Die 31 besten Fantasy-Filme 2021

1. The Green Mile

Paul Edgecomb (Tom Hanks) arbeitet in den 1930er Jahren als Gefängniswärter im Todestrakt eines amerikanischen Gefängnisses. Als der wegen zweifachen Mordes zum Tode verurteilte John Coffey (Michael Clarke Duncan) eingeliefert wird, geschehen sonderbare Dinge. Coffey hat nämlich die übersinnliche Gabe, Lebewesen von ihrem Leiden zu befreien. Bald kommen Edgecomb und Kollege Brutus „Brutal” Howell (David Morse) Zweifel, ob der sanfte und selbstlos-hilfsbereite Coffey tatsächlich einen Mord begehen könnte.

2. Phantastische Tierwesen

Mitte der 1920er begibt sich Magier Newt Scamander (Eddie Redmayne) nach New York, um einen Donnervogel in seine natürliche Lebensumgebung zu entlassen. In seinem magischen Koffer haben zudem noch unzählige andere, teils gefährliche Kreaturen Platz, die unter keinen Umständen in Freiheit gelangen dürfen. Über Umwege trifft er auf Nicht-Magier Jacob Kowalski (Dan Fogler), der ihm seinen Koffer entwenden kann. Schließlich wird Scamander von Tina Goldstein (Katherine Waterston) zum magischen Kongress der Vereinigten Staaten von Amerika gebracht, wo darauf gedrängt wird, den Koffer wiederzuerlangen. So machen sich Scamander und Goldstein gemeinsam auf die Suche nach Kowalski.

3. Nightmare Before Christmas

Jack Skellington, ein Skelett mit Sinn für schrägen Humor, ist in seiner Stadt der König Halloweens, fühlt sich von der Gleichförmigkeit des Feiertags allerdings gelangweilt. Auf einem Spaziergang macht er die Stadt „Christmas Town“ ausfindig und fühlt sich sogleich vom Charakter des Weihnachtsfests angesprochen. Er beschließt, in diesem Jahr Weihnachten anstatt Halloween zu feiern und trifft entsprechende Vorkehrungen. Da er selbst die Rolle des Weihnachtsmanns übernehmen will, lässt er seinen „Vorgänger“ entführen und sorgt damit für Unverständnis bei seiner heimlichen Verehrerin Sally. Jack sieht sein Vergehen bald ein.

4. Das Kabinett des Dr. Parnassus

Dr. Parnassus (Christopher Plummer), Besitzer eines heruntergekommenen Wandertheaters, hat ein Problem: Der Teufel in Form von Mr. Nick (Tom Waits) fordert seine Tochter Valentina ein, die er einst dem Teufel versprochen hatte. Doch als er auf den geheimnisvollen Tony (Heath Ledger) trifft, hofft er auf eine letzte Chance. Mr. Nick bietet ihm an, dass derjenige, der zuerst fünf Seelen für sich gewinnen kann, Valentina für sich behalten darf. Es beginnt ein unerbittlicher Wettstreit um Valentinas Zukunft, bei dem Tonys Vergangenheit für Komplikationen sorgt.

5. K-PAX – Alles ist möglich

Verhüllt hinter einer Sonnenbrille, da Prot UV-Licht nicht verträgt, spielt Kevin Spacey einen mysteriösen und gutgesinnten Reisenden. Ob er nun von der Erde oder einem anderen Stern stammt, soll herausgefunden werden. Gedankengänge, die dem Zuschauer schnell alle Zweifel an der Echtheit von Prots Aussagen nehmen, treffen in diesem Film auf das rationale Verhalten eines Psychiaters, der die Regeln und Naturgesetze von Prots Welt zu begreifen und nachzuvollziehen versucht.

Spacey spielt seine Rolle mit einem subtilen Humor, der im Endeffekt nur die grausame Realität hinter Prots Geschichte verdeckt. Ein Film, der zwischen Science-Fiction und Drama, zwischen Fiktion und Realität balanciert und nie eine klare Aussage wagt. Ist er denn nun von einem anderen Planeten? Die Antwort wird dem Zuschauer bis zum Ende vorenthalten. Auszuharren lohnt sich aber dennoch definitiv!

6. Hugo Cabret

Der kleine Hugo Cabret lebt heimlich auf einer Bahnstation in Paris, wo ihm sein Onkel das Warten der Uhren beigebracht hat. Von seinem Vater hat er ein großes technisches Talent und die Liebe zu Filmen geerbt – zwei Eigenschaften, die auf sein generelles Interesse für Beobachtungen und seine Abenteuerlust treffen. Hugo weiß, wie man sich ernährt, ohne einen Pfifferling zu bezahlen und macht aus seiner schwierigen Situation das Beste, indem er seine Schlupflöcher gleichzeitig als Ausguck nutzt, um andere Menschen in verschiedenen Situationen, wie in einem Film, zu beobachten.

Jedoch muss er stets auf der Hut sein, nicht geschnappt zu werden, da er als herumstreunendes Kind ein gefundenes Fressen für den Bahnhofstationsvorsteher ist, der scheinbar nichts lieber tut als Kinder an das Waisenhaus weiterzureichen. Als Hugo dann auch noch an den alten Georges gerät, wird seine Situation über Nacht erst recht heikel, da dieser bemerkt hat, was der fingerfertige kleine Mann auch ihm schon alles gestohlen hat…

7. Beasts of the Southern Wild

Die kleine Hushpuppy (Quvenzhané Wallis) und ihr Vater Wink (Dwight Henry) leben gemeinsam mit wenigen naturverbundenen Einwohnern in einer ärmlichen Siedlung innerhalb des Sumpfgebietes von Louisiana. In der Schule erfährt das Mädchen von der Legende der ausgestorbenen Auerochsen sowie vom beginnenden Klimawandel und träumt fortan von den wilden Tieren, die durch eine Wasserlandschaft pflügen. Bald zieht tatsächlich ein Sturm auf, der die heimische Sumpflandschaft überflutet. Hushpuppy und der mittlerweile kranke Wink müssen sich in Sicherheit bringen und steigen in ihr kaum seetüchtiges Boot.

8. Midnight in Paris

Drehbuchautor Gil (Owen Wilson) begibt sich mit seiner Verlobten Inez (Rachel McAdams) nach Paris, wo sie auf Inez’ ehemaligen Studienkollegen Paul treffen. Während sich Inez blendend mit Paul versteht, kapselt sich Gil ab und hängt seinen Plänen, endlich einen Roman zu verfassen, nach. Als er sich nächtens in Paris verirrt, wird er von Unbekannten auf eine Party eingeladen. Gil schließt sich ihnen an und macht eine unglaubliche Entdeckung: Auf der Feier befinden sich mit u. a. Ernest Hemingway, F. Scott Fitzgerald und Salvador Dali die Größen des Paris der 20er Jahre.

9. The Fall

Roy Walker (Lee Pace) wird nach einem Unfall in ein Krankenhaus eingeliefert. Er erfährt, dass er womöglich nie wieder wird laufen können. Schließlich trifft er auf das kleine Mädchen Alexandria (Catinca Untaru), das sich ebenfalls im Krankenhaus in Behandlung befindet. Roy beginnt damit, ihr eine Geschichte zu erzählen, in der es um sechs Abenteurer geht, die gegen den Schurken Odios kämpfen. Indessen verschlechtert sich Roys Gesundheitszustand immer weiter und es fällt ihm zunehmend schwerer, seine Depressionen zu bekämpfen. Letztendlich scheint das Schicksal der Abenteurer mit seinem eigenen verbunden zu sein.

10. Die Karte meiner Träume

Wunderkind T.S. Spivet (Kyle Catlett) hat es nicht leicht. Während sein Vater sich für einen waschechten Cowboy hält, verbringt seine Mutter die meiste Zeit damit, Insekten zu erforschen. Als er für eine seiner Erfindungen in Washington geehrt werden soll, macht er sich kurzentschlossen alleine auf den Weg. Als blinder Passagier auf einem Güterzug trifft er auf so manchen kuriosen Charakter. Zudem muss er sich vor dem Sicherheitspersonal in Acht nehmen. Doch T.S. versteht, von seinen Bekanntschaften zu lernen, und lässt sich nicht entmutigen, sich bis Washington durchzuschlagen.

11. Der Schaum der Tage

Colin (Romain Duris) ist Erfinder. Aber nicht irgendein Erfinder, sondern derjenige, der Aroma-Musikinstrumente entwickelt hat. Dadurch ist er reich geworden und erfreut sich nun zusammen mit seinem Koch Nicolas (Omar Sy) und seinem Kumpel Chick (Gad Elmaleh) des Lebens. Doch etwas fehlt ihm, um glücklich zu sein: eine Frau. Diese trifft er in Person von Chloé (Audrey Tautou). Doch die frische Liebe gerät durch eine seltene Krankheit in Gefahr – denn in Chloés Lunge wächst eine Seerose und Colin muss alles aufbringen, um die nahende Tragödie abzuwenden.

12. … und täglich grüßt das Murmeltier

Der Wettermoderator Phil Connors (Bill Murray) reist mit seinem Team in das kleine Städtchen Punxsutawney, um einen Bericht darüber zu drehen, wie ein landesweit bekanntes Murmeltier das Wetter vorhersagt. Lust auf diese Reise hat er wie in den Jahren zuvor mal wieder nicht, sodass er gar nicht schnell genug aus dem Kaff wegkommen kann. Dann aber gerät er in eine Zeitschleife und erlebt ausgerechnet den verhassten Murmeltiertag immer und immer wieder. Um den ewig gleichen Tagesablauf aus der Welt zu schaffen, muss sich vor allem eines ändern: Phil selbst.

Charmante und wahnsinnig lustige Komödie von Regisseur Harold Ramis (“Ghostbusters”), die vor allem durch einen blendend aufgelegten Bill Murray zu überzeugen weiß.

13. Doctor Strange

In Nepal führt die Älteste (Tilda Swinton) eine Lehrstätte für Magier. Diese wird von Kaecilius (Mads Mikkelsen) überfallen, welcher verbotene Schriften aus der Bibliothek entwendet. In der Folge flieht Kaecilius mit seinem Gefolge nach London. Indes wird Chirurg Stephen Strange (Benedict Cumberbatch) bei einem Autounfall verletzt und erleidet einen schweren Nervenschaden an den Händen, woraufhin er seine Karriere abrupt beenden muss. Auf der Suche nach einem Heilmittel gerät er über Umwege an die Älteste, die sich letztlich bereit erklärt, Strange in die magischen Künste einzuweihen. Bald darauf tritt erneut Kaecilius auf den Plan fordert Dr. Stranges neue Fähigkeiten heraus.

14. Big Fish

Im Film erzählt Edward Bloom (Albert Finney, Ewan McGregor) seinem Sohn Will (Billy Crudup) seine Lebensgeschichte, beginnend mit seiner Geburt bis hin zu seinem Tod. Auf seinem Weg durch sein fantastisches und unglaubliches Leben begegnen ihm viele Menschen, angefangen mit dem Riesen Karl (Matthew McGrory) über seine Frau Sandra (Alison Lohman, Jessica Lange) bis hin zu einem abgedrehten Zirkusdirektor namens Amos Calloway (Danny DeVito). Dabei spielt der eigentliche Wahrheitsgehalt der einzelnen Erzählungen bald keine Rolle mehr.

15. Mr. Nobody

Nach der Scheidung seiner Eltern steht der kleine Nemo Nobody (später Jared Leto) vor der Entscheidung, ob er bei seiner Mutter oder seinem Vater leben will. Um abschätzen zu können, welche Entscheidung die richtige für ihn ist, „spult“ er sein Leben vor und trifft während den unterschiedlichen Lebensentwürfen auf verschiedene Frauen, die sein Glück auf maßgebliche Art und Weise beeinflussen. Letztlich läuft es darauf hinaus, dass Nemo mit Anna (Diane Kruger), Elise (Sarah Polley) und Jeanne (Linh Dan Pham) drei Varianten seiner Existenz durchlebt.

16. Zack Snyder: Justice League

“Zack Snyder’s Justice League” ist ein Director’s Cut des gleichnamigen Films “Justice League”, der mit einem neuen Look und brandneuen Szenen aufwartet. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die namhaften Superhelden Batman (Ben Affleck), Wonder Woman (Gal Gadot), The Flash (Ezra Miller), Aquaman (Jason Momoa), und Cyborg (Ray Fisher), die sich nach dem tragischen Tod von Superman (Henry Cavill) verbünden, um mit geballten Kräften einen schier übermächtig erscheinenden Bösewicht in seine Schranken zu weisen.

Zack Snyder’s Justice League kam erst durch eine Online-Petition von zahlreichen Fans des Original-Films zustande. Diese forderten, dass Regisseur Zack Snyder seinem Film, der letztendlich von Joss Whedon vollendet wurde, seinen eigenen, ursprünglich erdachten Stempel aufdrücken darf. Herausgekommen ist ein fulminantes Superhelden-Spektakel, das sowohl optisch, als auch inhaltlich überzeugen kann.

17. Soul

In diesem oscarnominierten Animationsfilm aus dem Hause Pixar steht Joe Gardner im Mittelpunkt, der sich in seinem Leben nichts sehnlicher wünscht, als eines Tages ein großer Jazz-Musiker zu werden. Kurz bevor sein Wunsch tatsächlich in Erfüllung geht, verliert er bei einem Unfall jedoch sein Leben und seine Seele findet sich an einem magischen Ort namens “Davorseits” wieder, wo ungeborene Seelen mit ihrer zukünftigen Persönlichkeit ausgestattet werden. Joe hat jedoch keine Lust auf eine neue Persönlichkeit und möchte unbedingt wieder in seinem alten Körper weiterleben, um sich seinen Traum zu erfüllen. Unterstützung erhält er dabei von “Seele 22”, die das “Davorseits” bereits länger kennt.

“Soul” ist Pixars erster Animationsfilm, der sich trotz der niedlichen Aufmachung an ein erwachseneres Publikum richtet. Nachdem der Kinofilm aufgrund der Corona-Pandemie mehrfach verschoben wurde, wurde er letztendlich ohne eine Kino-Premiere beim Streamingdienst Disney+ veröffentlicht.

18. Dogma

Die zwei gefallenen Engel Loki (Matt Damon) und Bartleby (Ben Affleck) haben ihr Leben in Wisconsin satt und wollen zurück in den Himmel. Sie erfahren von einem Kardinal, der allen Katholiken die Vergebung ihrer Sünden anbietet. Allerdings würde die Rückkehr der beiden in den Himmel die Apokalypse für die Erde bedeuten. Daher macht sich eine Gruppe um Bethany (Linda Fiorentino) daran, die beiden Engel aufzuhalten. Indessen spielen sich Loki und Bartleby als Racheengel auf und sorgen für ein Blutbad. Vor der Kirche des Kardinals kommt es schließlich zum Showdown.

19. Coraline

Coraline ist gemeinsam mit ihren viel beschäftigten Eltern in eine abgelegene Villa umgezogen und versucht, sich in ihrem neuen Leben zurechtzufinden. Dabei trifft sie auf verschrobene Nachbarn und den gesprächigen Wybie, von dem sie mehr über die Verhältnisse der Umgebung erfährt. Eines Tages findet Coraline im Haus eine Geheimtür und gelangt in eine Parallelwelt, in der sowohl die Nachbarn als auch ihre Eltern einen freundlicheren Eindruck machen. In der Folge begibt sich Coraline immer wieder aufs Neue in die Parallelwelt und verbringt glückliche Stunden – bis ihre „Zweitmutter“ eine Bedingung stellt.

20. Alles steht Kopf

Die kleine Riley lebt ein behütetes Leben bei ihrem Vater (Stimme: Kai Wiesinger) und ihrer Mutter (Bettina Zimmermann). Nach dem Umzug nach San Francisco wird sie an der neuen Schule das erste Mal mit zwischenmenschlichen Problemen konfrontiert. In ihrem Kopf kommt es zur erbitterten Auseinandersetzung der Emotionen. Während Freude (Nana Spier) darum bemüht ist, die Situationen stets zum Besten zu wenden, spielen sich Wut (Hans-Joachim Heist) und Kummer (Philine Peters-Arnolds) zunehmend in den Vordergrund. Und natürlich haben die Emotionen ihrer Eltern auch noch ein gehöriges Wörtchen mitzureden.

21. Ratatouille

Die „Landratte” Remy ist ein sinnlicher Meister im Erkennen von Delikatessen und wird von seiner Rattensippe dafür hochgeschätzt. Aber auch in der einst renommierten Küche eines Nobelrestaurants sorgt die Ratte inkognito für guten Geschmack. Mit Hilfe ihres neuen Freundes, dem Küchenjungen Linguini, gilt es nun, die Geschmacksnerven des berüchtigtesten Restaurantkritikers von ganz Paris wach zu kitzeln und gleichzeitig die Hygienevorschriften der Gastronomiebehörde einzuhalten.

22. The Illusionist

Eisenheim (Edward Norton), der Sohn eines Schreiners, der in seiner Jugend eine Liebesbeziehung zur Herzogin Sophie (Jessica Biel) hat, wird der Umgang mit ihr aufgrund sozialer Unterschiede verboten. Er beschließt in weit entfernte Länder zu reisen und kehrt etliche Jahre später als Zauberer nach Wien zurück. Doch seine alte Jugendliebe steht nun kurz vor der Hochzeit mit dem Kronprinzen Leopold (Rufus Sewell).

23. Pans Labyrinth

Der faschistische Hauptmann Vidal (Sergi López), der in den Bergen gegen Partisanen kämpft, erwartet seine neue Ehefrau Carmen (Ariadna Gil) und seine Stieftochter Ofelia (Ivana Baquero) in seiner am Waldrand gelegenen Festung. Auf dem Weg begegnet Ofelia einer Fee, die sie zum Wächter Pan bringt, der in Ofelia die verschollene Prinzessin seiner Welt zu sehen glaubt. Zum Beweis erlegt er ihr drei Prüfungen auf, die Ofelia in eine von dämonischen Wesen bewohnte Welt führen. Indessen versorgt die Dienerin Mercedes die Partisanen mit Nahrung und wähnt sich unentdeckt.

24. Der Hobbit – Eine unerwartete Reise

In die Jahre gekommen, erinnert sich Hobbit Bilbo Beutlin (Ian Holm/Martin Freeman) an seine früheren Abenteuer: Einst suchte Zauberer Gandalf (Ian McKellen) seine Behausung auf und brachte damit den Abenteuer-Stein ins Rollen. Auf Gandalfs Weisung fand sich nämlich eine Reihe von Zwergen bei Bilbo ein, die es sich unter der Führung von Thorin Eichenschild (Richard Armitage) zur Aufgabe gemacht hatten, ihre vom Drachen Smaug besetzte Heimat zu befreien. Nach anfänglichem Zögern ging Bilbo schließlich darauf ein, den Zwergen zu helfen und begab sich damit auf das Abenteuer seines Lebens.

25. Harry Potter und der Gefangene von Askaban

26. Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger

Inder Pi (Irrfan Khan) wächst als Sohn eines Zoodirektors auf und muss bereits im Kindesalter lernen, seinen eigenen spirituellen Weg zu gehen. Als der Zoo in finanzielle Nöte gerät, beschließt die Familie auszuwandern und die Tiere in Übersee zu verkaufen. Doch auf der Überfahrt gerät das Schiff in Seenot und sinkt. Pi überlebt als einziger Mensch, muss jedoch bald einsehen, dass um ihn herum eine Vielzahl von Tieren ins Rettungsboot strebt. Letztlich beansprucht Tiger Richard Parker das Rettungsboot und die verbliebene Nahrung für sich.

27. Der seltsame Fall des Benjamin Button

28. Tree of Life

Jack O’Brien (Sean Penn) blickt auf sein bisheriges Leben zurück: vor allem auf seine Kindheit – in all ihren Facetten… mit seinen Brüdern, seinem Vater (Brad Pitt), seiner Mutter (Jessica Chastain, „Piraten der Karibik“). Und von Jacks Geburt aus wirft Regisseur Terrence Malick wiederum einen Blick zurück auf die Geburt unserer Welt und verwebt die Entwicklung unseres Planeten mit der von Jack – zwischen Natur, Glaube und Mitmenschen – immer mit dem Blick eines Kindes, aber auch dem liebevollen Blick auf ein Kind.

29. Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt

Scott Pilgrim (Michael Cera) ist ein weitestgehend normaler Teenager. Ein Hänfling mit Tendenz zum Loser-Image, der aber immerhin eine eigene Rockband hat und sich obendrein in die für ihn kaum greifbare Ramona Flowers (Mary Elizabeth Winstead) verguckt. Das Ziel, mit ihr zusammenzukommen, verfolgt er schließlich sogar so hartnäckig, dass er sich dafür von seiner bisherigen Freundin trennt. Doch um Ramona wirklich zu bekommen, muss er sich auch mit deren Ex-Liebhabern messen. Und davon gibt es so einige. Die Duelle sind alles andere als normal und Scotts Leben wird mehr und mehr zu einer Mischung aus Comic und Videospiel.

30. Fluch der Karibik

Captain Jack Sparrow ist Opfer einer Meuterei geworden. Doch während Sparrow nur sein Schiff eingebüßt hat, wird seine meuternde Mannschaft unter Führung eines gewissen Barbossa wenig später Opfer eines Fluches, der auf einem Schatz lastet, den sie stehlen. Gebrochen werden kann dieser Fluch nur, wenn das komplette Gold wieder dorthin zurückgebracht wird, wo es aufgefunden wurde und mit etwas Blut der Diebe übergossen wird. Dies könnte furchtbar einfach sein, hätte nicht einer der Piraten aus Protest gegen die unehrenhafte Meuterei ein Goldstück unterschlagen.

Auf der Jagd nach der fehlenden Münze stoßen die verfluchten Untoten denn auch wieder auf den stets betrunkenen Paradiesvogel Sparrow, der sich scheinbar zufällig ganz in der Nähe des neuen Besitzers des fehlenden Teils des Schatzes aufhält. Jener ist der Sohn des abtrünnigen Meuterers, der dessen Goldstück geschenkt bekommen hat. Das Blut dieses jungen Mannes mitsamt der Münze also soll den Fluch nun endgültig abwenden. So hat Jack Sparrow noch eine Rechnung mit seiner alten Mannschaft offen und diese wiederum mit dem Besitzer der fehlenden Münze. Der aber auch mit den Piraten, da sie seinen Vater aus Rache für die Unterschlagung des Goldstücks im Meer versenkt haben…

31. Charlie und die Schokoladenfabrik

Rückblick: Die besten Fantasyfilme von 2013 bis 2017

2017 schlägt der König des modernen Fantasy-Films wieder zu. In „The Shape of Water“ erzählt Regisseur Guillermo del Toro die Geschichte der stummen Elisa (Sally Hawkins), die in den 1960ern als Reinigungskraft in einem Hochsicherheitslabor der US-Regierung arbeitet. Dort kommt sie bald mit einer geheimnisvollen Wasserkreatur in Kontakt, zu der sie eine zärtliche Beziehung aufbaut. Die Wissenschaftler gehen indes wenig zimperlich bei ihren Forschungen vor. Ähnlich wie bei del Toros Meisterwerk „Pans Labyrinth“ fügen sich die Fantasy-Elemente des Films in das nachvollziehbare Bild eines stimmigen Real-Dramas. Wir sagen: Ein absoluter Genre-Höhepunkt und einer der besten Filme des Jahres!

Wesentlich bunter geht es in Jake Kasdans „Jumanji: Welcome to the Jungle“ zur Sache. Als Neuinterpretation des 90er-Hits mit Robin Williams überzeugt der Fantasyfilm mit liebenswerten Figuren (u. a. Dwayne Johnson, Kevin Hart, Jack Black) und beeindruckender CGI-Technik. Die Hintergrundstory um vier Teenager, die in die Dschungel-Realität eines Videospiels geraten, interessiert dabei nur am Rande. Hier gilt: Popcorn raus und die großartigen Bilderwelten auf sich wirken lassen.

Wer es hingegen eher klassisch mag, kommt mit „Die Schöne und das Biest“ auf seine Kosten. Die herzerwärmende Neuauflage des Disney-Evergreens mit Emma Watson bietet zwar naturgemäß keine Genre-Revolution. Die melancholisch-schöne Liebesgeschichte trifft jedoch von Beginn an die richtigen Töne und bietet Edel-Kitsch im besten Sinne.

Den großen Flop des Genre-Jahres serviert hingegen niemand geringeres als Tom Cruise. Mit „Die Mumie“, der als Reboot der bekannten Serie eigentlich als Vorreiter einer Serie von Horror-Monsterfilmen dienen sollte, hat sich Cruise seinen Ruf als Kassenmagnet zwar nicht ruiniert. Einen derartigen Fehltritt in der Filmauswahl hat sich der Hollywoodstar allerdings schon längere Zeit nicht mehr geleistet.

2016

Niemand Geringeres als Steven Spielberg serviert 2016 ein echtes Highlight des Genres. In „BFG – Big Friendly Giant“ beobachtet die kleine Sophie einen unheimlichen Riesen, der außerhalb ihres Waisenhauses seine Kreise zieht. Doch der Riese bemerkt das Mädchen und nimmt sie mit in das Reich der Riesen, wo sie unglaubliche Abenteuer erlebt. Der familienfreundliche Film entstammt der Feder von Melissa Mathison, die einst für „E.T. – Der Außerirdische“ verantwortlich zeichnete.

Schon vor „World of Warcraft“ war „Warcraft“ längst eine Spiele-Legende. Kein Wunder also, dass Duncon Jones‘ Fantasy-Abenteuer auf dem ersten Warcraft-Spiel überhaupt basiert und die Geschichte von „Warcraft: Orc & Humans“ erzählt. Somit kommen vor allem Langezeit-Fans der Serie auf ihre Kosten, auch wenn natürlich Neueinsteiger kaum enttäuscht werden dürften. Wir sagen: Wer es voll auf die Zwölf mag, darf sich auf ein durchkomponiertes Schlachtengemälde freuen.

So richtig für Furore sorgte die Ankündigung, das Fantasy-Denkmal „Ghostbusters“ zu „feminisieren.“ 2016 liegt das Ergebnis vor. Leider. Irgendwie. Denn unabhängig davon, ob nun Männer oder Frauen (u. a. Melissa McCarthy) den Geistern hinterherjagen, lässt Paul Feigs Neuauflage jeglichen Charme vermissen und die Fans des Originals reihenweise mit einem Kopfschütteln zurück. Wir sagen: Was für ein Reinfall!

Durchaus interessant könnte hingegen zukünftig noch „The Dwarves of Demrel“ werden. Der gerade in der Produktion befindliche Indie-Titel erzählt die Geschichte von Zwergen, die in einem Tunnel verschüttet werden und eine Möglichkeit finden müssen, sich den Weg in die Freiheit zu bahnen. Ob das Kickstarter-Projekt noch 2016 das Licht des Kino-Tages erblickt, darf zwar durchaus bezweifelt werden. Dennoch sollten Genre-Fans ein Auge darauf haben.

2015

Pixar ist 2015 mit „Alles steht Kopf“ am Start. Im CGI-Animationsfilm von Pete Docter und Ronaldo Del Carmen steht die kleine Riley im Mittelpunkt – bzw. ihr Emotionen. Freude, Kummer, Angst und Co. ziehen nämlich bereits seit ihrer Geburt die Strippen und sorgen für allerhand Bewegung in ihrem Bewusstsein. Als die Familie in eine neue Stadt zieht und Riley an ihrer neuen Schule nicht zurechtkommt, nehmen die (personifizierten) Emotionen Überhand und sorgen für Chaos pur. Wir sagen: Pixar auf höchstem Niveau!

Wo Pixar ist, ist Disney natürlich nicht weit. Mit „Cinderella“ liefert Regisseur Kenneth Branagh 2015 eine Real-Verfilmung der bekannten Geschichte mit Lily James in der Hauptrolle. Cate Blanchett, Stellan Skarsgard und Helena Bonham Carter komplettieren den namhaften Cast und sorgen für kindgerechte Unterhaltung. Fans des klassischen Comics werden sich zudem darüber freuen können, dass sich die Neuauflage sehr dicht am Zeichentrickfilm von 1950 orientiert.

Wesentlich dramatischer geht es hingegen in „Für immer Adaline“ zu. Die Story: Nach einem Unfall (und folgendem Blitzeinschlag) hört Adaline Bowman (Blake Lively) auf zu altern und muss sich mit diesem „Handicap“ durch das Leben schlagen. Ihre Tochter Flemming etwa ist bald älter als sie selbst und eine der wenigen Eingeweihten. Die Variation von „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ überzeugt durch seine kluge Drehbuchstruktur und wendet sich nach Pixar und Disney an ein eher älteres Publikum.

Fans des eher skurrilen Kinos kommen mit „Kung Fury“ voll auf ihre Kosten. In bester Spieleautomatikoptik muss sich Polizist Kung Fury mit der Kung-Fu-Variante von Adolf Hitler auseinandersetzen. Wir sagen: Der völlig durchgeknallte Kurzfilm (30 Minuten Spielzeit) ist eine echte Entdeckung.

2014

Auch 2014 stehen nicht zuletzt die Hobbits im Mittelpunkt. Anders als in den vorangegangenen Teilen steht in „Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere“ allerdings ein Schlachtengemälde auf dem Programm. Dabei lässt Regisseur Peter Jackson schier unfassbare Massen von (CGI-)Feinden aufeinanderprallen und sorgt für ein wildes Getöse. Fans des Tolkien-Universums werden trotz des insgesamt etwas ausgedünnten Drehbuches voll auf ihre Kosten kommen.

Nun, dass Vampire nicht immer ganz auf der Höhe des Geschehens sind, wissen wir nicht erst seit Leslie Nielsen. In der Horror-Fantasy-Komödie „5 Zimmer Küche Sarg“ wird dies allerdings noch mal mehr als deutlich. Die Story: Ein Kamerateam erhält die Erlaubnis, in einer WG von Vampiren zu filmen und das Alltagsleben der Blutsauger unter die Lupe zu nehmen. Bereits am ersten Drehtag wird deutlich. Die Sarg-Schläfer haben gehörig einen an der Klatsche.

Disney hat 2014 natürlich ebenfalls seinen Platz. In „Maleficent – Die dunkle Fee“ wird das Dornröschen-Märchen aus Sicht der bösen Fee erzählt und funktioniert somit als angenehme Variation der bekannten Geschichte. Angelina Jolie als böse Fee gibt dabei eine glänzende Figur ab und beschenkt das Genre mit einer erinnerungswürdigen Vorstellung. Angesichts der teils düsteren Inszenierung ist die Produktion allerdings nichts für allzu kleine Cineasten.

Ein absolutes Highlight ist zudem das grandios erzählte Fantasy-Abenteuer „Die Melodie des Meeres“. In angenehm altmodischem Zeichentrick wird die Geschichte des kleinen Ben erzählt, der mit dem Verschwinden seiner Mutter zurechtkommen muss und bald auf magische Wesen trifft. Dabei steht ihm sein treuer Hund Cú zur Seite. Wir sagen: Eine herzerwärmende Geschichte, die 2015 völlig zu Recht den Europäischen Filmpreis einheimsen konnte.

2013

Den Anfang 2013 macht das Fantasy-Abenteuer „Der Hobbit: Smaugs Einöde“. Das Epos von Peter Jackson, das einige Jahre vor der legendären „Der Herr der Ringe“-Teile spielt, erzählt die Geschichte von Bilbo Beutlin, der gemeinsam mit seinen Kameraden aufbricht, um dem Drachen Smaug seinen Goldschatz abzujagen. Natürlich muss die Gruppe dabei eine Flut von Gefahren überstehen und ist nicht zuletzt auf die Hilfe von Gandalf angewiesen.

Regisseur Sam Raimi erzählt in „Die fantastische Welt von Oz“ die Vorgeschichte des „Zauberers von Oz“ und hat neben einer fantasievollen Inszenierung vor allem einen namhaften Cast zu bieten. James Franco, Mila Kunis und Co. sorgen dafür, dass kleinere Baustellen im Drehbuch nicht so sehr auffallen und der Film letztlich überzeugen kann. Wir sagen: Für Fans des Oz-Zauberlandes ist das Prequel ein absolutes Muss, auch wenn natürlich der Charme des Originals nicht ganz erreicht wird.

Wenn es um Fantasy-Filme geht, darf Disney 2013 natürlich nicht fehlen. Im Animationsfilm „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ muss die achtjährige Elsa lernen, mit ihren Zauberkräften umzugehen. Nach einem Zauber-Unfall, der ihre Schwester in höchste Gefahr gebracht hat, entschließt sich die Familie, die speziellen Kräfte des Sprösslings geheim zu halten. Jahre später ist Elsa dann allerdings auf ihre Kräfte angewiesen.

In Zeiten des CGI-Überflusses bietet „Die Legende der Prinzessin Kaguya“ ein besonderes Genre-Kleinod. In stilisierter Zeichentrick-Optik erzählt der japanische Film die Geschichte von Kaguya, die von ihren Zieheltern in einem Bambusfeld gefunden wird. Während Kaguya bald Freunde findet, kommen die Eltern bald zu unverhofftem Reichtum und ziehen in die große Stadt – ohne Rücksicht auf ihre kleine Tochter. Wir sagen: Schlichtweg zauberhaft!