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Bud Fox (Charlie Sheen) ist ein aufstrebender Börsenmakler und hat sich mit dem skrupellos agierenden Gordon Gekko (Michael Douglas) einen der erfolgreichsten Vertreter seiner Zunft zum Vorbild genommen. Und tatsächlich kann er Gekko von seinen Qualitäten überzeugen und wird zur rechten Hand des Finanzinvestors. Bud wird damit beauftragt, an Insiderinformationen heranzukommen, die es ermöglichen, Firmen aufzukaufen und auszuplündern. Erst als Gekko es auf die Firma, bei der Buds Vater Carl (Martin Sheen) angestellt ist, abgesehen hat, erwacht in Bud der Drang, Gekko von seinen Machenschaften abzuhalten.

Warum ihr diesen Film sehen solltet

In Zeiten, in denen Charlie Sheen endgültig zu einer Witzfigur verkommen ist und nach seinem Rausschmiss bei „Two and a Half Men“ in aller Regelmäßigkeit mit grotesken Auftritten für ungläubiges Staunen sorgt, erinnert sich der geneigte Cineast wehmütig an die Zeit, in der Charlie Sheen unter den Fittichen von Oliver Stone zu den aufstrebendsten Jungschauspielern seiner Generation gehörte. Nach seiner Rolle in „Platoon“ schien er bereit, in die großen „Apocalypse Now“-Fußstapfen seines Vaters zu treten. Und mit Oliver Stones „Wall Street“ ließ sich der Karriereweg bestens an.

Das Yuppie-Drama über Raffgier und den unkomplizierten Weg zu schnellem Geld sorgte Zeit seines Erscheinens für großes Aufsehen und gehört heute längst zu den großen Klassikern des 80er-Kinos. An der Seite des brillant aufspielenden Michael Douglas ist es nicht zuletzt die von Charlie Sheen ausgehende Energie, die „Wall Street“ eine unvergleichliche Wucht verleiht, welche den Film bis heute zu einem Highlight des Genre macht. Umso bitterer ist es, was aus Charlie Sheen geworden ist.

Obwohl Oliver Stone im Laufe seiner Karriere mehrfach betont hatte, kein Sequel zu einem seiner Film drehen zu wollen, kam 2010 mit „Wall Street: Geld schläft nicht“ der offizielle Nachfolger des 80er-Hits in die Kinos. Trotz eines wieder überragenden Michael Douglas zündete die Finanz-Kritik dieses Mal aber nicht so recht. Die 80er sind eben schon eine Weile her.


Daten:

USA 1987, 122 Minuten, FSK: 12
Regie: Oliver Stone
Genre: Krimi | Drama
Darsteller: Michael Douglas, Martin Sheen, Charlie Sheen, uvm.


Für Fans von:

Casino, Falling Down, Wall Street 2


Dieser Film wurde bewertet von:

IMDb: 7,3 von 10
moviepilot.de: 7,3 von 10
Filmstarts.de: 4,5 von 5


Filmzitate:

„Der wichtigste Gebrauchsgegenstand, den ich kenne, ist die Information.“

„Die meisten dieser Harvard-Absolventen taugen einen Scheißdreck. Ich brauche Jungs, die arm, clever und hungrig sind. Und ohne Nerven.“

„Ich bin total pleite, Marvin. American Express hat schon Killer auf mich angesetzt.“

„Wenn der Mensch in den Abgrund blickt, dann sieht er da eine gähnende Leere. In diesem Moment entdeckt der Mensch seinen eigentlichen Charakter. Und der ist dann auch seine Rettung vor dem Abgrund.“



Auszeichnungen:

  • Michael Douglas wurde für die beste männliche Hauptrolle mit einem Oscar ausgezeichnet



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Weitere Filme von Oliver Stone (Auszug):

1991: John F. Kennedy – Tatort Dallas
1994: Natural Born Killers
1995: Nixon – Der Untergang eines Präsidenten
1997: U-Turn – Kein Weg zurück
1999: An jedem verdammten Sonntag
2004: Alexander
2006: World Trade Center
2010: Wall Street: Geld schläft nicht