Thriller

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Los geht es 2016 mit Jodie Foster. Doch nicht als Schauspielerin, sondern als Regisseurin. In ihrem Film „Money Monster“ geraten Moderator George Clooney und Sendungs-Regisseurin Julia Roberts in Teufelsküche. Vor laufender Kamera hat nämlich ein Geiselnehmer das Kommando übernommen und hält Clooney im Studio fest. Nach und nach treten die Motive des Geiselnehmers zu Tage und verändern die Situation. Wir sagen: Nicht fehlerlos, aber ungemein spannend und dank Clooney und Roberts ein echter Hingucker!

„10 Cloverfield Lane“ inszeniert sich als Kammerspiel-Thriller mit SciFi-Anleihen. Als direkter Nachfolger von „Cloverfield“ finden sich John Goodman und Mary Elizabeth Winstead in einem Bunker wieder. Während Goodman zu vermitteln versucht, dass es aufgrund der drohenden Apokalypse unmöglich sei, den Bunker zu verlassen, beschleichen Winstead mit der Zeit Zweifel, ob die Absichten des vermeintlichen Retters tatsächlich so redlich sind. Dabei überzeugt insbesondere John Goodman als undurchschaubarer Choleriker.

Weniger gelungen ist hingegen Horror-Thriller „The Forrest“. Dabei hätte die Ausgangssituation für einen Suspense-Reißer durchaus Potenzial gehabt: Amerikanerin Sara Price begibt sich in den berüchtigten Aokigahara-Wald, um dort ihre Zwillingsschwester vom Suizid abzuhalten. Leider misslingt Regisseur Jason Zada dieser Waldausflug gründlich. Die Stimmung schwankt nämlich zwischen gruselig und unfreiwillig komisch, was der Atmosphäre keinesfalls zuträglich ist. Für uns klar der Thriller-Flop des Jahres!

Spannend dürfte 2016 noch Polit-Thriller „Snowden“ werden. Dabei schlüpft Joseph Gordon-Levitt in die Rolle von CIA-Mitarbeiter Edward Snowden, der geheime Dokumente an die Medien weiterleitet und damit die internationale Politik erschüttert. Regisseur Oliver Stone kehrt mit „Snowden“ zu seinen Wurzeln zurück und hinterfragt das politische Geschehen in den USA. Cineasten können gespannt sein!

2015 kehrt Steven Spielberg zurück auf die Kinoleinwand. Mit „Bridge of Spies“ hat er einen Spionage-Thriller im Gepäck, der ganz auf Protagonist Tom Hanks zugeschnitten ist. Hanks übernimmt die Rolle eines Anwalts, der einen Spion verteidigen soll. Bald wächst der Fall zu einer staatstragenden Krise aus, die den Fortgang des Kalten Krieges maßgeblich beeinflussen kann. Wir sagen: Fantastisch für alle, die es etwas dialoglastiger im Stile von „JFK“ mögen.

Um Spione geht es auch in „Baby“. Der indische Thriller ist der Überraschungshit des Jahres und dürfte nicht ausschließlich Cineasten interessieren, die sich für Exoten aus Bollywood begeistern können. Die Story: Eine Anti-Terroreinheit jagt einen berüchtigten Terroristen, um ihn davon abzuhalten, einen Anschlag im Herzen Indiens zu begehen. Die Zutaten sind also bekannt, dennoch gehört der actiongeladene Thriller zu den Highlights des Jahres. Insbesondere die rasante Inszenierung bleibt dabei in Erinnerung!

Spione kommen in „The Invitation“ zur Abwechslung nicht vor. Dafür kommen Horror-Thriller-Fans auf ihre Kosten. Der Film beginnt gemächlich mit einer Einladung zu einem festlichen Essen. Doch schon bald stellt sich heraus, dass es sich nicht um ein bloßes Treffen alter Freunde handeln kann. Doch als die Protagonisten dies realisieren, ist es bereits zu spät. Wir sagen: Gänsehaut garantiert!

Ebenfalls mit leichter Horror-Note kommt „The Gift“ daher. Die Story: Simon und Robyn Callem sind glücklich verheiratet und genießen ihr Leben. Als Simon jedoch zufällig auf einen ehemaligen Klassenkameraden trifft, nehmen die Verwicklungen ihren Lauf. Denn zunächst scheint der alte Bekannte ganz nett zu sein. Doch schon bald werden seine Besuche aufdringlicher – und gefährlicher.

Jake Gyllenhaal zum Zweiten (bzw. Dritten): In „Nightcrawler“ arbeitet sich Gyllenhaal als Louis Bloom vom Kleinkriminellen zum gefragten Unfall-Fotografen hoch. Doch um geeignete Fotos aufzutreiben, verstrickt er sich mit jeder weiteren Nacht in die tiefsten Abgründe seiner unmoralischen Natur. Denn: Wer Unfälle konstruieren muss, um damit Geld zu verdienen, hat keinen Wohltäterpreis verdient – wohl aber die zentrale Rolle in einem der spannendsten Thriller des Jahres.

In „The Imitation Game“ steht mit Alan Turing hingegen eine reale Person im Mittelpunkt. Gespielt von Benedict Cumberbatch wird ein Großteil der Lebensgeschichte des Mathematikers erzählt, die ihren Höhepunkt während des Zweiten Weltkrieges erfährt. Turing ist es nämlich, der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass die Briten den berüchtigten Enigma-Code der deutschen Wehrmacht entschlüsseln können und damit im Kampf gegen Nazi-Deutschland einen entscheidenden Vorteil gewinnen.

„Control“-Schöpfer Anton Corbijn entwickelt in „A Most Wanted Man“ einen großangelegten Polit-Thriller, der mit zunehmender Spieldauer an Komplexität deutlich zunimmt. Die Story: Philip Seymour Hoffman als Anti-Terror-Kämpfer Günther Bachmann geht bei der Suche nach einem Verdächtigen an die Grenzen der Moral. Dabei steht ihm Menschenrechtlerin Rachel McAdams zur Seite, die bald ebenfalls in moralische Zwickmühlen gerät. Wir sagen: Nicht zuletzt als Vermächtnis von Philip Seymour Hoffman unbedingt sehenswert!

Einen kleinen feinen Thriller-Reißer hat 2014 ebenfalls in petto. In „The Guest“ trauert eine Familie um ihren Caleb, der im Afghanistan-Einsatz ums Leben gekommen ist. Wenig später steht Dan Stevens vor der Tür und behauptet, ein Kamerad und Freund von Caleb zu sein. Zunächst ist die Familie gerührt von der Anteilnahme und Hilfe des Fremden. Doch schon bald mehren sich die Anzeichen, dass der Gast nicht das ist, was er behauptet zu sein. Was klingt wie ein reiner Psycho-Thriller entwickelt schon bald die Züge eines furiosen Action-Thrillers. Fans der etwas härteren Gangart dürfen sich also freuen!

2013 hat einen bunten Strauß Thriller zu bieten. Den Anfang macht „Captain Phillips“ von Paul Greengrass, in dem Tom Hanks zur Höchstform aufläuft. Die Story: Schiffskapitän Phillips (Hanks) und seine Crew werden auf offener See von Piraten attackiert und können nicht verhindern, dass die Schurken an Bord kommen. Es entbrennt ein spannender Kampf um das Leben der Crew-Mitglieder. Dennoch konzentriert sich die Inszenierung hauptsächlich auf Tom Hanks, der seine vielleicht eindringlichste Vorstellung seit „Cast Away“ abliefert.

In „Enemy“ steht mit Jake Gyllenhaal ein weiterer Hollywood-Star gleich in zweifacher Hinsicht im Mittelpunkt. Als Uni-Dozent Adam Bell stolpert Gyllenhaal nämlich über seinen Doppelgänger (ebenfalls Gyllenhaal), der als Schauspieler seine Brötchen verdient. Es entspinnt sich eine verwickelte Story, in der nicht zuletzt Mélanie Laurent und Sarah Gadon das Salz in der Suppe sind. Dabei begreift sich der Film in erster Linie als Psycho-Thriller und wartet mit einer erinnerungswürdigen Schluss-Pointe auf.

Wer hingegen mehr mit Mystery anfangen kann, kommt mit „Stoker“ voll auf seine Kosten. Im Genre-Mix muss India (Mia Wasikowska) den Tod ihres Vaters verwinden. Mutter Nicole Kidman bleibt allerdings nicht lange allein, da bereits am Tag der Beerdigung ein geheimnisvoller Onkel (Matthew Goode) auftaucht und seine Hilfe anbietet. Doch schon bald begreift India, dass die Dinge nicht so sind wie sie scheinen. „Oldboy“-Regisseur Park Chan-wook zieht vor allem in der zweiten Hälfte alle Thriller-Register!

In „Side Effects“ gerät Jude Law als Psychiater gehörig in die Bredouille. Anstatt seine Patientin Rooney Mara in die Psychiatrie einweisen zu lassen, verschreibt er ihr ein neuartiges Medikament, das im ersten Moment die gewünschten Wirkungen zeigt. Doch als plötzlich Blut fließt und Channing Tatum in Mitleidenschaft gezogen wird, gerät die Welt des Psychiaters ins Wanken.