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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,86 von 10 (699x bewertet)
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Eigentlich wollte Doug (Justin Bartha) mit seinen Kumpels Phil (Bradley Cooper), Stu (Ed Helms) und Alan in Las Vegas seinen Junggesellenabschied feiern. Doch nach einer wilden Nacht wachen die drei mit einem Filmriss auf und Doug ist verschwunden. Angesichts des verwüsteten Hotelzimmers, eines unbekannten Babys und eines herrenlosen Tigers müssen die drei einsehen, dass es in der vergangenen Nacht hoch hergegangen sein muss. In der Folge versuchen sie, die Geschehnisse zu rekonstruieren, um Doug ausfindig machen zu können. Dabei stehen ihnen allerdings die absurdesten Unwägbarkeiten im Weg.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Nach einer ausgearteten Feier irgendwo mit dickem Schädel erwachen, ohne sich im Detail an den Verlauf der vergangenen Nacht erinnern zu können? „Kommt vor“, wird wohl an dieser Stelle nicht nur Charlie Sheen zugeben müssen. Was die Protagonisten in „Hangover“ erleben, entpuppt sich allerdings nicht als gewöhnlicher Filmriss, sondern als die Mutter aller Blackouts. Dementsprechend breitgefächert stellen sich die Folgen der verhängnisvollen Nacht dar, die Regisseur Todd Philips mit gebotener Freude am Absurden inszeniert hat. Von unerwarteten Begegnungen mit Mike Tyson bis zu skurrilen Zusammentreffen mit nackten Asiaten ist alles dabei und zerrt ohne lange Umschweife an den Lachmuskeln des Zuschauers.

„Hangover“ versucht nämlich gar nicht erst, seinen offenkundig charmant-infantil geprägten Charakter zu verschleiern, sondern donnert allen Lach-Willigen eine abstruse Verrücktheit nach der anderen um die Ohren. Ein paar Freunde einladen, die einige Bier mitbringen und sich über die herrlich blöden Sprüche der Protagonisten bis zur Bewusstlosigkeit amüsieren können, ist demnach nicht gerade die schlechteste Idee, will man mit „Hangover“ einen „unvergesslichen“ Abend erleben.

Komödien vom Schlage „Hangover“ geraten schnell in den Verdacht, kommerziell getrimmte Blindgänger zu sein, die sich jeder noch so abgegriffenen Blödelei bedienen, um den leicht zu amüsierenden Film-Fan zum bereitwilligen Gang ins Kino zu bewegen. Im Falle von Todd Philips Überraschungs-Hit trifft diese Charakterisierung allerdings nur unzureichend zu. „Hangover“ strotzt nämlich nur so voll kreativer Energie, die sich dank des Gespürs für das richtige Timing in den absurdesten Gags manifestiert. „Zum Glück“, werden an dieser Stelle alle sagen, die den Film gesehen haben.


Daten:

USA 2009, 100 Minuten, FSK: 12
Regie: Todd Phillips
Genre: Komödie
Darsteller: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, uvm.


Für Fans von:

Ohne Limit, Stichtag, Männertrip


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,8 von 10
moviepilot.de: 6,7 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5


Filmzitate:

„Auf eine Nacht die wir nie vergessen werden.“

„Ich hab ein Zahn verloren. Ich hab ’ne Hure geheiratet.“

„Und nicht vergessen: Was in Vegas passiert, dass bleibt auch in Vegas.“ – „Abgesehen von Herpes, den Scheiß hast Du ewig!“



Auszeichnungen:

  • Bester Film – Komödie oder Musical bei Golden Globe Awards 2010
  • Critics Choice Award bei Broadcast Film Critics Association Awards 2010



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Todd Phillips (Auszug):

2000: Road Trip
2000: Bittersweet Motel
2004: Starsky & Hutch
2010: Stichtag
2011: Hangover 2