Tom Hanks

Photo by PR Photos

Interessante Facts

Richtiger Name:Thomas Jeffrey Hanks 
Geburtstag:9. Juli 1956
Sternzeichen:Krebs
Größe:1.83 m
Geburtsort:Concord, Kalifornien, USA
Kinder: Colin (*1977), Elizabeth Ann (*1982), Chester Marlon (*1990), Truman Theodore (*1995)
Bekannt aus:Forrest Gump, Philadelphia, The Green Mile, uvm.

KURZBIOGRAFIE

Tom Hanks war bereits Anfang der 80er Jahre in verschiedensten Hollywood-Produktionen zu sehen, feierte allerdings erst im darauffolgenden Jahrzehnt seine größten Erfolge. 1994 und 1995 erhielt er für die Filme „Philadelphia” und „Forrest Gump” jeweils den Oscar als bester Hauptdarsteller.

Mitte der 90er war Hanks demnach der erfolgreichste Schauspieler der Welt und gilt seitdem als Aushängeschild seiner Darsteller-Generation. In den Folgejahren drehte er mit dem visuell bis heute beeindruckenden Kriegsfilm „Der Soldat James Ryan” einen weiteren Meilenstein der Filmgeschichte. 2000 gelang ihm in Robert Zemeckis’ „Cast Away” eine weitere außergewöhnliche schauspielerische Leistung. Hanks ist ein enger Vertrauter Steven Spielbergs, mit dem er in verschiedensten Projekten gemeinsam die Produktion übernahm. Heute gilt Tom Hanks als einer der größten lebenden Hollywood-Schauspieler überhaupt.

Die 5 besten Tom Hanks Filme

1. Forrest Gump

„Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie, was man bekommt.” Passend zur Devise dieses einzigartigen und unvergesslichen Films – gedreht nach der Buchvorlage von Winston Groom – wird eine zartfühlende Geschichte vom Amerikanischen Traum, verkörpert durch Forrest, einen Jungen aus sozialschwacher Schicht, erzählt. Dieser sitzt auf einer Parkbank und berichtet fremden Leuten rückblickend von seinem Leben – einer Abfolge von unglaublichen Zufällen und Bekanntschaften. So runden dabei all seine unbeabsichtigten Erfindungen – vom Smiley bis hin zum Begriff des „Shit happens“ – seine Biographie mit zeitlichen Fakten ab und es entsteht ein unglaublicher Eindruck von Authentizität.

Zudem trifft Forrest auf zahlreiche berühmte Persönlichkeiten der amerikanischen Geschichte wie Präsident Nixon oder Elvis Presley. Auch der Vietnamkrieg nimmt einen Teil seines Lebens ein. Doch für Forrest spielen all diese Dinge keine Rolle, denn die Erfüllung seiner Träume liegt in Jenny, seiner Freundin aus längst vergangenen Tagen, die ihr Leben zwischen politischem Aktivismus, der Hippiebewegung und Drogenkonsum verbringt. Dieser Film balanciert zwischen Gefühl, Dramatik und einem feinfühligen Humor, versprüht durch den Charme der Darsteller.

2. Der Soldat James Ryan

Im Juni des Jahres 1944 erreichen US-amerikanische Soldaten das Operationsgebiet in der Normandie, in dem ein blutiger Krieg herrscht. Eine Gruppe von Soldaten, die unter der Führung von Captain John Miller (Tom Hanks) stehen und den Angriff auf die Küste überlebt haben, erhält von oberster Stelle den Auftrag, den als verschollen geltenden Soldat James Ryan aufzuspüren und nach Hause zu schicken. Je länger jedoch die gefährliche Suche der tapferen Soldaten andauert, desto stärker rückt eine berechtigte Frage in den Vordergrund: Warum genau riskieren sie ihr eigenes Leben, um einen einzigen Kameraden zu retten?

Bildgewaltiges und stark besetztes Kriegsdrama von Star-Regisseur Steven Spielberg, das zu den besten Vertretern seines Genres gehört.

3. The Green Mile

Wüsste man nicht Bescheid, könnte man ohne weiteres behaupten, dass „The Green Mile“ in Machart, Unterhaltungswert und Anspruch an „Die Verurteilten“ erinnere. Da man aber Bescheid weiß, weiß man, dass eben Frank Darabont bei beiden Filmen nach einer Vorlage Stephen Kings Regie führte und damit zwei der publikumswirksamsten Filme der 90er gedreht hat. Und dabei ist noch nicht einmal etwas Außerordentliches an diesem vor allem durch die erwähnten Filme berühmt gewordenen Darabont, der seine Filme ohne viel Schnickschnack erzählt. Diese Erzählen aber ist die eigentliche Kunst des Regisseurs.

„The Green Mile“ ist mit über 180 Minuten Spielzeit zwar ein echtes Pfund, allerdings hat der Zuschauer in keinem Moment das Gefühl, dass der Film an Fahrt oder die Story an Spannung verliert, wenngleich auf große Action oder etwaige visuelle Kniffe verzichtet wird. In der Tradition des großen amerikanischen Romans nimmt sich der Filme alle Muse, den Hauptstrang um den mysteriösen John Coffey aber auch die – mehr rationalen – Nebenstränge in aller nötiger Gelassenheit zu entwickeln, ohne dabei überambitioniert oder wirr zu wirken. „The Green Mile“ ist sicherlich kein Film mit hohem künstlerischen Wert, allerdings wird er einem jeden gefallen, der sich auf einen Film einlassen kann, welcher allein dem selbstgestellten Anspruch folgt, eine Geschichte mit allen dazugehörigen Emotionen zu sein. Denn mehr noch als ein Land der großen Hollywood-Filme ist Amerika vor allem das der großen, bewegenden Geschichten – und dass Darabont eigentlich Franzose ist, ist dann wiederum eine ganz andere.

4. Cast Away – Verschollen

Wo ist eigentlich Freitag, wenn man ihn braucht? Es ist schließlich nicht von der Hand zu weisen, dass es sich bei „Cast Away“ um eine moderne Robinson-Crusoe-Version handelt, bei welcher der Gestrandete eben vom Himmel gefallen ist und nicht über Bord. So gänzlich muss der Protagonist auf seinem Eiland allerdings dann doch nicht auf einen Gefährten verzichten. Wilson, der Volleyball, ist zwar nicht sonderlich mitteilungsbedürftig, hat sich aber dennoch ins allgemeine Filmbewusstsein brennen können und gehört heute fraglos zu den bekanntesten (nicht lebendigen) Nebendarstellern der modernen Filmgeschichte.

Ebenso legendär mutet mit über zehn Jahren Abstand die Leistung von Tom Hanks an, der den Film über weite Strecken allein auf seinen Schultern trägt und einmal mehr seine einzigartige Begabung unter Beweis stellen kann. Dass der Film insbesondere im Mittelteil kaum ein gesprochenes Wort zu bieten hat noch über einen künstlich aufgeblasenen Handlungsstrang verfügt, aber dennoch zum Unterhaltsamsten gehört, was um die Jahrtausendwende gedreht wurde, ist nicht zuletzt auf das stimmige Drehbuch zurückzuführen und eben auf die One-Man-Show-Qualitäten eines Tom Hanks. In diesem Sinne ist „Cast Away“ nicht zu den üblichen Hollywood-Mainstream-Produktionen zu zählen. Robert Zemeckis’ Crusoe-Epos ist nämlich ein tatsächlich interessanter und deshalb sehenswerter Big-Budget-Film.

Dass Hanks und Zemeckis ganz gut miteinander können, ist nicht erst seit „Cast Away“ bekannt. Schließlich hat der Regisseur mit „Forrest Gump“ den wohl größten Hanks-Klassiker überhaupt zu verantworten.

5. Cloud Atlas

Mitte des 19. Jahrhunderts unternimmt Anwalt Adam Ewing (Jim Sturgess) eine Schiffsreise auf dem Pazifik und trifft dabei auf Arzt Henry Goose (Tom Hanks), auf dessen Hilfe er bald angewiesen ist. In der Folge wird Ewing Zeuge von der Versklavung unschuldiger Ureinwohner und beginnt einen idealistischen Kampf, dessen Vermächtnis über die Jahrhunderte hinweg seine Spuren hinterlässt. So beeinflussen jene Geschehnisse die Handlungen verschiedenster Menschen noch weit bis ins Jahr 2140 und scheinen selbst noch in apokalyptischen Zeiten von Relevanz. Dabei stehen stets die idealistischen Werte Einzelner im Mittelpunkt.

Die 10 besten Tom Hanks Filme auf IMDb

PlatzFilmJahrRegisseurIMDb-Bewertung
1Forrest Gump1994Robert Zemeckis8,8
2Der Soldat James Ryan1998Steven Spielberg8,6
3The Green Mile1999Frank Darabont8,6
4Catch Me If You Can2002Steven Spielberg8,1
5Captain Phillips2013Paul Greengrass7,8
6Cast Away – Verschollen2000Robert Zemeckis7,8
7Road to Perdition2002Sam Mendes7,7
8Philadelphia1993Jonathan Demme7,7
9Bridge of Spies2015Steven Spielberg7,6
10Apollo 131995Ron Howard7,6

Filmografie: Alle Filme mit Tom Hanks

1980: Panische Angst
1982: Hilfe wir werden erwachsen
1982: Labyrinth der Monster
1984: Splash – Eine Jungfrau am Haken
1984: Bachelor Party
1985: Alles hört auf mein Kommando
1985: Der Verrückte mit dem Geigenkasten
1986: Nothing in Common – Sie haben nichts gemein
1986: Geschenkt ist noch zu teuer
1986: Liebe ist ein Spiel auf Zeit
1987: Schlappe Bullen beißen nicht
1988: Big
1988: Punchline – Der Knalleffekt
1989: Meine teuflischen Nachbarn
1989: Scott & Huutsch
1990: Fegefeuer der Eitelkeiten
1990: Joe gegen den Vulkan
1992: Eine Klasse für sich
1992: Flug ins Abenteuer
1993: Schlaflos in Seattle
1993: Philadelphia
1994: Forrest Gump
1995: Apollo 13
1998: Der Soldat James Ryan
1998: e–m@il für Dich
1999: The Green Mile
2000: Cast Away
2002: Road to Perdition
2002: Catch Me If You Can
2004: Elvis Has Left the Building
2004: Ladykillers
2004: Terminal
2004: Der Polarexpress
2006: The Da Vinci Code – Sakrileg
2007: Der Krieg des Charlie Wilson
2008: The Great Buck Howard
2009: Illuminati
2010: Toy Story 3
2011: Larry Crowne
2011: Extrem laut und unglaublich nah
2012: Cloud Atlas
2013: Captain Phillips
2013: Saving Mr. Banks
2015: Bridge of Spies – Der Unterhändler
2016: Ein Hologramm für den König
2016: Sully
2016: Inferno
2017: The Circle
2017: Die Verlegerin
2019: Der wunderbare Mr. Rogers
2020: Greyhound – Schlacht im Atlantik

5 Dinge, die du noch nicht über Tom Hanks wusstest

1. Auch Tom Hanks hat mal klein angefangen

Bevor sich Tom Hanks mit Filmen wie “Forrest Gump” oder “Cast Away – Verschollen” zum Hollywoodstar mauserte, hielt er sich mit allerlei Jobs über Wasser: So arbeitete er beispielsweise als Gepäckträger in einem Hotel oder verkaufte im Oakland Coliseum Stadion Erdnüsse und Popcorn an die Besucher – bei letzterer Arbeit konnte er praktischerweise kostenlos die Spiele seines Lieblingsteams Oakland Raiders mitverfolgen.

2. Er hält einen Oscar-Rekord

Tom Hanks ist der einzige lebende Schauspieler, dem es in seiner Karriere gelang, den Oscar in der Kategorie “Bester Hauptdarsteller” zweimal hintereinander zu gewinnen: 1993 erhielt er die begehrte Trophäe für seine Darbietung in “Philadelphia”, ein Jahr später für “Forrest Gump”. Dies gelang zuvor nur dem Schauspieler Spencer Tracy, der jedoch bereits 1967 verstarb.

3. Der Mann mit dem richtigen Riecher

Tom Hanks war sich noch während der Dreharbeiten zu “Forrest Gump” sicher, dass der Film ein großer Erfolg werden wird. Er investierte nicht nur eigenes Geld in die Produktion, sondern ließ sich auch vertraglich einen Anteil an den Einnahmen sichern. Wie man mittlerweile weiß, hatte Hanks den richtigen Riecher, denn der Film spielte weltweit mehr als 329 Millionen US-Dollar ein – 40 Millionen davon flossen dank des Deals auf sein Bankkonto.

4. Tom Hanks, der Visionär

Der Film “Cast Away”, in dem Tom Hanks auf einer einsamen Insel strandet, kam zwar erst im Jahr 2000 in die Kinos, die Idee zum Streifen hatte Tom Hanks jedoch schon 1994: Er fragte sich, was wohl mit einer Lieferung von FedEx-Paketen passieren würde, wenn das liefernde Flugzeug aus einem tragischen Grund über dem Meer abstürzt – sechs Jahre später wurde diese Frage im Film beantwortet.

5. Ehrenmitglied der US Army

Seine Leistung im Kriegsdrama “Der Soldat James Ryan” von Regisseur Steven Spielberg war derartig beeindruckend, dass Tom Hanks als Ehrenmitglied in die Halls of Fame der US Army Rangers aufgenommen wurde. Zudem erhielt er für seine Darbietung in dem Film den renommierten Public Service Award, der als höchste zivile Auszeichnung der US Navy gilt.

Interessante Facts

Welcher Film von Tom Hanks war der erfolgreichste?

Der Film “The Da Vinvi Code” hatte laut statista.de ein weltweites Einspielergebnis an der Kinokasse von 758,2 Mio. US-Dollar und zählt noch vor Forrest Gump (mit 677,9 Mio.) zu den erfolgreichsten Filmen von Tom Hanks.

Wie viele Oscars hat Tom Hanks bereits bekommen?

Für seine Rolle in Philadelphia wurde Tom Hanks mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Bereits im darauffolgenden Jahr erhielt er für die Darstellung des Forrest Gump in dem gleichnamigen Film seinen zweiten Oscar. Die Auszeichnung mit zwei Oscars in Folge in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ gelang vor ihm nur Spencer Tracy.

Wie heißt Tom Hanks neuster Film?

Das Kriegsdrama “Greyhound – Schlacht im Atlantik” ist der neuste Film von Ton Hanks. Dieser feierte am 10. Juli 2020 auf Apple TV+ seine Premiere.

Tom Hanks Filme bei Netflix

Mehr beliebte Schauspieler