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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,01 von 10 (96x bewertet)
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Max Rockatansky (Tom Hardy) irrt nach der Apokalypse in seinem zur Wüste verkommenen Heimatland umher, trifft durch Zufall auf die Schergen von Tyrann Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne) und wird von diesen gefangen genommen. In seinem Kerker wird Max Opfer „medizinischer Experimente“ und fasst den Entschluss, so schnell wie möglich zu fliehen. Als er auf Imperator Furiosa (Charlize Theron) trifft, die sich gemeinsam mit weiteren misshandelten Frauen absetzen will, bietet sich ihm die Chance zur Flucht. Als Immortan Joe davon erfährt, bläst er zur gnadenlosen Hetzjagd.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Wie es in diesen Tagen (und Jahren) zum guten Ton gehört, dass sich (vornehmlich) altgediente Rock-Bands auf ihre musikalischen Wurzeln besinnen und zum Sound ihrer Anfangszeit zurückkehren, scheinen auch Teile der Film-Industrie produktionstechnisch zunehmend den Rückwärtsgang einzulegen. Weg also von überbordenden CGI-Effekten, allgegenwärtigem Greenscreen-Gedöns und peinlichen Harakiri-Stunts – hin zu Filmen wie „Mad Max: Fury Road“. Denn als Reboot der mittlerweile leicht angestaubten Mel-Gibson-Trilogie der 70er und 80er Jahre kehrt Regisseur George Miller nicht nur in die apokalyptische Wüsteneinöde zurück, sondern gleich zu den Ursprüngen des modernen Action-Films des 20. Jahrhunderts.

„Handgemacht“ steht also auf der Produktion und verleiht dem vierten Teil der Reihe einen nostalgischen Charme, der sich unmittelbar auf den Zuschauer überträgt. Anders als die zumeist sonderbar unterkühlt wirkenden Genre-Kollegen der Jetzt-Zeit versprüht „Fury Road“ eine gewisse filmische Naivität, die den Spaß an der Action-Freude geradezu zelebriert. So darf sich jeder Cineast auf (tatsächlich) gecrashte Schrottboliden freuen, auf (tatsächlich) umherwirbelnde Stuntdoubles und eine (tatsächlich) abgefilmte Wüstenkulisse. Und dass sich am Ende gar nicht Mel Gibson, sondern Tom Hardy der degenerierten Bösewichter erwehren muss, fällt gar nicht weiter auf. Schließlich steht bei „Mad Max: Fury Road“ nur eines im Vordergrund: Nostalgie-Action pur!

Fun-Fact: George Miller hat bereits die alte „Mad Max“-Trilogie gedreht und darf 30 Jahre nach dem letzten Teil auch beim Neustart ran. Wahrlich keine Selbstverständlichkeit!



Daten:

US/AU 2015, 120 Minuten, FSK: 16
Regie: George Miller
Genre: Action | Abenteuer | Sci-Fi
Darsteller: Tom Hardy, Charlize Theron, Zoë Kravitz, uvm.


Für Fans von:

Blade Runner, 12 Monkeys, Children of Men


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8.3 von 10
moviepilot.de: 8.0 von 10
Filmstarts.de: 4.5 von 5


Filmzitate:

„Du kannst dir mehr wünschen als nur ne Jacke.“

„Er ist nur ein verrückter Snag der Schlängel frisst.“

„Ich bin die Waage der Gerechtigkeit! Der Dirigent der Chöre des Todes! Sing Bruder Heckler!Sing Bruder Koch! Singt meine Brüder! Singt! Singt!“



Auszeichnungen:

  • Eine Auszeichnung beim Festival Internacional de Cine de San Sebastián 2015



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Weitere Filme von George Miller:

1992: Lorenzos Öl
1995: Ein Schweinchen namens Babe
1997: 40,000 Years of Dreaming
1998: Schweinchen Babe in der großen Stadt
2006: Happy Feet
2011: Happy Feet 2