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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,91 von 10 (682x bewertet)
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Nicholas Angel (Simon Pegg) ist der mit Abstand beste Polizist in London. Da seine Erfolgsquote allerdings seine Kollegen inkompetent aussehen lässt, wird er nach Sandford versetzt – das Dorf mit der niedrigsten Verbrechensquote überhaupt. In Sandford muss er mit Danny Butterman zusammenarbeiten, der zur semi-professionellen örtlichen Polizei gehört. Anfangs müssen sich Angel und Butterman mit wenig aufregenden Fällen zufrieden geben, bis geheimnisvolle Dorfbewohner-Tode die Idylle ins Wanken bringt. Angel kommt bald einer (komischen) Verschwörung auf die Schliche – actiongeladener Showdown inklusive.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Wer den Action-Zombie-Ulk „Shaun of the Dead“ gesehen hat, der weiß, in welche Kerbe „Hot Fuzz“ schlägt. Die schräge Action-Komödie stammt nämlich von den selben Machern und hält damit auch nicht hinter dem Berg. Denn anstatt Zombie-Filme werden nun Action-Filme durch den Reißwolf gedreht und zu einem witzigen Potpourri aus infantiler Komödie und beißender Satire verwurstet. Dabei zieht vor allem der blei- und explosionshaltige Showdown alle Register. In bester „Stirb Langsam“-, „Rambo“- und „Bad Boys“-Manier wird nämlich alles über den Haufen geballert, was zur Pappmaché-Requisite gehört. Bis es aber erst einmal so weit ist, bekommt der Zuschauer eine Reihe von perfekt getimten Gags serviert, die sich nicht selten auf erwähnte Actionfilme beziehen und den kundigen Cineasten mit einigen Insider-Witzen belohnen. Zumeist bewegt sich der Humor allerdings auf dem bereits bekannten „Shaun of the Dead“-Level: unverblümt und treffend. Demnach ist es nicht vonnöten, sich besonders im Action-Fach auszukennen, damit „Hot Fuzz“ seine brachialen Qualitäten ausspielen kann.

Wirklich witzige Komödien gibt es entgegen der landläufigen Meinung nicht gerade wie Sand am Meer. „Hot Fuzz“ gehört allerdings fraglos dazu. Wer auch einmal einen Gag unterhalb der Gürtellinie wegstecken kann, ohne gleich nach der Niveau-Polizei zu verlangen, der wird mit den schrägen Verwicklungen in Edgar Wrights Film seine helle Freude haben. Und genau darum geht es ja bei Filmen vom Schlage „wirkliche witzige Komödie“.


Daten:

Großbritannien 2007, 116 Minuten, FSK: 16
Regie: Edgar Wright
Genre: Action | Komödie | Mystery
Darsteller: Simon Pegg, Nick Frost, Bill Nighy, Jim Broadbent, uvm.


Für Fans von:

Kick-Ass, Snatch, Brügge sehen… und sterben?


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,0 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5
moviepilot.de: 7,8 von 10


Filmzitate:

„Ich kann mich an keinen Moment erinnern, in dem ich nicht Polizist werden wollte. Ausser im Sommer 1979, da wollte ich Kermit der Frosch sein.“

„Ist es wahr, dass es eine Stelle im Gehirn gibt, die, wenn man sie mit ner Pistolenkugel trifft, den Kopf explodieren lässt?“

„Schon mal im Sprung zwei Pistolen abgefeuert?“ – „Nein!“ – „Schon mal im Sprung eine Pistole abgefeuert?“

„Bei der Macht von Grayskull“



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Edgar Wright:

1994: A Fistful of Fingers
1999-2001: Spaced
2004: Shaun of the Dead
2007: Grindhouse
2010: Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt