Fantasy-Filme

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Niemand Geringeres als Steven Spielberg serviert 2016 ein echtes Highlight des Genres. In „BFG – Big Friendly Giant“ beobachtet die kleine Sophie einen unheimlichen Riesen, der außerhalb ihres Waisenhauses seine Kreise zieht. Doch der Riese bemerkt das Mädchen und nimmt sie mit in das Reich der Riesen, wo sie unglaubliche Abenteuer erlebt. Der familienfreundliche Film entstammt der Feder von Melissa Mathison, die einst für „E.T. – Der Außerirdische“ verantwortlich zeichnete.

Schon vor „World of Warcraft“ war „Warcraft“ längst eine Spiele-Legende. Kein Wunder also, dass Duncon Jones‘ Fantasy-Abenteuer auf dem ersten Warcraft-Spiel überhaupt basiert und die Geschichte von „Warcraft: Orc & Humans“ erzählt. Somit kommen vor allem Langezeit-Fans der Serie auf ihre Kosten, auch wenn natürlich Neueinsteiger kaum enttäuscht werden dürften. Wir sagen: Wer es voll auf die Zwölf mag, darf sich auf ein durchkomponiertes Schlachtengemälde freuen.

So richtig für Furore sorgte die Ankündigung, das Fantasy-Denkmal „Ghostbusters“ zu „feminisieren.“ 2016 liegt das Ergebnis vor. Leider. Irgendwie. Denn unabhängig davon, ob nun Männer oder Frauen (u. a. Melissa McCarthy) den Geistern hinterherjagen, lässt Paul Feigs Neuauflage jeglichen Charme vermissen und die Fans des Originals reihenweise mit einem Kopfschütteln zurück. Wir sagen: Was für ein Reinfall!

Durchaus interessant könnte hingegen zukünftig noch „The Dwarves of Demrel“ werden. Der gerade in der Produktion befindliche Indie-Titel erzählt die Geschichte von Zwergen, die in einem Tunnel verschüttet werden und eine Möglichkeit finden müssen, sich den Weg in die Freiheit zu bahnen. Ob das Kickstarter-Projekt noch 2016 das Licht des Kino-Tages erblickt, darf zwar durchaus bezweifelt werden. Dennoch sollten Genre-Fans ein Auge darauf haben.

Pixar ist 2015 mit „Alles steht Kopf“ am Start. Im CGI-Animationsfilm von Pete Docter und Ronaldo Del Carmen steht die kleine Riley im Mittelpunkt – bzw. ihr Emotionen. Freude, Kummer, Angst und Co. ziehen nämlich bereits seit ihrer Geburt die Strippen und sorgen für allerhand Bewegung in ihrem Bewusstsein. Als die Familie in eine neue Stadt zieht und Riley an ihrer neuen Schule nicht zurechtkommt, nehmen die (personifizierten) Emotionen Überhand und sorgen für Chaos pur. Wir sagen: Pixar auf höchstem Niveau!

Wo Pixar ist, ist Disney natürlich nicht weit. Mit „Cinderella“ liefert Regisseur Kenneth Branagh 2015 eine Real-Verfilmung der bekannten Geschichte mit Lily James in der Hauptrolle. Cate Blanchett, Stellan Skarsgard und Helena Bonham Carter komplettieren den namhaften Cast und sorgen für kindgerechte Unterhaltung. Fans des klassischen Comics werden sich zudem darüber freuen können, dass sich die Neuauflage sehr dicht am Zeichentrickfilm von 1950 orientiert.

Wesentlich dramatischer geht es hingegen in „Für immer Adaline“ zu. Die Story: Nach einem Unfall (und folgendem Blitzeinschlag) hört Adaline Bowman (Blake Lively) auf zu altern und muss sich mit diesem „Handicap“ durch das Leben schlagen. Ihre Tochter Flemming etwa ist bald älter als sie selbst und eine der wenigen Eingeweihten. Die Variation von „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ überzeugt durch seine kluge Drehbuchstruktur und wendet sich nach Pixar und Disney an ein eher älteres Publikum.

Fans des eher skurrilen Kinos kommen mit „Kung Fury“ voll auf ihre Kosten. In bester Spieleautomatikoptik muss sich Polizist Kung Fury mit der Kung-Fu-Variante von Adolf Hitler auseinandersetzen. Wir sagen: Der völlig durchgeknallte Kurzfilm (30 Minuten Spielzeit) ist eine echte Entdeckung!

Auch 2014 stehen nicht zuletzt die Hobbits im Mittelpunkt. Anders als in den vorangegangenen Teilen steht in „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ allerdings ein Schlachtengemälde auf dem Programm. Dabei lässt Regisseur Peter Jackson schier unfassbare Massen von (CGI-)Feinden aufeinanderprallen und sorgt für ein wildes Getöse. Fans des Tolkien-Universums werden trotz des insgesamt etwas ausgedünnten Drehbuches voll auf ihre Kosten kommen.

Nun, dass Vampire nicht immer ganz auf der Höhe des Geschehens sind, wissen wir nicht erst seit Leslie Nielsen. In der Horror-Fantasy-Komödie „5 Zimmer Küche Sarg“ wird dies allerdings noch mal mehr als deutlich. Die Story: Ein Kamerateam erhält die Erlaubnis, in einer WG von Vampiren zu filmen und das Alltagsleben der Blutsauger unter die Lupe zu nehmen. Bereits am ersten Drehtag wird deutlich. Die Sarg-Schläfer haben gehörig einen an der Klatsche.

Disney hat 2014 natürlich ebenfalls seinen Platz. In „Maleficent – Die dunkle Fee“ wird das Dornröschen-Märchen aus Sicht der bösen Fee erzählt und funktioniert somit als angenehme Variation der bekannten Geschichte. Angelina Jolie als böse Fee gibt dabei eine glänzende Figur ab und beschenkt das Genre mit einer erinnerungswürdigen Vorstellung. Angesichts der teils düsteren Inszenierung ist die Produktion allerdings nichts für allzu kleine Cineasten.

Ein absolutes Highlight ist zudem das grandios erzählte Fantasy-Abenteuer „Die Melodie des Meeres“. In angenehm altmodischem Zeichentrick wird die Geschichte des kleinen Ben erzählt, der mit dem Verschwinden seiner Mutter zurechtkommen muss und bald auf magische Wesen trifft. Dabei steht ihm sein treuer Hund Cú zur Seite. Wir sagen: Eine herzerwärmende Geschichte, die 2015 völlig zu Recht den Europäischen Filmpreis einheimsen konnte.

Den Anfang 2013 macht das Fantasy-Abenteuer „Der Hobbit: Smaugs Einöde“. Das Epos von Peter Jackson, das einige Jahre vor der legendären „Der Herr der Ringe“-Teile spielt, erzählt die Geschichte von Bilbo Beutlin, der gemeinsam mit seinen Kameraden aufbricht, um dem Drachen Smaug seinen Goldschatz abzujagen. Natürlich muss die Gruppe dabei eine Flut von Gefahren überstehen und ist nicht zuletzt auf die Hilfe von Gandalf angewiesen.

Regisseur Sam Raimi erzählt in „Die fantastische Welt von Oz“ die Vorgeschichte des „Zauberers von Oz“ und hat neben einer fantasievollen Inszenierung vor allem einen namhaften Cast zu bieten. James Franco, Mila Kunis und Co. sorgen dafür, dass kleinere Baustellen im Drehbuch nicht so sehr auffallen und der Film letztlich überzeugen kann. Wir sagen: Für Fans des Oz-Zauberlandes ist das Prequel ein absolutes Muss, auch wenn natürlich der Charme des Originals nicht ganz erreicht wird.

Wenn es um Fantasy-Filme geht, darf Disney 2013 natürlich nicht fehlen. Im Animationsfilm „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ muss die achtjährige Elsa lernen, mit ihren Zauberkräften umzugehen. Nach einem Zauber-Unfall, der ihre Schwester in höchste Gefahr gebracht hat, entschließt sich die Familie, die speziellen Kräfte des Sprösslings geheim zu halten. Jahre später ist Elsa dann allerdings auf ihre Kräfte angewiesen.

In Zeiten des CGI-Überflusses bietet „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ ein besonderes Genre-Kleinod. In stilisierter Zeichentrick-Optik erzählt der japanische Film die Geschichte von Kaguya, die von ihren Zieheltern in einem Bambusfeld gefunden wird. Während Kaguya bald Freunde findet, kommen die Eltern bald zu unverhofftem Reichtum und ziehen in die große Stadt – ohne Rücksicht auf ihre kleine Tochter. Wir sagen: Schlichtweg zauberhaft!