Guy Ritchie

Guy Ritchie
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Böse Zungen behaupten, Guy Ritchie habe bisher im Grunde nur einen einzigen Film gedreht. Und tatsächlich ähneln sich seine größten Erfolge „Bube, Dame, König, Gras”, „Snatch – Schweine und Diamanten” und „Rock N Rolla” durchaus. Alle drei Filme sind energiegeladene Gangstergrotesken, die Ritchie das Image des britischen Quentin Tarantino eingebracht haben.

2009 konnte Ritchie mit einem ungewöhnlichen Sherlock Holmes-Film auf sich aufmerksam machen. Robert Downey Jr. verkörpert den weltbekannten Detektiv als schlagfertigen Action-Helden und bricht damit mit der literarischen Vorlage. Galt Ritchie Anfang des Jahrtausends noch als beachtenswertes Kino-Talent, hat er sich bis heute weitestgehend in der Filmlandschaft Hollywoods etabliert. Außerhalb des Filmgeschäfts machte Ritchie mit seiner Ehe mit Pop-Queen Madonna auf sich aufmerksam, mit der er von 2000 bis 2008 verheiratet war.

Steckbrief

Richtiger Name:Guy Stuart Ritchie
Geburtstag:10. September 1968
Sternzeichen:Jungfrau
Geburtsort:Hatfield, Hertfordshire, England
Bekannt aus:Snatch, Bube, Dame, König, grAs, uvm.

Die besten Guy Ritchie Filme

Filmografie

1995: The Hard Case
1998: Bube, Dame, König, grAs
2000: Snatch – Schweine und Diamanten
2001: The Hire: Star
2002: Stürmische Liebe – Swept Away
2005: Revolver
2008: Rock N Rolla
2009: Sherlock Holmes
2011: Sherlock Holmes: Spiel im Schatten
2015: Codename U.N.C.L.E.
2017: King Arthur: Legend of the Sword
2019: Aladdin
2019: The Gentlemen

5 Dinge, die du noch nicht über Guy Ritchie wusstest

1. Er hatte keine große Lust auf Schule

Guy Ritchie wurde bereits im Kindesalter nachgesagt, dass er einen extremen Dickschädel besitzt und lieber sein eigenes Ding durchzieht, anstatt auf andere Personen zu hören. Dies zeichnete sich auch in seinem schulischen Werdegang ab: Insgesamt 10 Mal wechselte er die Schule, mit 15 Jahren verließ er sie dann vorzeitig ganz. In seiner neu gewonnenen Freizeit hing er stattdessen mit Kleinkriminellen in Bars ab.

2. Er stieg erst spät ins Filmgeschäft ein

Guy Ritchie war schon 25 Jahre alt, als er das Filmgeschäft endlich für sich entdeckte – als Auslöser hierfür gilt übrigens die Western-Komödie “Zwei Banditen”, die ihm den Beruf schmackhaft machte. In seinen Anfangsjahren arbeitete er als Runner, einige Zeit vor seinem ersten Film verdiente er sich sein Geld noch als Regisseur von Musikvideos und Werbeclips.

3. Er setzte seinen früheren Freunden ein filmisches Denkmal

Dass sein Film “Bube, Dame, König, Gras” ein echter Kassenschlager wurde, hatte Ritchie gewissermaßen seinen falschen Freunden in der Jugend zu verdanken: Die vier Freunde, die sich im Film mit kleinen Betrügereien über Wasser halten, basieren teilweise auf den Halunken, mit denen er in der Bar abhing.

4. Tom Cruise liebt seinen Halunken-Film

Nicht nur bei den Kritikern kam Guy Ritchies Halunken-Film “Bube, Dame, König, Gras” sehr gut weg: Kein geringer als der US-Superstar Tom Cruise bezeichnete den Streifen sogar als “besten Film, den er jemals gesehen hat”.

5. Er schnarcht viel zu laut

Guy Ritchie neigt dazu, beim Schlafen viel zu laut zu schnarchen. Als er noch mit der US-Sängerin Madonna verheiratet war, hat ihn diese laut seiner Aussage regelmäßig vor die Tür gesetzt, wenn sie mal wieder nicht neben ihm einschlafen konnte. Ritchie musste dann stattdessen auf der Couch oder auf dem Fußboden Platz nehmen.

Wieso Guy Ritchie einfach Kult ist

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