Val Kilmer

Val Kilmer
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1984 gab Kilmer sein Kino-Debüt in der Klamauk-Satire „Top Secret”. Den endgültigen Durchbruch feierte er allerdings wenige Jahre später an der Seite von Tom Cruise im Kult-Film „Top Gun”. In der Folge stieg Kilmer zum gefragten Hollywood-Schauspieler auf, der 1991 in „The Doors” seinen künstlerischen Höhepunkt fand. Doors-Frontmann Jim Morrison zum Verwechseln ähnlich sehend, sang Kilmer beinahe alle im Film vorkommenden Songs selbst und beeindruckte durch seine exzentrische Interpretation der Rock-Legende.

Nach erfolgreichen 90er Jahren, in denen Kilmer u. a. neben Al Pacino und Robert De Niro in „Heat” zu sehen war, trat Kilmer im neuen Jahrtausend zusehends in den Hintergrund und spielt aktuell nur noch in eher unbedeutsamen Filmen. Mit Erfolgen im Fach des Actionfilms, der Komödie und des Charakter-Dramas gehört Kilmer zu den wandlungsfähigsten Schauspielern Hollywoods.

Die 5 besten Filme mit Val Kilmer

1. Kiss Kiss Bang Bang

Der Film eignet sich sowohl für eingefleischte, kritische Cineasten als auch für den Gelegenheitskinogänger, der aufgrund der aberwitzigen Dialoge und des brillant-komischen Spiels der Hollywood-Haudegen Downey Jr. und Kilmer mehr als gut unterhalten wird.

2. Heat

Der Gangster Neil McCauley (Robert De Niro) steht nach einem schief gelaufenen Geldtransport-Überfall seiner größten Bedrohung gegenüber: Lt. Vincent Hanna (Al Pacino) ist ein rauer Polizist, der mit allen Wassern gewaschen ist und McCauley den Kampf angesagt hat. Dieser saß bereits einige Jahre und hat sich geschworen, nie wieder ins Gefängnis zu gehen. Einer der größten Rivalenkämpfe des Hollywood Kinos beginnt.

3. Déjà Vu

Nachdem Terroristen in New Orleans eine Fähre in die Luft gesprengt und dabei Hunderte unschuldige Menschen getötet haben, greifen die erfahrenen FBI-Agenten McCready (Bruce Greenwood) und Pryzwarra (Val Kilmer) in Zusammenarbeit mit dem ATF-Agenten Doug Carlin (Denzel Washington) auf eine neue Technologie zurück: Sie ermöglicht es ihnen, viereinhalb Tage in die Vergangenheit zu blicken. Tatsächlich hilft dieser Einblick den Agenten, den verantwortlichen Drahtzieher des Terroranschlags zu verhaften. Dann aber findet Carlin heraus, dass die Technologie auch dazu verwendet werden kann, die Vergangenheit aktiv zu verändern. Nun möchte er diese Möglichkeit nutzen, um den Anschlag zu verhindern und das Leben der Menschen zu retten.

Packender Action-Thriller mit überzeugenden Hauptdarstellern, der auch hinter der Kamera mit großen Namen in Form von Jerry Bruckheimer als Produzent und Tony Scott als Regisseur aufwartet.

4. True Romance

„True Romance“ ist ein cooler Reißer, ein Road-Movie, das nicht nur wegen Val Kilmer eine Menge Spaß bringt. Und es soll ja Menschen geben, die der Meinung sind, Christian Slater habe nie einen guten Film gedreht – diese werden hiermit eines Besseren belehrt (und mit einem Kultfilm belohnt).

5. Tombstone

Im Jahr 1881 planen die Brüder Wyatt Earp (Kurt Russell), Virgil (Sam Elliott) und Morgan (Bill Paxton) ihren Ruhestand in der Goldgräberstadt Tombstone. Auch Wyatts alter Kumpel Doc Holliday (Val Kilmer), der an Tuberkulose erkrankt ist, hat sich hier niedergelassen. Das friedliche Leben als Rentner endet jedoch abrupt, als eine gefürchtete Bande von Ganoven die Stadt durch ihre skrupellosen Verbrechen überflutet. Als bei einem ihrer Anschläge Morgan erschossen wird, sinnen die verbliebenen Brüder auf blutige Rache…

Modern in Szene gesetzter Hollywood-Western, der trotz seiner Thematik auch eine ordentliche Portion Action sowie den ein oder anderen coolen Spruch beinhaltet und sogar noch Platz für einen Schuss Romantik hat.

Filmografie: Alle Filme von Val Kilmer

1984: Top Secret!
1985: Was für ein Genie
1986: Mord in der Rue Morgue
1986: Top Gun
1987: Der Mann der 1000 Ketten sprengte
1988: Willow
1989: Gejagt bis in den Tod
1989: Kill me again
1991: The Doors
1992: Halbblut
1993: True Romance
1993: Karen McCoy – Die Katze
1993: Tombstone
1995: Batman Forever
1995: Heat
1996: DNA – Die Insel des Dr. Moreau
1996: Der Geist und die Dunkelheit
1997: The Saint – Der Mann ohne Namen
1999: Joe the King
1999: Auf den ersten Blick
2000: Pollock
2000: Red Planet
2002: The Salton Sea
2002: Hard Cash – Die Killer vom FBI
2003: The Missing
2003: Blind Horizon – Der Feind in mir
2003: Wonderland
2003: Masked and Anonymous
2004: Spartan
2004: Mindhunters
2004: Entourage
2004: Trudell
2004: Sinners
2005: Alexander
2005: Champion
2005: Kiss Kiss Bang Bang
2006: Streets of Philadelphia – Unter Verrätern
2006: Played – Abgezockt
2006: Summer Love
2006: The Ten Commandments: The Musical
2006: Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit
2006: Moscow Zero
2007: Comanche Moon
2007: Have Dreams, Will Travel
2008: Conspiracy – Die Verschwörung
2008: Felon
2008: XIII – Die Verschwörung
2008: Columbus Day – Ein Spiel auf Leben und Tod
2009: Bad Lieutenant – Cop ohne Gewissen
2009: Frozen – Etwas hat überlebt
2009: Streets of Blood
2009: Double Identity
2009: Das Chaos Experiment
2009: Hardwired
2010: MacGruber
2010: Bloodworth – Was ist Blut wert?
2010: The Traveler – Nobody will survive
2010: Gun
2011: Blood Out
2011: Bulletproof Gangster
2011: 5 Days of War
2011: Twixt
2012: The First Ride of Wyatt Earp
2012: 7 Below – Haus der dunklen Seelen
2013: Riddle – Jede Stadt hat ihr tödliches Geheimnis
2014: Tom Sawyer und Huckleberry Finn
2017: Song to Song
2017: Schneemann
2017: The Super
2019: Jay and Silent Bob Reboot
2020: Paydirt

5 Dinge, die du noch nicht über Val Kilmer wusstest

1. Er hält einen Rekord an seiner Schauspielschule

Val Kilmer war seinerzeit der jüngste Student, der jemals an der renommierten Schauspielschule Juilliard School in New York City aufgenommen wurde. Diesen Rekord hält er sogar bis zum heutigen Tage.

2. Sein Rüpel-Image zerstörte seine Karriere

Obwohl Val Kilmer in Filmen wie “The Doors”, “Heat”, “Top Gun” oder “Batman Forever” hervorragende schauspielerische Leistungen an den Tag legte, zerstörte ihm sein Bad-Boy-Image seine Karriere: Hartnäckige Gerüchte über Drogen-und Alkoholexzesse trugen letztendlich dazu bei, dass die großen Studios nicht mehr mit Kilmer arbeiten wollten und er seitdem nur noch in kleineren Produktionen zu sehen ist.

3. Er leugnete vehement seine Krebserkrankung

Im Jahr 2016 gab Michael Douglas, ein guter Freund von Valk Kilmer, offiziell bekannt, dass Kilmer an Krebs erkrankt ist. Der aber stritt dies vehement ab. Erst ein Jahr später gestand er ein, dass er tatsächlich an Kehlkopfkrebs gelitten, die Krankheit aber mittlerweile besiegt habe. Grund hierfür war wohl Kilmers Glaube: Alle Anhänger der Christian Church sind der festen Überzeugung, dass Krankheiten immer einen geistigen Ursprung haben und durch Gebete aus der Welt geschafft werden können.

4. Er sprach “K.I.T.T.” in der Neuauflage

Was kaum jemand weiß: In der Neuauflage der Kult-Serie “Knight Rider” mit David Hasselhoff, die in den Jahren 2008 und 2009 mit Justin Bruening in der Hauptrolle auf Sendung war, lieh Val Kilmer dem cleveren Auto K.I.T.T. seine Stimme.

5. Er ist auch gesanglich sehr begabt

Auch abseits von den Kameras ist Val Kilmer ein großes Talent, denn er hat auch gesanglich einiges zu bieten. So nahm er im Jahr 2007 eine CD auf, dessen Einnahmen er komplett an wohltätige Zwecke spendete, zudem griff er auch bei sämtlichen Gesangseinlagen im Film “The Doors” selbst zum Mikrofon.