft in seinen Umfang mit Leichtigkeit selbst die monumentalen Auseinandersetzungen in „Der Herr der Ringe“. Fans der Tolkien-Saga werden atmosphärisch auf ihre Kosten kommen.

Nach unzähligen Schicksalsschlägen ist Cheryl Strayed (Reese Witherspoon) in „Der große Trip – Wild“ emotional am Ende. Als schließlich auch noch ihre Mutter stirbt, beschließt sie, ihr altes Leben hinter sich zu lassen und begibt sich auf eine Wanderung quer durch den Westen der USA. Dabei trifft sie auf verschiedenste Personen und kommt ihrem eigenen Ich mit jedem Schritt ein bisschen näher. Als Variation von Sean Penns „Into the Wild“ funktioniert Jean-Marc Vallées Genre-Highlight ausgezeichnet und zeigt Reese Witherspoon auf (angenehm) unbekannten Pfaden.

Ein handfestes CGI-Abenteuer darf 2014 nicht fehlen. „Drachenzähmen leicht gemacht 2“ schließt inhaltlich unmittelbar an den ersten Teil an und erzählt die Geschichte von den Wikingern und Drachen weiter. Während mittlerweile Frieden auf der Insel Berk eingekehrt ist, trifft die Gruppe um Hicks und Ohnezahn auf Drachenjäger und erfährt von einem bösartigen Schurken, der Drachen für seine Armee abrichtet. Logisch, dass Hicks das nicht einfach so geschehen lassen kann. Wir sagen: Der familienfreundlichste Abenteuerfilm des Jahres!

2013 geht das Abenteuer der Hobbits in die zweite Runde. In „Der Hobbit: Smaugs Einöde“ steht Drache Smaug im Mittelpunkt, der seinen Schatz vor Bilbo Beutlin und Konsorten verteidigen möchte. Zuvor muss die Gruppe um Beutlin den Gefahren rund um den Berg Erebor strotzen. Für Fans der „Herr der Ringe“-Trilogie ist Peter Jacksons Hobbit-Erzählung natürlich ein absolutes Muss!

In „Die Karte meiner Träume“ geht es um den jugendlichen T.S. Spivet (Kyle Catlett), der gemeinsam mit seiner Familie in Montana lebt. Der Junge ist bereits jetzt ein wissenschaftliches Genie, muss allerdings mit den schrägen Marotten seiner Eltern zurechtkommen. Als er in Washington D.C. einen Preis für eine seiner Erfindungen erhalten soll, macht er sich kurzentschlossen auf eigene Faust auf den Weg in die Hauptstadt. Das Coming-of-Age-Abenteuer ist ein großer Spaß für die ganze Familie und gehört zu den großen Familien-Filmen des Jahres 2013.

Dass man kein Jungspund für ein Abenteuer sein muss, beweist „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Im Film von Felix Herngren macht sich Allan (Robert Gustafsson) an seinem 100. Geburtstag aus dem Staub und setzt sich in den nächsten Zug. Über Umwege gerät er an einen Koffer, für den sich bald einige windige Gesellen interessieren. Wir sagen: Ein ungewöhnlicher Held sorgt für unterhaltsame Verwicklungen!

Regisseur Sam Raimi schickt in „Die fantastische Welt von Oz“ gleich eine ganze Reihe von Hollywood-Stars auf eine Fantasy-Abenteuer-Reise. U. a. James Franco, Mila Kunis, Michelle Williams, Rachel Weisz und Zach Braff bilden den wohl namhaftesten Cast des Genre-Jahres. Die Vorgeschichte zum berühmten „Der Zauberer von Oz“ ist im Übrigen nicht nur für Kinder eine große Entdeckung.