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MatrixThomas Anderson (Keanu Reeves) arbeitet bei einer Softwarefirma, doch als Hacker Neo führt er im Privaten ein Doppelleben. Als er mit Morpheus (Laurence Fishburne), dem geheimnisvollen Anführer einer Untergrundbewegung, zusammentrifft, offenbaren sich ihm Wahrheiten, die sein Weltbild erschüttern. Die vermeintliche Realität stellt sich nämlich als gigantisches Computerprogramm heraus, das den Menschen, die in Wahrheit als Energiequellen für Maschinen dienen, eine lebenswerte Welt suggeriert. Gemeinsam mit der Gruppe um Morpheus und Trinity (Carrie-Anne Moss) stellt es sich Neo zur Aufgabe, die Menschheit aus der Sklaverei zu befreien.

Als „Matrix“ kurz vor dem vielzitierten Millennium das Licht der Welt erblickte, brach unversehens eine Art „Matrix“-Manie aus, die selbst die uninteressiertesten Filmmuffel auf den Plan rief und sie reihenweise ins Kino stürmen ließ. Zweifellos gehört das Werk der Wachowski-Brüder um den Messias Neo zu den stilbildensten Werken der jüngeren Vergangenheit. Dies wurde nicht zuletzt am kaum zu übersehenden Einfluss auf die Computerspiel-Industrie deutlich, welche die Kampf-Ästhetik des Films in unzähligen Spieletiteln zu imitieren versuchte – und letztendlich sogar weiterzuentwickeln verstand. Doch auch das philosophische Konzept der „Matrix“-Matrix um Schein und Sein der Realität wusste weitreichende Kreise zu ziehen und machte aus nicht wenigen Cineasten Teilzeit-Philosophen und definierte ganz nebenbei den Anspruch an mainstreamiges Action-Kino neu. Dass Neos Abenteuer in den Nachfolgern „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ einen zuweilen mehr als unwürdigen Weg einschlug, beweist noch im Nachhinein, wie großartig der Auftakt zur Trilogie ist, die Keanu Reeves vom belächelten „Speed“-Cop mit einem Mal zum Hollywood-Superstar machte. Dass Reeves mit seiner Rolle als Neo seinen Karriere-Höhepunkt erreicht hatte, erklärt sich natürlich von ganz allein.

Zwar steht zu bezweifeln, dass es noch Menschen auf unserem Erdball gibt, die „Matrix“ nicht gesehen haben, allerdings schadet es auch nicht, sich den Film noch ein zweites oder fünftes Mal zu Gemüte zu führen. Denn wenn ein Film es vollbringt, sich das Beste von „Terminator II“ und „Blade Runner“ abzuschauen, gewürzt mit einigen neuartigen Einfällen, dann gebührt ihm wahrlich ein Ehrenplatz in der Kino-Realität.


Daten:

Vereinigte Staaten, Australien 1999, 131 Minuten, FSK: 16
Regie: Andy und Larry Wachowski
Genre: Science-Fiction, Fantasy, Action
Darsteller: Keanu Reeves, Laurence Fishburne, uvm.


Für Fans von:

Inception, Das Fünfte Element, Blade Runner, 12 Monkeys


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,7 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5
moviepilot.de: 7,6 von 10
moviemaze.de: 95 von 100%


Auszeichnungen:

  • Oscar 2000 in 4 Kategorien: Bester Schnitt, Bester Tonschnitt, Bester Ton & Beste visuelle Effekte
  • BAFTA-Awards 2000: 5 Nominierungen und 2 Auszeichnungen in den Kategorien Bester Ton und Beste visuelle Effekte.
  • MTV Movie Awards 2000: Auszeichnung als Bester Film und als Bester Darsteller (Keanu Reeves)



Zitate:

„…Millionen Menschen leben einfach so vor sich hin…und haben keine Ahnung…!“

„Du kennst die Welt da draußen. Du kennst ihre Irrwege. Und ich weiß, dass du die nicht gehen willst!“

„Du siehst aus wie ein Mensch,der das,was er sieht, hinimmt,weil er damit rechnet,dass er wieder aufwacht.Ironischerweise ist das nah an der Wahrheit.“

„Nimm nie einen Menschen, wenn du eine Maschine dafür nehmen kannst!“



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Weitere Filme von den Wachowski-Brüdern:

1995 Assassins – Die Killer (Drehbuchvorlage)
1996 Bound – Gefesselt
2003 Matrix Reloaded
2003 Matrix Revolutions
2008 Speed Racer


Trailer zum Film: