Mysteryfilme

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2017
Als „Saw“-Schöpfer James Wan im Jahre 2013 dem Genre des Mysteryhorror mit „The Conjuring“ eine moderne neue Speerspitze verpasste, lagen diverse Sequel- und Spin-Off-Pläne bereits in den Schubladen. 2014 folgte schließlich „Annabelle“ und 2017 „Annabelle 2“, das als Prequel die Vorgeschichte der dämonischen Puppe erzählt. Wer auf klassischen Grusel steht und noch tiefer in das Conjuring-Franchise vorstoßen möchte, macht mit David F. Sandergs Film fraglos nichts falsch.

Regisseur Trey Edward Shults schickt mit „It Comes at Night“ ein Independent-Kammerspiel ins Rennen, das zwischen dystopischem Horror und Mystery-Momenten à la M. Night Shyamalan oszilliert. Die eindringliche Bildersprache und das erfreulich unbarmherzige Drehbuch sorgen dafür, dass der Film zu den absoluten Jahres-Highlights gehört.

Mit „Happy Deathday“ serviert Christopher Landon einen interessanten Genre-Kommentar. Als Mischung aus klassischem Mystery-Slasher und Zeitschleifenfilmen wie „Und täglich grüßt das Murmeltier“ sorgt der Film 2017 für frischen Wind im Genre. Die Story: Studentin Tree (Jessica Rothe) wird an ihrem Geburtstag von einem Unbekannten ins Jenseits befördert. Doch am nächsten Morgen muss sie feststellen, dass ihr Geburtstag von neuem beginnt und es der Killer abermals auf sie abgesehen hat. So muss sie tagtäglich den Attacken entgehen und versucht, die Ursprünge der mysteriösen Vorgänge zu ergründen.

Der Geheimtipp des Jahres stammt aus Skandinavien. In „Thelma“ erzählt Regisseur Joachim Trier die Geschichte von Studentin Thelma, die nach Oslo zieht. Dort trifft sie auf Anja und verliebt sich in sie. Zeitgleich wird sie von seltsamen Anfällen geplagt und muss bald feststellen, dass sie über übernatürliche Kräfte verfügt. Sie stellt Nachforschungen über ihre Familie an und bringt ungeahnte Wahrheiten ans Licht.