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Der Film zeichnet drei Handlungsstränge nach: Während sich Tomás (Hugh Jackman) im Spätmittelalter auf der Suche nach dem Baum des Lebens befindet, mit dessen Sekret er das Leben der Königin Isabel (Rachel Weisz) retten will, arbeitet Wissenschaftler Tom Creo im Jahre 2000 (ebenfalls Jackman) an einem Medikament, um seine krebskranke Frau Izzi (ebenfalls Weisz) vor dem Tod zu bewahren. Wiederum fünfhundert Jahre später befindet sich „Astronaut“ Tom (wieder Jackman) in einer Blase und begibt sich auf den Weg zum Stern Xibalbá, um einen gedeihenden Baum seiner mythologischen Bestimmung zuzuführen.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Konnte sich Regisseur Darren Aronofsky in den letzten Jahren mit eher psychologisch angelegten Werken wie „The Wrestler“ oder „Black Swan“ ins Rampenlicht der breiten Film-Öffentlichkeit dirigieren, ist der 2006 entstandene Film „The Fountain“ bis zum heutigen Tage die wohl streitbarste Produktionen des Hollywood-Shootingstars. Das SciFi-Esoterik-Drama hält sich nämlich sowohl in visueller als auch in dramaturgischer Hinsicht nicht mit überbordendem Pathos zurück und sorgt so zwangsläufig für ein geteiltes Echo bei Kritik und Cineasten. Bis zum Zerbersten aufgeladen mit philosophischen Anklängen zu Leben, Tod und Wiedergeburt, ist der Film für die einen inspirierende Kino-Abwechslung mit Neigung gen Hochkultur, während andere wiederum nur eine prätentiöse Anmaßung attestieren können, die in esoterischen Banalitäten ihren wenig ernstzunehmenden Ausdruck findet.

Obwohl die Frage, ob es sich bei „The Fountain“ nun um einen tiefgreifenden Kunstfilm oder doch nur peinlichen Eso-Trash handelt, nicht objektiv geklärt werden kann, bleibt festzuhalten, dass Aronofskys Ausflug in sinnende Sphären keinen Cineasten unberührt lassen dürfte. Wir können daher nur jedem Film-Freund empfehlen, sich mit „The Fountain“ auseinander zu setzen – Gemütsregungen in die eine oder die andere Richtung garantiert.

Darren Aronofsky gehört heute zu den wichtigsten US-amerikanischen Regisseuren überhaupt und steht daher unter besonderer Beobachtung. Inwiefern sich der New Yorker mit wachsendem Erfolg vom künstlerischen Anspruch eines Films wie „The Fountain“ entfernt, könnte demnach Fingerzeig auf sich verschiebende Prioritäten sein.


Daten:

USA 2006, 96 Minuten, FSK: 12
Regie: Darren Aronofsky
Genre: Romanze | Sci-Fi
Darsteller: Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn, uvm.


Für Fans von:

Synecdoche, New York, The Fall, Moon


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,3 von 10
moviepilot.de: 6,7 von 10
Filmstarts.de: 2 von 5


Filmzitate:

„Daher vertrieb Gott, der Herr, Adam und Eva aus dem Garten Eden und lagerte davor das flammende Schwert, zu bewahren den Baum des Lebens.“

„Der Tod ist eine Krankheit, genau wie jede andere.“

„Er sagte, der Tod seines Vaters sei sein Weg zur Ehrfurcht.“



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Darren Aronofsky:

1998: Pi
2000: Requiem for a Dream
2008: The Wrestler
2010: Black Swan
2010: The Fighter