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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,13 von 10 (358x bewertet)
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Sam Bell (Sam Rockwell) befindet sich als einziger Astronaut auf einer Mondstation. Die Station dient dazu, Helium-3 abzubauen, das auf der Erde als Energieträger genutzt wird. Sam befindet sich mittlerweile seit knapp drei Jahren auf dem Mond und hat allein mit dem in der Station installierten Computer GERTY direkten Kontakt und befindet sich dementsprechend in schlechter psychischer Verfassung. Nach einem Unfall wird er von seinem Klon gerettet und kann in der Folge herausfinden, dass sich die Realität gänzlich anders darstellt, als jahrelang vermutet.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Darauf musste der nach Nachschub hechelnde SciFi-Fan lange warten. Denn wer sich auch nur im Entferntesten für das Genre interessiert, der weiß, dass wirklich gute SciFi-Filme in diesen Zeiten eher Mangelware sind. Filme wie Danny Boyles „Sunshine“ verfügten zwar über ausreichend Potenzial, schafften es letztendlich dann aber doch nicht, den gemeinen „Blade Runner“-Verehrer in seinen Bann zu ziehen. Mit Duncan Jones` Kinodebüt „Moon“ stehen die Chancen für leiderprobte Cineasten aber gar nicht mal schlecht, einen überraschenden Hauptgewinn zu ziehen.

„Moon“ nimmt nämlich das Beste aus bekannten Genre-Klassikern mit Philip-K.-Dick-Attitüde und mixt daraus ein ansehnliches SciFi-Drama, das nicht zuletzt aufgrund seiner auf das Wesentliche beschränkten Inszenierung überzeugen kann. In diesem Sinne wirkt „Moon“ wie ein Film aus der „guten alten Zeit“, in der es noch nicht die Regel war, den Zuschauer mit einer Vielzahl von Nebenhandlungssträngen zu bombardieren und sich damit zu verzetteln. Im besten Sinne empfehlen wir „Moon“ daher allen, die sich auf einen atmosphärischen SciFi-Film freuen können, das weiß, worauf es ankommt.

Und wenn es schon um SciFi-Highlights geht, dann empfehlen wir an dieser Stelle gleich noch einen echten Klassiker des Genres. Mit „Flucht ins 23. Jahrhundert“ erwartet den Cineasten ein stilbildender Dark-Future-Film, der Werken wie „Blade Runner“ oder „Die Insel“ erst den Weg ebnete. Wer über die (charmant-)zweifelhafte Qualität der Special Effects hinwegsehen kann, sollte sich nicht länger bitten lassen.


Daten:

USA 2009, 96 Minuten, FSK: 12
Regie: Duncan Jones
Genre: Drama | Sci-Fi
Darsteller: Sam Rockwell, Robin Chalk, Matt Berry, uvm.


Für Fans von:

The Man from Earth, The Fall, Blade Runner


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,0 von 10
moviepilot.de: 7,3 von 10
Filmstarts.de: 4 von 5


Filmzitate:

„Gerty, kann es sein das noch jemand im Raum ist?“

„ELIZA geschätzte Ankunftszeit in 7 Stunden.“

„Er hat mein Modell zerstört… weißt du wie lange ich daran gearbeitet habe?“ „Exact 938 Stunden.“



Auszeichnungen:

  • British Independent Film Awards 2009: Auszeichnung als bester britischer Independent-Film sowie als bestes Regiedebüt



Moon bei Amazon:

auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Duncan Jones:

2011: Source Code