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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,00 von 10 (377x bewertet)
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Nach einem außer Kontrolle geratenen Kampfeinsatz hängt Scharfschütze Swagger (Mark Wahlberg) seinen Militär-Job an den Nagel und zieht sich in die Einsamkeit zurück. Nach Jahren des Friedens erhält er schließlich Besuch von Colonel Johnson, der ihm eröffnet, dass der US-Präsident sich in akuter Gefahr befinde, bei einer Wahlkampf-Veranstaltung durch einen Scharfschützen getötet zu werden. Swagger lässt sich überreden & bietet Hilfe an, mögliche Stellen für das Attentat zu inspizieren. Was Swagger nicht ahnt: Er ist Teil einer komplexen Verschwörung, die es nötig macht, sein Gewehr zu entstauben.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Wenn ein waffenkundiger Kerl wie Bob Swagger zu Anfang eines Films gezeigt wird, wie er unverschuldet unter Beschuss gerät und sich anschließend als pazifistischer Waldschrat verdingt, dann ist klar, dass bald ein anderer Kerl aufkreuzt und ihn auf die eine oder andere Weise dazu zwingen wird, seine Wumme zu reaktivieren. Drehbuchautor Jonathan Lemkin und „Training Day“-Regisseur Antoine Fuqua bemühen sich also erst gar nicht um eine Verschleierungstaktik und präsentieren mit „Shooter“ einen klassisch-modernen Hollywood-Streifen, in dem es der psychisch angeschlagene Held gegen seinen Willen mit verschwörerischen Bösewichten aufnehmen muss. Dass Swaggers Ausrüstung weder aus einer Minigun noch aus Pfeil und Bogen besteht, sondern in diesem Fall das Scharfschützengewehr den Modus Operandi nachhaltig beeinflusst, verleiht dem Film eine eigene Note, ohne allerdings dabei das Rad des Action-Films neu zu erfinden.

Wer in filmhistorischer Hinsicht überrascht werden will, ist mit „Shooter“ demnach an der gänzlich falschen Adresse. Wer hingegen Interesse an einem makellos inszenierten, ungemein spannend erzählten Action-Drama hat, in dem Mark Wahlbergs begrenztes schauspielerisches Vermögen nicht weiter zum Tragen kommt, der wird kaum einen Grund zur Klage finden. Allenfalls die Zimperlichen unter den Cineasten könnten beanstanden, dass es zuweilen ein wenig rabiat zur Sache geht. In diesem Falle können wir nur empfehlen, sich den Titel des Films vor Augen zu halten und diesen für eine Weile auf sich wirken zu lassen.


Daten:

USA 2007, 121 Minuten, FSK: 18
Regie: Antoine Fuqua
Genre: Action | Drama | Mystery | Thriller
Darsteller: Mark Wahlberg, Michael Peña, Rhona Mitra, uvm.


Für Fans von:

End of Watch, Gesetz der Rache, Shoot ‚Em Up , Wanted


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,1 von 10
moviepilot.de: 6,6 von 10
Filmstarts.de: 3 von 5


Filmzitate:

„Ich gewinne, Sie verlieren! Kennen Sie ja schon!“

„Ich mag den Präsidenten nicht besonders – seinen Vorgänger ebenso wenig.“

„Ihr Köter bleibt draussen!“



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Weitere Filme von Antoine Fuqua:

1998: The Replacement Killers – Die Ersatzkiller
2000: Bait – Fette Beute
2001: Training Day
2003: Tränen der Sonne
2004: King Arthur
2009: Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest