Harrison Ford

Nur wenige Mainstream-Hollywood-Schauspieler haben derart viele Highlights in ihrer Filmografie aufzuweisen wie Harrison Ford. Denn neben der Rolle des Han Solo in der „alten Trilogie der „Star Wars“-Reihe sorgte vor allem die Hauptrolle in den „Indiana Jones“-Filmen dafür, dass Ford heute zu den weltweit bekanntesten Darstellern gehört.

Dank der ertragreichen Zusammenarbeit mit George Lucas und Steven Spielberg zählt Ford zu den kommerziell erfolgreichsten Schauspielern überhaupt und hat damit seinen Platz in der Filmhistorie bereits zu Lebzeiten sicher. Mit Rollen in Filmen wie „Auf der Flucht“, „Blade Runner“ oder „In Sachen Henry“ konnte Ford darüber hinaus in den verschiedensten Genres überzeugen und gehört damit zu den wichtigsten Schauspielern seiner Generation. Im vergangenen Jahrzehnt konnte Ford abgesehen von der Rückkehr als Indiana Jones allerdings nicht mehr an die Erfolge der 70er, 80er und 90er Jahre anknüpfen. 

Die besten Filme von Harrison Ford

1. Blade Runner

Im Jahr 2019 ist die Welt kein lebenswerter Ort. Um andere Planeten zu erschließen, werden sog. Replikanten (künstliche Menschen) eingesetzt, die nur eine begrenzte Lebensdauer besitzen. Als eine Gruppe von Replikanten unter Führung von Roy Batty (Rutger Hauer) trotz Verbotes auf die Erde fliegt, um Erfahrungen über ihre Herkunft einzuholen, wird Rick Dekkard (Harrison Ford) damit beauftragt, sie zu eliminieren. Während seinen Ermittlungen trifft Dekkard auf Rachel (Sean Young), die selbst eine Replikantin ist, in die sich Dekkard aber dennoch verliebt. Bald steht auch Dekkards eigene Identität infrage.

2. Auf der Flucht

Dr. Richard Kimble (Harrison Ford) wird wegen Mordes an seiner Ehefrau angeklagt und verurteilt, doch kann er während der Überführung ins Gefängnis bei einem Zugunglück entkommen. Fortan befindet er sich auf der Flucht vor US-Marshal Samuel Gerard (Tommy Lee Jones), der ihm auf den Fersen liegt. Kimble selbst versucht derweil alles, um den wahren Mörder seiner Frau ausfindig zu machen und damit seine Unschuld zu beweisen. Es beginnt eine nervenaufreibende Hetzjagd, auf der Kimble alles riskieren muss.

Filmografie: Alle Filme von Harrison Ford

1967: Der gnadenlose Ritt
1968: Journey to Shiloh
1970: Getting Straight
1973: American Graffiti
1974: Der Dialog
1977: Krieg der Sterne
1977: Helden von Heute
1978: Der wilde Haufen von Navarone
1979: Ein Rabbi im Wilden Westen
1979: The Party is over…
1979: Das tödliche Dreieck
1979: Apocalypse Now
1980: Das Imperium schlägt zurück
1981: Jäger des verlorenen Schatzes
1982: Blade Runner
1983: Die Rückkehr der Jedi-Ritter
1984: Indiana Jones und der Tempel des Todes
1985: Der einzige Zeuge
1986: Mosquito Coast
1988: Frantic
1988: Die Waffen der Frauen
1989: Indiana Jones und der letzte Kreuzzug
1990: Aus Mangel an Beweisen
1991: In Sachen Henry
1992: Die Stunde der Patrioten
1993: Auf der Flucht
1994: Das Kartell
1995: Sabrina
1997: Vertrauter Feind
1997: Air Force One
1998: Sechs Tage, sieben Nächte
1999: Begegnung des Schicksals
2000: Schatten der Wahrheit
2002: K-19 – Showdown in der Tiefe
2003: Hollywood Cops
2004: Water to wine
2006: Firewall
2008: Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
2009: Crossing Over
2010: Ausnahmesituation
2010: Morning Glory
2011: Cowboys & Aliens
2013: 42 – Die wahre Geschichte einer Sportlegende
2013: Paranoia – Riskantes Spiel
2013: Ender’s Game – Das große Spiel
2013: Anchorman – Die Legende kehrt zurück
2014: The Expendables 3
2015: Für immer Adaline
2015: Star Wars: Das Erwachen der Macht
2017: Blade Runner 2049
2019: Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers
2020: Ruf der Wildnis

5 Dinge, die du noch nicht über Harrison Ford wusstest

1. Er war nur die zweite Wahl für Indiana Jones

Kaum zu glauben, aber wahr: Harrison Ford war keinesfalls die erste Wahl für seine legendäre Rolle als Indiana Jones in der gleichnamigen Filmreihe. Die Verantwortlichen dachten zuerst an Tom Selleck, der zum damaligen Zeitpunkt durch die Rolle des Privatermittlers Magnum ein echter Frauenschwarm war – glücklicherweise entschied man sich dann aber doch anders.

2. Er sollte in “Jurassic Park” mitspielen

Nachdem sich Harrison Ford als Indiana Jones hervorragend schlug, wollte ihn Regisseur Steven Spielberg 1992 auch für seinen neuen Dinosaurier-Film “Jurassic Park” verpflichten. Ford lehnte die Rolle von Dr. Alan Grant jedoch ab, sodass diese letztendlich von Sam Neill verkörpert wurde.

3. Es gibt nicht nur einen Harrison Ford

In den 70er Jahren, als Harrison Ford noch nicht allzu berühmt in Hollywood war, wurde er bei öffentlichen Auftritten stets als Harrison J. Ford angekündigt. Der Grund: Es gab bereits einen damals sehr berühmten Stummfilm-Schauspieler, der ebenfalls den Namen Harrison Ford trug. Besonders verrückt: Harrison Ford hat gar keinen zweiten Vornamen.

4. Er war mal der reichste Schauspieler der Welt

Im Jahr 2001 schaffte es Harrison Ford dank seiner Mitwirkung in zahlreichen namhaften Kino-Blockbustern sogar in das berühmte Guinessbuch der Rekorde – und zwar mit einem Eintrag als reichster Schauspieler der Welt. Mittlerweile ist er diesen Rekord jedoch wieder los, da er längst von zahlreichen Kollegen wie Tom Cruise, Tom Hanks oder George Clooney überholt wurde.

5. Er arbeitete vor seiner Filmkarriere als Tischler

Bevor Harrison Ford in Hollywood groß durchstartete, verdiente er sein Geld als einfacher Tischler. Dieser Beruf erwies sich später noch als äußerst nützlich: Während viele berühmte Schauspieler in einer protzigen Villa leben, hat sich Ford in einer abgelegenen Ranch niedergelassen, die er – dem Tischlerberuf sei Dank – in großen Teilen sogar selbst gebaut hat.