Die besten Filme von 2014

Das sind die Filme, die uns 2014 am besten gefallen haben.
2014
Das Kinojahr 2014 hat gleich auf den ersten Blick eine faustdicke Überraschung parat. Denn nicht etwa Peter Jacksons epischer Abschluss der Hobbit-Trilogie („Die Schlacht der fünf Meere“) oder Scorseses „The Wolf of Wall Street“ lockten in Deutschland die meisten Zuschauer vor die große Leinwand. Niemand Geringeres als Till Schweiger rangiert mit „Honig im Kopf“ an der Spitze der Zuschauerliste und erzielte mit über 7 Millionen verkauften Tickets ein mehr als beindruckendes Ergebnis. Eigentlicher Box-Office-Gewinner war allerdings fraglos „Monsieur Claude und seine Töchter“. Die kleine französische Komödie konnte sich beim Kino-Publikum gegen finanzkräftige Konkurrenten wie „Guardians of the Galaxy“ durchsetzen und liegt mit knapp 4 Millionen Besuchern auf einem sensationellen vierten Platz des deutschen Jahresrankings. Der Sieger des weltweiten Vergleichs („Tranformers: Ära des Untergangs“) muss sich in Deutschland bei ca. 2,5 Millionen Zuschauern hingegen mit dem sechsten Platz begnügen. Großer Abräumer bei den wichtigen Filmpreisen war Steve McQueens „12 Years a Slave“. Das Sklaven-Drama mit Chiwetel Ejiofor konnte sowohl bei den Golden Globes als auch bei den Academy Awards den Preis für den besten Film einheimsen und hat seinen Eintrag in der Filmhistorie damit sicher. Das visuell beindruckende Weltraum-Kammerspiel „Gravity“ brachte indes Regisseur Alfonso Cuarón auf einen Schlag beinahe alle relevanten persönlichen Filmpreise ein (u. a. Golden Globe, Oscar). Für die größte Kontroverse hat 2014 fraglos Altmeister Clint Eastwood höchstpersönlich gesorgt. Mit seinem streitbaren Portrait des Scharfschützen Chris Kyle konnte Eastwood zwar in den USA das höchste Einspielergebnis des Jahres verzeichnen. Inhaltlich bleibt der Film allerdings die klare Abgrenzung zwischen Anti- und Kriegsfilm schuldig und ist bis heute wesentlicher Bestandteil der polarisierenden Genre-Diskussion.