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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,59 von 10 (1.137x bewertet)
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Einst war Maximus (Russell Crowe) einer der tauglichsten Generäle des Kaisers Aurelius (Richard Harris), der ihn zu seinem Nachfolger machen wollte. Doch nach Aurelius’ Tod ergreift dessen Sohn Commodus (Joaquin Phoenix) die Macht und lässt Maximus gefangen nehmen. Auf dem Sklavenmarkt wird er schließlich von Proximo (Oliver Reed) gekauft und zu einem Gladiator gemacht. Maximus beweist sich als virtuoser Kämpfer und erhält so die Chance, nach Rom zurückzukehren. Findet Commodus zunächst Gefallen an der neuen Attraktion, muss er bald einsehen, dass es im Grunde um seinen eigenen Kopf geht.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Waren zu früheren Zeiten noch Abertausende von Statisten vonnöten, die im Hintergrund umherwuselten, um einem Monumentalfilm das Monumentale zu verleihen, benötigt es heute allein einen leistungsfähigen Computer und jemanden, der sich mit CGI-Effekten auskennt, um Schlachten aussehen zu lassen wie sie nun einmal in einem Monumentalfilm auszusehen haben. Dass Filme dadurch nicht unbedingt besser werden, ist längst bekannt. Ridley Scott hat mit „Gladiator“ im Jahr 2000 aber trotzdem einen atemberaubenden Monumentalfilm fabriziert, der ein eingeschläfertes Genre bis ins Mark erzittern ließ. Gefühlte Jahrhunderte nach Stanley Kubricks „Spartacus“ kamen Sand und Sandalen wieder mal zu ihrem filmischen Recht und überzeugen bis zum heutigen Tage bis in die letzten Ritzen und Riemen.

„Gladiator“ kommt nämlich daher wie eine zerstörerische Naturgewalt. Ein bisschen schwerfällig vielleicht, aber mit unbändiger Macht. Das liegt nicht zuletzt an einem fantastischen Russell Crowe, der für die Rolle des rachsüchtigen Maximus geboren scheint. Denn wohl niemand anderes hätte die unbändig-tierische Ausstrahlung entwickeln können, die es für eine gepflegt ungepflegte Gladiator-Erscheinung braucht.

Da die Story nur leidlich originell konzipiertes Beiwerk ist, lohnt es sich gar nicht, mahnend den Finger zu bemühen. Vielmehr ist es angebracht, die Gedanken an das Drehbuch beiseite zu lassen, um sich mit einer monumentalen Tüte Popcorn in der Hand von der Urgewalt des Films begeistern zu lassen. Und die Extended Special Edition mit knapp 170 Minuten Spielzeit sollte dann auch letzte Fragen zur Monumentalität im weiten Rund der Gladiatoren-Arena verstummen lassen.


Daten:

UK, USA 2000, 163 Minuten, FSK: 16
Regie: Ridley Scott
Genre: Action | Drama | Geschichte | Krieg
Darsteller: Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Connie Nielsen, uvm.


Für Fans von:

Braveheart, Troja, Königreich der Himmel, Alexander


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8.5 von 10
moviepilot.de: 7,2 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5


Filmzitate:

„Der General der ein Sklave wurde der Sklave der Gladiator wurde der Gladiator der sich gegen den Kaiser auflehnte.“

„Auf mein Signal lasst ihr die Hölle los!“

„Der Tod lächelt einen Mann täglich an, doch alles was ein Mann machen kann ist zurücklächeln.“

„Deine Fehler als Sohn sind mein Versagen als Vater.“



Auszeichnungen:

  • Academy Awards: Auszeichnung als bester Film des Jahres und für Russell Crowe als bester Schauspieler



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Weitere Filme von Ridley Scott (Auszug):

1979: Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
1982: Blade Runner
1989: Black Rain
2001: Black Hawk Down
2001: Hannibal
2007: American Gangster
2008: Der Mann, der niemals lebte
2010: Robin Hood