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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,02 von 10 (362x bewertet)
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Der unerfahrene Cop Jake Hoyt (Ethan Hawke) wird dem selbstbewusst auftretenden Detective Alonzo (Denzel Washington) zugeteilt. Zunächst ist Hoyt davon beeindruckt, wie Alonzo mit den Kleinkriminellen umspringt und sich Respekt verschafft. Doch bald muss Hoyt erfahren, dass Alonzo korrupten Machenschaften nachgeht und auch nicht davor zurückschreckt, Dealer zu überfallen. Es stellt sich heraus, dass Alonzo Schulden bei der russischen Mafia hat und deshalb Geld auftreiben muss. Als er Hoyt auffordert, einen Dealer zu erschießen, weigert sich dieser und zieht sich damit Alonzos Zorn zu.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Schlägt man einmal in Denzel Washingtons Filmografie nach, dann wird schnell ersichtlich, dass der in New York geborene Mime nicht gerade dafür bekannt ist, den Bösewicht zu geben. In aller Regelmäßigkeit leiden die von Washington verkörperten Figuren nicht an moralischer Verwerflichkeit und weisen eher selten fragwürdige Charakterzüge auf. Anders in „Training Day“. Alonzo Harris ist nämlich ein ganz und gar fieser Geselle, der im Zuge seiner kriminellen Machenschaften vor nichts Halt macht. Das ist zwar schlecht für Jake Hoyt und all die anderen, die etwas mit ihm zu schaffen haben.

Für Denzel Washington und den Zuschauer hat das Ganze hingegen nur positive Auswirkungen. Die Freude, mit der sich Washington dem Bösen widmet, ist nämlich die maßgebliche Qualität von Antoine Fuquas „Training Day“. Euphorisiert von der wohltuenden Frische, ein Fiesling sein zu dürfen, liefert Washington eine der überzeugendsten Leistungen seiner Karriere ab und lässt in nicht wenigen Momenten vergessen, dass Ethan Hawke auch noch mit von der Partie ist. Dass er im Jahre 2002 hierfür den Oscar für die beste Hauptrolle erntete, ist dabei nur recht und billig.

„Training Day“ gehört zu jenen Filmen, die zwar nicht die Welt verändern, die man als Cineast allerdings einmal gesehen haben sollte. Der Copfilm mit Gangsterfilm-Einschlag gehört nämlich bis heute zu den Aushängeschildern seines Genres und hat sich längst zu einem modernen Klassiker gemausert.


Daten:

USA, Australien 2001, 118 Minuten, FSK: 16
Regie: Antoine Fuqua
Genre: Krimi | Drama | Thriller
Darsteller: Denzel Washington, Ethan Hawke, Tom Berenger, uvm.


Für Fans von:

Kiss Kiss Bang Bang, Lucky#Slevin, Ronin


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,6 von 10
moviepilot.de: 6,7 von 10
Filmstarts.de: 4 von 5


Filmzitate:

„Je eher du das, was in deinem Kopf vorgeht, mit der Realität in Einklang bringst, desto besser wirst du dich fühlen.“

„Du musst die Strasse fühlen, sie schmecken… Verstehst du? Du musst sie riechen, sie hören!“

„Es zählt nicht was du weißt, sondern was du beweisen kannst.“

„Um die Schafe zu schützen, mußt du den Wolf einfangen. Und nur ein Wolf kann einen Wolf fangen, klar?“



Auszeichnungen:

  • 2002: Oscar für Denzel Washington als bester Hauptdarsteller
  • Auszeichnung beim MTV Movie Award 2002
  • 2002: Black Reel Award in der Kategorie „bester Film“



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auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Antoine Fuqua:

1998: The Replacement Killers – Die Ersatzkiller
2000: Bait – Fette Beute
2003: Tränen der Sonne
2004: King Arthur
2007: Shooter
2010: Gesetz der Straße – Brooklyn’s Finest