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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 7,55 von 10 (400x bewertet)
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In der Vorweihnachtszeit kreuzen sich die Leben verschiedenster Menschen, die allesamt auf der Suche nach der wahren Liebe sind. So verliebt sich der britische Premierminister (Hugh Grant) in eine seiner Bediensteten (Martine McCutcheon), erwischt sie aber bald mit dem US-amerikanischen Präsidenten in flagranti. In einer weiteren Episode steht Juliet (Keira Knightley) zwischen ihrem Ehemann und seinem besten Freund Mark (Andrew Lincoln), der sich unsterblich in sie verliebt hat. Schriftsteller Jamie (Colin Firth) hat sich hingegen in seine Haushälterin Aurelia (Lucia Moniz) verguckt – doch die spricht seine Sprache nicht.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

In insgesamt neun locker miteinander verwobenen Episoden schildert Regisseur Richard Curtis die Leiden und Freuden von unterschiedlichsten Liebespaaren und denen, die es werden wollen. Der Film überzeugt abgesehen von einer ganzen Horde bekannter Hollywood-Stars (u. a. noch Liam Neeson und Billy Bob Thornton) vor allem durch seine erfrischend ungezwungene Inszenierung. Dabei steht insbesondere der lakonische, oftmals bitter-süße Witz im Vordergrund, der als Bindeglied zwischen den einzelnen Episoden fungiert und den Film mit unterhaltsamer Leichtigkeit davor bewahrt, sich allzu ernst zu nehmen.

Dass in „Tatsächlich… Liebe“ die romantischen Momente ebenfalls nicht zu kurz kommen, versteht sich von selbst. Das Drehbuch manövriert sich allerdings geschickt durch alle Gefahren von schnulziger Rührseligkeit und lässt Richard Curtis’ erste Regiearbeit zu einem Highlight des Genres werden. Mit seinen Drehbüchern zu „Vier Hochzeiten und ein Todesfall“ oder „Notting Hill“ hat sich Curtis in der Vergangenheit ohnehin schon als Genre-Experte einen Namen gemacht.

Romantische Komödien eilt – wie wohl allgemein bekannt – der wenig schmeichelnde Ruf voraus, vorhersehbar, kitschig und überhaupt ein bisschen dümmlich zu sein. Vorhersehbar und angemessen kitschig ist „Tatsächlich… Liebe“ auch. Das darf er als weihnachtlich angehauchter Liebesfilm aber auch sein. Dümmlich ist der Film allerdings ganz und gar nicht. Vielmehr ist „Tatsächlich… Liebe“ eine der besten romantischen Komödien überhaupt und sorgt auf ganzer Linie für entspannende Unterhaltung. Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.


Daten:

USA, UK 2003, 135 Minuten, FSK: 6
Regie: Richard Curtis
Genre: Komödie | Drama | Romanze
Darsteller: Hugh Grant, Liam Neeson, Colin Firth, uvm.


Für Fans von:

Notting Hill, Vier Hochzeiten und ein Todesfall, Chocolat


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7.7 von 10
moviepilot.de: 7,5 von 10
Filmstarts.de: 3,5 von 5


Filmzitate:

„Eine Großmacht mögen wir nicht sein, aber dafür ein großartiges Land. Wir sind das Land von Shakespeare. Churchill. Den Beatles. Sean Connery. Harry Potter. David Beckhams rechtem Fuß, David Beckhams linkem Fuß, wenn wir schon dabei sind. „

„Er hat gesagt, niemand will ein Mädchen mit den Oberschenkeln wie die von einem Elefanten.“

„So machen wir es. Jetzt legen wir richtig los und verlieben uns. Gib mir nur eine Sekunde.“

„Sagen Sie, Sie haben doch hoffentlich keinen hünenhaften, enge T-Shirts tragenden Freund, den Sie mitbringen werden?“



Auszeichnungen:

  • Der Film wurde für einen Golden Globe 2004 in der Kategorie Bester Film – Musical oder Komödie nominiert und Richard Curtis wurde für das Beste Drehbuch für einen Film nominiert
  • BAFTA-Awards 2004: Nominierung in der Kategorie Bester Nebendarsteller



Tatsächlich… Liebe bei Amazon:

auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Richard Curtis:

2009: Radio Rock Revolution
2013: Alles eine Frage der Zeit