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schlechtärgerlichschwachnicht besondersgeht soganz gutsehenswertausgezeichnetherausragendLieblingsfilm 8,06 von 10 (251x bewertet)
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Obwohl die Romanze zwischen Comic-Freak Clarence (Christian Slater) und Callgirl Alabama (Patricia Arquette) als schlechter Scherz beginnt, sind sie kurze Zeit später ein verheiratetes Paar. Als Clarence schließlich Alabama von ihrem Zuhälter befreien will, tötet er ihn und kehrt mit Alabamas Koffer zurück. Doch darin befinden sich keine Kleidungsstücke – sondern Kokain. In der Folge beschließt das Paar, die Drogen mit Hilfe eines alten Schulfreundes in L.A. zu verkaufen. Doch längst sind ihnen Polizei und der eigentliche Besitzer des Koffers, Mafiaboss Vincenzo Coccotti (Christopher Walken), auf den Fersen.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

Neben all den Stars, die in „True Romance“ mitwirken (u. a. noch Dennis Hopper und James „Soprano“ Gandolfini), ist wohl Val Kilmer der heimliche Held des Films. Kilmer spielt nämlich keinen geringeren als Elvis, der Clarence als imaginärer Mentor bei schwierigen Entscheidungen auf die Sprünge hilft. Doch nicht nur in den bizarren Elvis-Szenen ist die Handschrift Quentin Tarantinos unverkennbar, der gemeinsam mit Roger Avary das Drehbuch verfasste. Denn obwohl Action-Spezialist Tony Scott Regie führte, könnte „True Romance“ genauso gut ein echter Tarantino sein, da vor allem die Dialoge und der Stil des Films an „Reservoir Dogs“ und Co. erinnern.

Zum Kultfilm ist das Werk aber auch ohne Tarantino auf dem Regie-Stuhl avanciert, was nicht zuletzt an den prächtig aufgelegten Schauspielern liegt. Besonders bleibt dabei die Szene in Erinnerung, in der Mafiosi Coccotti Clarences Vater (Hopper) aufsucht, um von ihm den Aufenthaltsort des Paares zu erfahren. In bester Tarantino-Tradition entwickelt sich ein groteskes Gespräch, das man – ein wenig aus dem Fenster gelehnt – zu den Highlights des Kinos der 90er Jahre zählen kann.

„True Romance“ ist ein cooler Reißer, ein Road-Movie, das nicht nur wegen Val Kilmer eine Menge Spaß bringt. Und es soll ja Menschen geben, die der Meinung sind, Christian Slater habe nie einen guten Film gedreht – diese werden hiermit eines Besseren belehrt (und mit einem Kultfilm belohnt).


Daten:

USA 1993, 115 Minuten, FSK: 18
Regie: Tony Scott
Genre: Krimi | Romanze | Thriller
Darsteller: Christian Slater, Patricia Arquette, Dennis Hopper, uvm.


Für Fans von:

Wild at Heart, Pulp Fiction, Jackie Brown, Natural Born Killers


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,9 von 10
Filmstarts.de: 5 von 5
moviepilot.de: 7,4 von 10


Filmzitate:

„Etwas habe ich letzte Woche gelernt: Es ist besser eine Waffe zu haben, wenn man sie nicht braucht, als eine zu brauchen, wenn man sie nicht hat.“

„Ihr habt das Scheisskoks unterm den Bett versteckt und ich hab‘ nicht unter dem Scheissbett nachgesehen…!“

„Jemanden umzubringen ist nicht leicht, aber das erste Mal ist das schwierigste. Es ist scheißegal, ob du auf Drogen bist oder so mies wie Jack the Ripper.“



True Romance bei Amazon:

auf DVD oder Blu-Ray


Weitere Filme von Tony Scott (Auszug):

1986: Top Gun
1987: Beverly Hills Cop II
1990: Tage des Donners
1991: Last Boy Scout – Das Ziel ist Überleben
1995. Crimson Tide – In tiefster Gefahr
1996: Der Fan
1998: Der Staatsfeind Nr. 1
2001: Spy Game – Der finale Countdown
2006: Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit
2009: Die Entführung der U-Bahn Pelham 123
2010: Unstoppable – Außer Kontrolle


Weitere Filme mit: