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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,11 von 10 (375x bewertet)
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Schriftsteller Jack (Jack Nicholson) begibt sich gemeinsam mit seiner Frau Wendy (Shelley Duvall) und seinem Sohn Danny (Danny Lloyd) ins Overlook-Hotel, das die Familie den Winter über hüten soll. Jack will die Einsamkeit nutzen, um an einem Stück zu arbeiten. Nach anfänglicher Harmonie fängt Jack allerdings an, sich zu verändern. Er wird zunehmend aggressiver und scheint dem Wahnsinn zu verfallen. Indessen hat Danny Visionen von einem Verbrechen, das mit dem sonderbaren Verhalten seines Vaters in Verbindung zu stehen scheint. Einst hatte der Hausmeister des Hotels seine Familie und sich selbst getötet.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Warum Schriftsteller in Filmen selten mal ein Buch schreiben, sondern in aller Regelmäßigkeit von Psychosen geplagt zum gewaltliebenden Fiesling mutieren, hat wahrscheinlich einen guten Grund. Einen Autor beim Schreiben und Redigieren zuzusehen, ist nämlich nicht besonders spannend. Da macht es schon mehr Spaß, einen völlig durchgeknallten Jack Nicholson mit einer Axt in der Hand dabei zu bewundern, wie er in einer der legendärsten Szenen der modernen Filmgeschichte durch eine Tür bricht und sein vom Wahnsinn gezeichnetes Antlitz zeigt. Neben einem grandiosen Jack Nicholson kann „The Shining“ aber vor allem durch die virtuose Kameraarbeit von Kubrick-Spezi John Alcott punkten, der mit seinen atmosphärischen Kamerafahrten bis zum heutigen Tage für Staunen sorgt. Eigentlicher Hauptdarsteller ist allerdings das Hotel selbst, das mit seinen vereinsamten Gängen auch bei eher hartgesottenen Cineasten für Gänsehaut sorgt. Bei all diesen Qualitäten ist es demnach keine besondere Überraschung, dass „The Shining“ zu den Klassikern der 80er Jahre zählt und heute längst Kult-Status genießt.

Grob geschätzt, hat Stephen King bislang etwa 873 Romane verfasst. Davon wurden so gut wie alle verfilmt. Gerne auch mehrfach. Die Qualität der meisten dieser Verfilmungen orientiert sich allerdings an Machwerken wie etwa „Daniel – Der Zauberer“ oder „Hai-Alarm auf Mallorca“. King-Fans müssen demnach ganz genau aufpassen, welchem Grusel-Film sie eine Chance geben. Zumindest einen können wir immerhin vorbehaltlos empfehlen: Stanley Kubricks „The Shining“.


Daten:

Großbritannien 1980, 119 Minuten, FSK: 16
Regie: Stanley Kubrick
Genre: Drama | Horror
Darsteller: Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, uvm.


Für Fans von:

Uhrwerk Orange, Angel Heart, Stephen Kings Es


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 8,5 von 10
moviepilot.de: 8,1 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5


Filmzitate:

„Du hattest in deinem verschissenen Leben Zeit genug zu überlegen…was willst du jetzt noch mit den paar Minuten anfangen?“

„Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen.“

„Hiiiiiiiier ist Jackie!!!“



Auszeichnungen:

  • Der Film erhielt mehrere Nominierungen für den Saturn Award der Science-Fiction-, Fantasy- und Horrorfilmakademie in den USA
  • Scatman Crothers erhielt den Saturn Award als bester Nebendarsteller



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Weitere Filme von Stanley Kubrick (Auszug):

1962: Lolita
1963: Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben
1968: 2001: Odyssee im Weltraum
1971: Uhrwerk Orange
1975: Barry Lyndon
1987: Full Metal Jacket
1999: Eyes Wide Shut