Kevin Spacey

Kevin Spacey
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Kevin Spacey gehört zweifellos zu den beliebtesten lebenden Hollywood-Schauspielern überhaupt. Seine erfolgreichste Zeit hatte er in der zweiten Hälfte der 90er Jahre, in der er gleich zweimal den Oscar gewann. 1996 erhielt Spacey die Trophäe als bester Nebendarsteller für seine Rolle in „Die üblichen Verdächtigen”. Vier Jahre darauf konnte er den Oscar als bester Hauptdarsteller für „American Beauty” gewinnen.

Seitdem gilt Spacey als Hollywood-Star, der komplexen Rollen durch seine natürliche Ausstrahlung das gewisse Etwas verleihen kann. 2004 setzte Spacey dem Sänger Bobby Darin mit seiner zweiten Regie-Arbeit „Beyond the Sea” ein Denkmal und erntete dafür von der Kritik im Großteil wohlwollende Stimmen. Darüber hinaus hat er sich als Theater-Schauspieler einen Namen gemacht und ist aktueller künstlerischer Leiter des Old Vic Theatre in London.

Steckbrief

Richtiger Name:Kevin Spacey Fowler
Geburtstag:26.07.1959
Größe:1.79m
Sternzeichen:Löwe
Geburtsort:South Orange, New Jersey, USA
Bekannt aus:Die üblichen Verdächtigen, American Beauty, K-Pax, uvm.

Die besten Kevin Spacey Filme

Filmografie

1987: Sodbrennen
1988: Kampf gegen die Mafia
1988: Die Waffen der Frauen
1989: Die Glücksjäger
1989: Dad
1990: Die Stärke der Macht
1990: Der Sündenfall
1990: Henry & June
1992: Glengarry Glen Ross
1992: Gewagtes Spiel
1994: Iron Will – Der Wille zum Sieg
1994: Doomsday Gun
1994: No Panic – Gute Geiseln sind selten
1994: Unter Haien in Hollywood
1995: Outbreak – Lautlose Killer
1995: Die üblichen Verdächtigen
1995: Sieben
1996: Al Pacino’s Looking for Richard
1996: Die Jury
1997: Mitternacht im Garten von Gut und Böse
1997: L.A. Confidential
1998: Hurlyburly
1998: Das große Krabbeln
1998: Verhandlungssache
1999: American Beauty
1999: The Big Kahuna – Ein dicker Fisch
2000: Ein ganz gewöhnlicher Dieb
2000: Das Glücksprinzip
2001: K-Pax – Alles ist möglich
2001: Schiffsmeldungen
2002: Austin Powers in Goldständer
2003: State of Mind
2003: Das Leben des David Gale
2004: Beyond the Sea
2005: Edison
2006: Superman Returns
2007: Die Gebrüder Weihnachtsmann
2008: 21
2008: Recount
2009: Shrink
2009: Männer, die auf Ziegen starren
2010: Father of Invention
2010: Casino Jack
2011: Der große Crash – Margin Call
2011: Kill the Boss
2011: Unzertrennlich
2014: Kill the Boss 2
2016: Elvis & Nixon
2016: Voll verkatert
2017: Rebel in the Rye
2017: Baby Driver
2018: Billionaire Boys Club

5 Dinge, die du noch nicht über Kevin Spacey wusstest

1. Er verbirgt ganz bewusst sein Privatleben

Während einige Hollywood-Stars auch abseits der Filmleinwand stets die Öffentlichkeit suchen und sich beispielsweise auf Instagram und Twitter in Szene setzen, hält Kevin Spacey sein Privatleben komplett aus der Öffentlichkeit heraus.
In einem Interview gab er mal bekannt, dass die Kinobesucher ihm eine Rolle deutlich eher abnehmen, wenn sie kaum etwas über ihn wissen – diese würden dann tatsächlich glauben, dass er der auf der Leinwand dargestellte Mensch ist.

2. Er war als Kind ein echter Rowdy

Als Kind hatte Spacey nur Unsinn im Kopf. Als er jedoch eines Tages auf die Idee kam, das Baumhaus seiner Schwester in Brand zu setzen, hatten seine Eltern genug von seinen Flausen und schickten ihn auf eine Militärschule. Selbst die kontinuierlich mit Problemkindern arbeitenden Erzieher kapitulierten jedoch und warfen ihn letztendlich von der Schule.

3. Er sollte in “Independence Day” mitspielen

Bill Pullman war in Roland Emmerichs “Independence Day” nicht die erste Wahl für die Rolle des US-Präsidenten – denn das war Kevin Spacey. Ein ranghohes Mitglied des zuständigen Produktionsteams war jedoch der Meinung, dass Spacey nicht das Zeug dazu hätte, ein großer Film-Star zu sein. Wie man sich doch täuschen kann: Ein Jahr später gewann er seinen ersten Oscar für “Die üblichen Verdächtigen“.

4. Er steht auf lebensechte Performances

Kevin Spacey liebt es, in seinen Filmen echte Darbietungen abzuliefern. So war die Szene in “American Beauty“, in der er sich mit einem Nachbarsjungen eine Portion Gras genehmigt, nur bedingt gespielt: Es handelte sich um echtes Gras, sodass Spacey beim Dreh der besagten Szene tatsächlich high war.

5. Er wollte nicht für den Film “Sieben” werben

Eigentlich sollte der Name von Kevin Spacey wie üblich bekannt gegeben werden, als die Dreharbeiten zum David Fincher Thriller “Sieben” starteten. Spacey weigerte sich jedoch und bestand sogar darauf, dass sein Name nicht einmal im Vorspann des Films zu sehen ist – hierdurch sollte die Identität seiner mörderischen Rolle im Film bis zum Schluss geheim bleiben. Das Studio ging auf den Deal ein und Spacey ließ sich somit auch nicht auf der offiziellen Filmpremiere blicken.

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